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Dialog statt Misstrauen - bvh für breiten Konsens zwischen Verbraucherinteressen und Internethandel

Berlin Der bvh begrüßt die Initiative von Bundesverbraucherministerin Aigner und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für eine transparente Information der Anbieter zum Umgang mit persönlichen Nutzerdaten. "Der interaktive Handel, also Online- und Versandhändler, haben ein vitales Interesse daran, dass Verbraucher vertrauensvoll und sicher im Netz einkaufen können. Ziel der Branche ist nicht das unbändige Datensammeln oder gar Ausspionieren und Handel mit persönlichen Daten unserer Kunden, sondern ein bequemes, einfaches und sicheres Einkaufen im Netz zu gewährleisten.", sagt bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer.

Den öffentlichen und lauten Ruf nach dem Gesetzgeber sieht der bvh allerdings als überzogen an. Die Branche ist offen und bereit zum Dialog mit Verbraucherschutz und Politik um gemeinsam festzustellen, was unter Verbrauchergesichtspunkten gewünscht und unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll ist. "Weder Kunden, noch Unternehmen ist damit gedient, seitenlange juristische oder Technik lastige Zwangsbelehrungen ins Netz zu stellen oder neue technische Hürden aufzubauen, die das heute schon ganz selbstverständliche und millionenfach problemlose Einkaufen im Netz erschweren würden. Wichtig ist uns, genauso wie vzbv und Politik, Transparenz und ein aufgeklärter Verbraucher, der die Neuen Technologien selbstbewusst und vertrauensvoll nutzt.", so Wenk-Fischer weiter.

Nicht sinnvoll ist es dazu, eine ganze Branche oder Technologien öffentlich an den Pranger zu stellen, ist die Ansicht des bvh - zumal auch der vzbv selbst beim Aufruf seines Internetauftritts einen so genannten "Cookie" mit einer bei anderen bemängelten langen Laufzeit von einem Jahr einsetzt, ohne darüber zu informieren.