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DJV bekräftigt Forderung nach wirksamem Schutz der Urheber

Der Deutsche Journalisten-Verband hat vor dem Hintergrund aktueller Reformvorschläge von SPD und Piratenpartei seine Forderungen bekräftigt.

Im Mittelpunkt der politischen Debatte müsse das Ziel stehen, den Wert der kreativen Arbeit dauerhaft zu sichern, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Es geht um nicht weniger als die Frage, ob sich journalistische Arbeit in Text, Bild und Film in Zukunft noch lohnt, ob es eine wirtschaftliche Basis für qualitativ hochwertigen Journalismus gibt." Wichtiger als die Diskussion etwa um die Frage der Zulässigkeit von Remixes und Mashups ohne Zustimmung der Urheber sei die notwendige Überwindung der strukturellen Unterlegenheit von Urhebern gegenüber Verwertern. Der Gesetzgeber müsse zukünftig den Anspruch aller Urheber, auch der Journalistinnen und Journalisten, auf angemesse
ne Vergütungen durch effektive Instrumente sicherstellen.

Die Forderung ist Teil einer DJV-Stellungnahme zum Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft, die der Gesamtvorstand des DJV im April einstimmig verabschiedet hat. In dem Papier unterstreicht Deutschlands größte Journalistenorganisation neben dem Änderungsbedarf im Urheberrecht die Bedeutung der Arbeit der Verwertungsgesellschaften für die Urheber. Allein mit einer Kulturflatrate oder vergleichbaren Bezahlsystemen sei keine angemessene Vergütung für die Urheber zu erzielen. Aus Sicht des DJV dürfen die Urheber im Netz nicht schlechter gestellt werden als in den konventionellen Medien.

Die DJV-Stellungnahme zum Urheberrecht ist in der Infothek auf der DJV-Homepage unter http://www.djv.de/Urheberrecht.2874.0.html zu finden.




Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner


Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13
Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de