Wie kann es sein, dass wir auf dieser Erdhalbkugel schöne Dinge in Überfluss konsumieren, während auf der anderen Erdhalbkugel oder in nah benachbarten Ländern Kinder für unser Wohl ausgebeutet und zur Arbeit gezwungen werden?
Diese Frage stellt sich unter anderem Herr Buxmann von der
Buxmann Werbeartikel GmbH und möchte sich von dieser Art der Produktherstellung aufs Schärfste distanzieren. Wie gut, dass seine Firma einen Lieferanten hat, der diesen Punkt in seinen Statuten aufgenommen hat und seine Hersteller und Partner die Einhaltung der Gesetze gegen Kinderarbeit unterschreiben lässt. So hält der Lieferant von Buxmann GmbH folgendes fest: Kinderarbeit ist eine solche Arbeit, die Kinder am Schulunterricht hindert, ihrer körperlichen oder psychischen Gesundheit schadet sowie der Entwicklung in der Familie oder ihres Kindseins oder ihres Selbstrespekts beraubt. Kinderarbeit ist nach den Bestimmungen der ILO- und UN-Konventionen sowie nationaler Gesetze und Regelungen verboten. Der Lieferant verbietet jede Form von Kinderarbeit gemäß den LOKonventionen 79, 138, 142 und 182 sowie SA8000. Das bedeutet auch, dass wir nur mit Partnern zusammenarbeiten, die dies unterschreiben.“
In den Schlagzeilen der letzten Zeit war vor allem Kaffee, Baumwollherstellung und deren Verarbeitung, Reisanbau, Ziegelherstellung, Gold- und Edelsteinförderung aber auch Sklavenarbeit in Haushalten. Und obwohl die Werbeartikel-Branche nicht direkt betroffen zu sein scheint, ist sich diese Branche dieser Gefahr bewusst und möchte sie vermeiden.
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