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Werbung? Ja bitte!

Mehr Erfolg mit Ihrem Online-Shop.
Tipps für angehende Verkaufsprofis im Internet.

Teil 3
Fiona Amann | 28.06.2005

Im ersten Teil unserer Trilogie f&uuml;r Shopbetreiber sprachen wir &uuml;ber das richtige Angebot f&uuml;r Ihren Shop. &Uuml;ber Mehrwert, der ihr Produkt aufwertet, ohne dass Sie daf&uuml;r zu tief in die Tasche greifen m&uuml;ssen. Und &uuml;ber Zusatzdienste, die den Besuch Ihres virtuellen Ladens zum unverwechselbaren Erlebnis machen.

Im zweiten Teil dreht sich alles um den Dienst am Kunden und um Zauberworte, die Wunder bewirken.

Im dritten und letzten Teil kommt die Werbung ins Visier. Welche Werbeformen werden von Kunden positiv bewertet und wirken daher besonders gut? Au&szlig;erdem: Neue Marketingma&szlig;nahmen, die durch das Medium Internet erst m&ouml;glich wurden.


Klassische Werbung, die auff&auml;llt und gerne gesehen wird.

Viele Shopbetreiber setzen noch immer ausschlie&szlig;lich auf Online-Werbung. Mag sein, dass dies ein guter Weg ist, wenn das Sortiment ausschlie&szlig;lich internetaffine Artikel enth&auml;lt. Alleine darauf sollten Sie sich jedoch nicht verlassen. Abgesehen von den gewaltigen Kosten: Die Streuverluste sind riesig und vor allem kaum zu beeinflussen. Google-Adwords liefert nette Klickraten … vorwiegend von der Konkurrenz (die sich diebisch ins F&auml;ustchen lacht) oder von Besuchern, die gar nicht die Absicht haben, zu kaufen.

Auch Preisfindmaschinen sind sicherlich ein gut, um den Abverkauf bestimmter Artikel zu forcieren. Das gro&szlig;e Aber jedoch ist: Sie finden dadurch keine treuen Kunden, sondern lediglich Laufkundschaft, die &uuml;berall kauft, wenn es nur billig genug ist. Sollten Sie jedoch h&ouml;her hinaus wollen und sich nicht nur &uuml;ber den Preis definieren, sollten Sie andere Werbetrommeln r&uuml;hren.


Das A und O jeder geplanten Ma&szlig;nahme: Werben Sie nur dort, wo auch Ihre Kunden sind. Zielgenau – kalkuliert – &uuml;berpr&uuml;fbar. Das Wichtigste dabei ist die Selektion des Mediums. Das gilt f&uuml;r Online- und Offline-Medien, also f&uuml;r die klassische Werbung, gleicherma&szlig;en. Zwei Beispiele:

Zielgruppe Frauen, die gerne im Internet surfen, im Alter von 20-49: Es gibt bei uns derzeit nur wenige spezielle Frauen-Communities mit wirklich beachtlichen Mitgliederzahlen. Dort f&uuml;r ein oder zwei Monate einen Banner und zus&auml;tzlich Textanzeigen im Newsletter schalten und dann nachrechnen, was dabei raus kommt.

Zielgruppe Freunde kreativer Handarbeiten: Hier kommen Sie nicht an regelm&auml;&szlig;igen Printanzeigen in einem starken Medium herum. Lieber dort das ganze Jahr pr&auml;sent sein, als mit Google Adwords und Zappelbannern viel Geld zum Fenster rauswerfen.

Es gibt f&uuml;r die meisten Zielgruppen Spezialmagazine oder Zeitschriften mit genau definierter Auflage. Ein guter Tipp, um f&uuml;r sich das Beste herauszupicken sind die Mediainfos bei PZ-Online http://www.pz-online.de/ Stichworte: Auflagen, Titel, Zielgruppe.
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Weitere Recherchem&ouml;glichkeiten finden Sie hier:
http://www.vorsicht-starke-worte.de/links.php?op=viewlink&amp;cid=7


Erfolgsfaktoren f&uuml;r Werbung, die beim Kunden ankommt:

