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Deutsche vertrauen Verbraucherverbänden für Produktempfehlungen

65 Prozent der Deutschen konsultieren Verbraucherverbände für Produktinformationen, in Frankreich und Großbritannien sind es nur 35 und 36 Prozent
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Bei der Suche nach dem richtigen Produkt oder Service, ob Auto, Computer, Urlaub oder Finanzdienstleister, Deutsche befragen zunächst ihre Suchmaschine (Produkte: 76 Prozent, Dienstleistungen: 72 Prozent) und studieren die Testberichte der Verbraucherzentralen (Produkte: 65 Prozent, Dienstleistungen: 58 Prozent), so die Ergebnisse der neuesten Umfrage von Lightspeed Research. Ebenfalls beliebt sind Shopping-Sites (Produkte: 62 Prozent) und Preisvergleichsseiten (Produkte: 56%).

Communities scheinen keine gute Quelle für Produktempfehlungen, -tests und -recherchen zu sein. Nur 8 Prozent der deutschen Befragten suchen auf Facebook und Co. Bei den Briten sind es sogar nur 7 Prozent und bei den Franzosen nur 5 Prozent.



Soziale Netzwerke sind zwar beliebte Kommunikationskanäle, aber für das Einkaufen im Internet ungeeignet, so die Befragten.

Trotzdem ist es einem Viertel (25 Prozent) der Verbraucher sehr wichtig bis wichtig (32 Prozent), dass andere Konsumenten oder Freunde, Familie, Kollegen (insgesamt 59 Prozent) etwas Positives über ein Produkt sagen. Aber auch hier hat die Meinung der Verbraucherzentralen wieder Vorrang (mit insgesamt 78 Prozent).



"Verbraucherzentralen haben in Deutschland noch immer einen hohen Stellenwert, wenn es um Kaufentscheidungen geht" sagt Ralph Risk, Marketing Direktor, Lightspeed Research Europa. "Online Communities werden für Freundschaftspflege und Kommunikation genutzt. Empfehlungen zu Produkten und Services haben dort ihren Platz noch nicht gefunden."

Negative Bewertungen und ihr Einfluss auf Kaufentscheidungen
Negative Bewertungen im Netz können das Kaufverhalten entscheidend verändern. 60 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Schmerzgrenze bei etwa drei negativen Bewertungen liegt.

Ralph Risk sagt abschließend: "Konsumenten verlassen sich auf Tipps und Bewertungen Anderer bevor sie etwas kaufen. Unternehmen sollten darauf achten, was im Netz über Ihre Produkte und Dienstleistungen gesagt wird und Kritiken ernst nehmen."

Quelle: www.lightspeedresearch.com

06. April. 2011
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