Fachtext aus dem Kesselhaus-Blog der Agentur 4iMEDIA
http://kesselhaus-blog.de
Mit Anspruch auf die Weltherrschaft. Solange, bis die Blogosphäre die Oberhand gewonnen hat…
Laut einer Studie des Poynter Institute wesentlich mehr Artikel komplett als die Leser von Printmedien. Sind Kundenmagazine also auch veraltet? Weil die Leser unaufmerksam sind?
Kundenmagazine gibt es viele. Und genau das ist das Dilemma: Wer behält noch den Durchblick? Wenn der Postkasten überquillt, wirft der solcherart Umworbene doch lieber gleich alle Zeitungen und Zeitschriften, die er nicht abonniert hat, auf einmal weg. Er macht sich jedenfalls nicht die Mühe, sich in aufwendiger Arbeit das eine, vielleicht doch sehr gut gelungene, Kundenmagazn herauszusuchen.
Ganz anders funktioniert das im Medium Internet. Wenn ich News zu einem bestimmten Unternehmen oder Produkt suche, frage ich meine Lieblings-Suchmaschine. Diese liefert mir dann innerhalb weniger Minuten die für mich relevanten Informationen - darunter auch zahlreiche Blogs, da diese durch den stetig aktuellen Inhalt und eine große Anzahl an Verlinkungen eine hohe Googlerelevanz haben.
Ein anderer wichtiger Faktor ist die Erscheinungsweise. Ein Kundenmagazin erscheint meist vierteljährlich. Die News sind also nicht wirklich welche, sie sind veraltet. Im Blog hingegen kann tagesaktuell auf Unternehmensentwicklungen eingegangen werden. Und das wichtigste: Der Leser kann mitreden. Er sitzt nicht vor seinem aufgeschlagenen Kundenmagazin und fragt sich im Stillen warum die Klimaautomatik im neuen Sport-Modell nicht serienmäßig eingebaut ist. Nein, der Kunde kann seine Fragen, Anregungen, Lob aber auch Kritik per Kommentarfunktion direkt an das Unternehmen richten. Es werden keine aufwendigen Marktanalysen mehr benötigt, durch den direkten Austausch erfährt das Unternehmen sofort, ob die Kunden zufrieden sind und was eventuell verbessert werden muss. Durch die Klickstatistik kann dann herausgefunden werden, wie viele und welche Seiten besucht werden, an welchem Punkt die Leser aussteigen, aus welchem Land sie kommen und ob sie regelmäßige Leser oder Neulinge sind.
Ganz zu schweigen von den Einsparungen an Druckkosten… Also: Kundenmagazin einstampfen und einen Corporate Blog draus machen!



