Starke Werbung, fesselnde Themen, welcher Werbungtreibende tr&auml;umt nicht davon. Anstatt sich auf eigene, bisweilen tr&uuml;gerische Gef&uuml;hle zu verlassen (z.B. alle M&auml;nner lassen sich von knapp bekleideten Damen auf gl&auml;nzenden K&uuml;hlerhauben zum Kauf annimieren), geben aktuelle Umfragen einen wesentlich besseren &Uuml;berblick. So ver&ouml;ffentlicht IMAS International im April 2005 dieses aufschlussreiche Ergebnis:

http://www.fiona-die-texterin.de/images/imasstudieweb_480.gif

Die g&uuml;nstigen Angebote werden erst an vierter Stelle genannt. Viel motivierender sind dagegen unterhaltsame Geschichten und Werbung, die den Betrachter zum Schmunzeln bringt. Na bitte!


Klassische Werbung braucht mehrere Kan&auml;le

Zur&uuml;ck zur Werbung f&uuml;r Ihren Online-Shop, die sich anfangs vermutlich eher mit einem schmalen Budget begn&uuml;gen muss. Um so wichtiger sind kreative Ideen und ein langer Atem. Neben Anzeigen lohnen sich Aktionskarten, Flyer, Handzettel, Gutscheinkarten und Prospekte, die Sie &uuml;berall verteilen k&ouml;nnen, wo es nicht ausdr&uuml;cklich verboten ist. Nat&uuml;rlich nur dort, wo es auch Sinn macht. Also wieder zuvor einen Blick auf die Zielgruppe und dann legen Sie los. Diese Werbemittel eignen sich auch prima, um mit anderen Shopbetreibern Werbemittel zu tauschen (sofern die Zielgruppe passt). „Legst du meinen Flyer mit ins Paket, leg ich dein Prospekt mit dazu.“

Wichtig: Egal wo und wie Sie werben: Das &auml;u&szlig;ere Erscheinungsbild muss immer identisch und damit wiedererkennbar f&uuml;r den Kunden sein:

* Logo, Name und Slogan geh&ouml;ren zwingend &uuml;berall dazu.
* Wer mag und wenn es zum Thema passt, nimmt sich ein Maskottchen als Sympathietr&auml;ger dazu.
* Wer beispielsweise einen blauwei&szlig;en Online-Shop betreibt, nimmt diese Farben logischerweise auch f&uuml;r die Aktionskarten her.


Hochaktuell und unglaublich vielseitig: Ambient Media.

Die einen sagen, Ambient Media ist alter Wein in neuen Schl&auml;uchen. Andere stellen fest: Ambient Media ist anders und wirkt anders als klassische Werbung oder der Einsatz &uuml;blicher Werbeartikel. Erste Studienergebnisse liegen nun vor und best&auml;tigen das, was Kenner bereits ahnten: Ambient Media ist ein neuer und sehr erfolgreicher Weg, planbar beim Kunden pr&auml;sent zu sein.

Definition:

Ambient Media sind Medienformate, die im Out-of-Home Bereich der Zielgruppe planbar konsumiert werden.“

Das Grundprinzip: Ambient Media unterbrechen keine anderen T&auml;tigkeiten

Auge in Auge mit der Zielgruppe:

- Durch Freiwilligkeit. Das „sch&uuml;tzende“ redaktionelle Umfeld (wie beispielsweise bei der Anzeige) f&auml;llt weg. Um erfolgreich zu sein, m&uuml;ssen Ambient Media-Kampagnen: Humor, Mentalit&auml;t, Charakter, Sehns&uuml;chte, Love &amp; Hates, Do’s &amp; Dont’s der Zielgruppe verstehen und aufnehmen. Kommunikation findet auf einer gleichrangigen Ebene statt.

Ambient Media sind Werbeformen, die im unmittelbaren Lebensumfeld der Zielgruppe stattfinden und von der Zielgruppe anerkannt werden!

Brand Awareness
Auf die Frage: „Haben Sie die Werbung gesehen?“ antworteten ohne 21% der Befragten ohne Ambient Media mit Ja. Mit Ambient Media sagten 53% Ja.


