print logo

IIR-Web 2.0-Kongress geht in die zweite Runde

Vom Hype zur Anwendung
IIR Deutschland GmbH | 02.02.2007
Bereits ein halbes Jahr nach der Premiere mit 170 Teilnehmern veranstaltet IIR Deutschland die zweite Ausgabe seines Web 2.0-Kongresses: Am 25. und 26. April 2007 informieren in der Mainzer Rheingoldhalle über 30 namhafte Referenten über neue Entwicklungen im Web 2.0.

Zu den Keynote-Rednern gehört Web 2.0-Experte Jesse James Garrett, Begründer von AJAX und Präsident des Beratungsunternehmens Adaptive Path, der zum ersten Mal vor deutschem Publikum sprechen wird. Weitere Plenarredner sind Klaus-Peter Schulz, CEO von BBDO Germany, und Andreas S. Weigend, ehemaliger Chief Scientist von Amazon.

Zahlreiche Vorträge und Diskussionen zeigen, wie Unternehmen Web 2.0 im E-Commerce, Online-Marketing und der Kommunikation anwenden können. Marketingfachleute von Unternehmen wie Fraport, BASF, neckermann.de, der WAZ Mediengruppe oder dem Energieversorger EnBW berichten dazu von ihren Erfahrungen.

Auch die technischen Fragen stehen im Mittelpunkt des Kongresses. Hauptaugenmerk liegt dabei auf AJAX: IT-Experten zeigen, was diese Technologie kann, wie sie als neuer Web 2.0 Standard genutzt wird und erläutern Anwendungen von AJAX-Frameworks. Auch Office 2.0- Software und das Thema „Software as a Service (SaaS)“ stehen auf der Agenda.
Wer im Web 2.0 unterwegs ist, gibt viel von seiner Identität preis. Dick Hardt vom kanadischen Unternehmen Sxip Identity erläutert in einer Keynote, welche Probleme dadurch entstehen und wie Anwender damit umgehen können.

Weitere Themen des Kongresses sind die Zukunft der Musik-, Video- und Gaming-Industrie vor dem Hintergrund der Web 2.0-Entwicklungen.
Zudem finden vier Workshops zu Themen wie „AJAX & Co. im Überblick“, „Entwicklung von AJAX-Anwendungen mit Eclipse“, „Social Marketing“ und „Web 2.0-Technologien“ statt.
Internet: www.web2.0-kongress.de

Hintergrund:
Immer mehr Unternehmen steigen in die Welt des Web 2.0 ein: Entwickeln Corporate Blogs, erstellen eigene Wikis oder verlinken mittels Mash-Ups auf interaktive Seiten wie YouTube oder Flickr. Wie eine Studie des Beratungsunternehmens Z_punkt* zeigt, wird das Web 2.0 bald den Hypecharakter verlieren, dafür aber in der Praxis immer mehr an Bedeutung gewinnen. Auch mit der zweiten Ausgabe des Web 2.0-Kongresses will IIR Deutschland GmbH den Unternehmen zeigen, wie sie die neuen Möglichkeiten nutzen und auf welche Techniken sie dabei zurückgreifen können.
Laut Bea Bachmann, Mitglied der IIR-Geschäftsleitung, sei es unüblich, innerhalb von sechs Monaten eine Folgeveranstaltung zu organisieren, doch im Falle Web 2.0 notwendig und von vielen Teilnehmern gewünscht: „Das Internet entwickelt sich so schnell, dass wir den Teilnehmern schon im April wieder zahlreiche neue Projektvorträge und Erfahrungsberichte bieten können.“

* Quelle: Web 2.0-Report, Z_punkt GmbH The Foresight Company, Essen