Bücher  |  Webinare  |  Fachartikel  |  Kurzmeldung / Ticker  |  Verbände  |  Partner  |  Presse  |  Newsletter Kosten  |  AGB  |  Impressum

> Das Dienstleisterverzeichnisfür Marketing <

{DETAILANSICHT}: Michael Wetzel, Stuttgart
  |  18.05.2010

Mit Terminologiearbeit Internetseiten für die Suchmaschine Bing optimieren

Vor etwa einem Jahr lancierte Microsoft seine „Entscheidungsmaschine“ Bing mit vollem Funktionsumfang im US-amerikanischen Markt und mit vielen Einschränkungen, wie fehlende "Categorized Results" und Anmeldemöglichkeit zu Bing-Maps, in Deutschland. Ein Grund sicherlich, weshalb der Google-Konkurrent in Deutschland noch wenig bekannt ist und seine Marketingaktivitäten erst starten möchte, wenn das Produkt auch hierzulande voll und ganz einsatzbereit ist.

Bing aus der Perspektive des Webseitenbetreibers

Ein Blick in die Statistik der Zugriffsquellen zeigt jedoch, dass dies für Webseitenbetreiber kein Grund ist untätig zu bleiben, sondern die Chance, sich rechtzeitig auf für die Bing-Suche optimierte Webseiten zu konzentrieren. Auch erhalten die US-amerikanische (und inzwischen auch britische) Bing-Version in punkto Qualität durchaus positives Feedback von Rezensenten. Dass Bing aufgrund eines anderen Vorgehens andere Ergebnisse liefert als Google, eröffnet Webseitenbetreibern neue Perspektiven, die großes Optimierungspotential enthalten.

Erste Vergleichstests zwischen Bing und Google haben interessante Resultate ergeben, wie Suchmaschinenexperte Markus Hövener in einem im März erschienen Artikel berichtete: „Insgesamt scheint es also so, dass Bing auch bevorzugt Websites anzeigt, die thematisch passend sind, ohne ähnlich extrem wie Google auf die externe Verlinkung und die Autorität der Domain zu achten. Hier liegt natürlich ein hohes Potenzial für Website-Betreiber und SEOs: Prinzipiell scheint es bei Bing eher möglich, eine thematische Nische zu besetzen und das Feld nicht den großen Portalen und Preisvergleichen zu überlassen.“

Zauberformel konsistente Inhaltserstellung

Mit der Einsicht, dass die eigene Website nicht für alle artverwandten Suchanfragen relevant ist, ist es durchaus möglich, Texte mithilfe von Terminologie-Software bereits so zu erstellen, dass die Verarbeitung für Suchmaschinen vereinfacht wird. Dies verlangt vom Webseitenbetreiber eine klare Bekenntnis zu den eigenen Inhalten, sorgfältig definierte Suchbegriffe und ihre konsistente Verwendung, denn erst dadurch werden Suchmaschinen aufmerksam. Im ersten Schritt heißt das, dass eine Terminologiedatenbank (auch Termbank genannt) aufgebaut wird. Dies kann manuell oder mittels softwaregestützter Terminologieextraktion von bereits im Unternehmen vorhandenen Dokumenten erfolgen. Ist diese Phase abgeschlossen, müssen alle Redakteure – insbesondere diejenigen, die Inhalte für die Website erstellen – Zugriff auf die bevorzugten bzw. gegebenenfalls auch auf die verbotenen Benennungen haben, um sie zu nutzen bzw. zu meiden.

Daueraufgabe Terminologiepflege

Um den bereits investierten Aufwand an dieser Stelle nicht zunichte zu machen, sollten Webseitenbetreiber sich zu Beginn der Einführung von Terminologiearbeit bewusst machen, dass Terminologie ein Feld ist, dem kontinuierlich Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Termini ändern sich, weil Produkte umbenannt oder neu auf den Markt gebracht werden, weitere Zielgruppen mit anderen Sprachgewohnheiten erreicht werden sollen oder manche Formulierungen mit der Zeit als antiquiert verabschiedet werden. Jeglicher Wandel dieser Art muss in der Termbank festgehalten werden, damit alle Redakteure jederzeit auf demselben Wissensstand sind ihre Texte entsprechend gestalten können.

Mühsam, aber stetig ernährt sich das Eichhörnchen ist eine Redewendung, die sehr gut auf den Umgang mit Terminologie in Unternehmen zutrifft. Wobei nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass Eichhörnchen ja zugeschrieben wird, bei der Erneuerung und Verjüngung des Waldes eine Rolle zu spielen, weil die vor dem Winter eingegrabenen und nicht vertilgten Samen im Frühjahr zu keimen beginnen.


Quellen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erste-Eindruecke-von-Bing-220529.htm
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,682951,00.html
http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_2395.html

> Weitere Fachartikel von Michael Wetzel

> Neueste Fachartikel

Kommentare
NEUERSCHEINUNG,  | Praxistipps Digitaler Dialog,  | 25 Fallstudien mit Beispielen von AOK, Baur-Versand, ING-Diba, Kuka Roboter, Otto, Parship und UCI Kinowelt hier kostenlos herunterladen!
Partner:,  | Absatzwirtschaft, Düsseldorf | Zeitschrift für Marketing HORIZONT  - Zeitung für Marketing, Werbung und Medien, Frankfurt am Main | Horizont ist eine der beiden führenden Marketing - Fachzeitschriften Absolit Seminare, Waghäusel | Seminare zu Social Media und E-Mail-Marketing acquisa, Würzburg | Benchpark GmbH & Co. KG, Hamburg | Initiator und Betreiber des Portals Benchpark.com für Markt- und Leistungstransparenz unter 4500 Marketing- und IT-Anbietern. BusinessVillage, Göttingen | .. E-Commerce-Magazin,  | Das e-commerce magazin gibt praktische Hilfestellung bei der Einführung, bei der Integration, beim Betrieb und Weiterentwiclung von IT-Systemen Schimmel Media Verlag, Würzburg | Martina Schimmel-Schloo ist Managerin der Fachinformationsdienste Expert-Sites und Geschäftsführerin im Schimmel Media Verlag. CallCenter SCOUT, Berlin | Logomarket.de, Berlin | Auf Logomarket.de präsentieren über 350 internationale Logo Designer über 19.000 exklusive Logo Design Entwürfe zum Festpreis. CompetenceSite, Köln |