Und was bedeutet das alles nun konkret: Gemeint sind hier z.B. Werbeartikel, die gerne gesehen und auch verwendet werden. M&ouml;glichst oft. Kleine Beispiele: Ein Baseball-Cup, mit Ihrem (diskret aber sichtbar angebrachten) Logo, das Sie unters Jungvolk bringen. F&uuml;r den Computershop: Ein Stylisches USB-Licht, nat&uuml;rlich auch mit Logo. F&uuml;r den Kinderlampenshop: Ein selbstleuchtender Stern f&uuml;rs Kinderzimmer. Das Thema ist gerade stark im Kommen, ein Blick auf diese Quelle lohnt. http://www.f-a-m.net


Erfolgreich Netzwerken auf allen Kan&auml;len

Vollkommen kostenlos, aber daf&uuml;r sehr zeitintensiv: Mischen Sie sich unter’s Online-Volk und gl&auml;nzen Sie mir Ihrem Wissen. Aber bitte nur dort, wo es auch angebracht ist. Ungefragt den Superhelden zu markieren ist bei den meisten Communities absolut verp&ouml;nt.

Tipp: Lesen Sie erst einmal eine Weile mit und gewinnen Sie ein Gesp&uuml;r f&uuml;r die vorherrschende Tonality und steigen Sie erst dann in die Diskussion ein, wenn Sie auch wirklich etwas interessantes dazu beitragen k&ouml;nnen.

Unverzichtbares Werbemittel bei jedem Posting: Ihre aussagef&auml;hige Signatur inklusive www.mein-shop.de . Noch besser ist’s, wenn an dieser Stelle auch ein griffiger, merkf&auml;higer Slogan f&uuml;r Sie spricht.

Inzwischen gibt es f&uuml;r jede Branche und f&uuml;r jede Zielgruppe eigene Netzwerke, Mailinglisten, Usenet-Gruppen und Foren. Vorsicht Suchtgefahr! Tipp: Versuchen Sie anfangs lieber nur in einem oder zwei Netzwerk aktiv zu sein. Dadurch gewinnen Sie ein Gesp&uuml;r f&uuml;r den Ton in der Gruppe.

Derzeit aktuell: OpenBC. Genau genommen handelt es sich bei OpenBC um eine Plattform mit sehr vielen unterschiedlichen Netzwerkforen, die mehr oder weniger stark mit einander verkn&uuml;pft sind. Neulinge werden alleine schon durch die Vielzahl der Themen und Branchen irritiert.

Wenn Sie sich von mir zu OpenBC einladen lassen wollen (kostenlos nat&uuml;rlich), verwenden Sie bitte diesen Link http://www.openbc.com/go/invuid/Fiona_Amann und bringen Sie ordentlich viel Zeit zum Durchst&ouml;bern der zahlreichen Foren mit.

Au&szlig;erdem, allerdings nur f&uuml;r Frauen interessant: www.orangenhain.net und der geniale Netzwerk-Klassiker: www.webgrrls.de

Weitere Netzwerke und wertvolle Tipps dazu finden Sie in dem Buch

Networking.
Kontakte gekonnt aufbauen, pflegen und nutzen
von Christine &Ouml;ttl und Gitte H&auml;rter

http://www.vorsicht-starke-worte.de/article.php?sid=286


Nachwort:
Wer erst mitten in der Flaute &uuml;berlegt, wo seine Kunden geblieben sind, der hat sein Gesch&auml;ft nicht verstanden. Der kluge H&auml;ndler sorgt beizeiten vor: Durch stetiges R&uuml;hren der Werbetrommeln, durch hervorragenden Service, der in den meisten F&auml;llen auch kostenm&auml;&szlig;ig kaum ins Gewicht f&auml;llt. Und nat&uuml;rlich auch durch stetige Kommunikation mit seinen Kunden. Und wenn dann eine kleine saisonale Flaute das Gesch&auml;ft beruhigt: keine Panik. G&ouml;nnen Sie sich und Ihrer Familie eine Auszeit. Ideen f&uuml;r Ihre zuk&uuml;nftige Werbung entstehen n&auml;mlich viel besser in entspannter Atmosph&auml;re, als unter Druck. Wenn Sie dazu noch einen starken, kreativen Partner f&uuml;r Ihre Werbung an Ihrer Seite wissen, klingeln gewiss auch bald wieder die Onlinekassen.

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