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e-Dialog Studie 2010: E-Mail treibt Offline-Käufe und regt zur Beschäftigung mit Marken in Social Media an

  |  05.07.2010
Repräsentative Studie zur Verbraucherakzeptanz von E-Mail-Marketing in 13 Ländern weltweit – Wirkung von E-Mails reicht weit über die Inbox hinaus
London, 5. Juli 2010 – E-Mails eignen sich in Deutschland besonders gut als Marketing-Instrument zur Förderung des Abverkaufs in Ladengeschäften. Zugleich sind sie bestens dazu geeignet, Fürsprecher einer Marke zu Anschlussaktivitäten in Social Networks anzuregen. Dies sind zwei der wichtigsten Erkenntnisse einer in 13 Ländern weltweit durchgeführten repräsentativen Studie von e-Dialog (www.e-dialog.com), einer Marketing-Tochter von GSI Commerce.

Der Untersuchung zufolge ist E-Mail der wichtigste Treiber für so genannte „Multi-Channel-Kaufentscheidungen“. Das sind Kaufakte, die in einem Kanal, zum Beispiel im Internet, angebahnt werden, die jedoch in einem anderen Kanal, etwa im Ladengeschäft zum Abschluss kommen. So gaben zum Beispiel 45% der deutschen Verbraucher an, dass sie aufgrund einer Marketing-E-Mail bereits zu einem Kauf im Geschäft oder per Telefon angeregt wurden.

Offline-Einfluss von E-Mail zeigt Bedarf für vernetztes Marketing
Die Ergebnisse der e-Dialog-Studie lassen den Schluss zu, dass deutsche Marketingverantwortliche durch die Abstimmung von Kampagnen in Online- und Offline-Kanälen beträchtliche Abverkaufszuwächse erzielen können. So gaben weitere 26% der Befragten an, sie sich würden auch in Zukunft durch E-Mails zu Offline-Käufen anregen lassen.

Simone Barratt, Managing Director bei e-Dialog International sieht in diesen Erkenntnissen einen Aufruf zum vernetzten Marketing: „Markenunternehmen, die E-Mail einfach nur als Direktvertriebsinstrument nutzen, verpassen eine große Gelegenheit. Sicher, es ist ein tolles Instrument, um Online-Verkäufe zu stimulieren, aber die Studienergebnisse zeigen auch, dass der Einfluss von E-Mail weit über die Inbox hinaus reicht. Um den Return-on-Investment des E-Mail-Kanals richtig zu beurteilen, sollten Marketer auch Offline-Kanäle einbeziehen.“

E-Mail unterstützt die Markentreue und treibt Interaktionen in Sozialen Netzwerken
Selbst wenn eine Marketing-E-Mail nicht direkt zum Kauf führt hat sie doch sehr häufig den Effekt, dass sich der Empfänger näher mit einer Marke auseinandersetzt. Die Studie beziffert den Anteil derjenigen, die das tun auf 53%. Das ist zwar ein gutes Stück weniger als im Durchschnitt aller Länder in der Untersuchung (63%), aber zugleich mehr als im europäischen Durchschnitt von 50%. Zudem gab die Hälfte der Befragten aus Deutschland an, sie hätten sich auch ohne anschließenden Kauf zumindest zur weiteren Information zu einem Online-Angebot des betreffenden Produkts durchgeklickt.

„Wir wissen aus unserer Beratungstätigkeit, dass E-Mail-Marketing ein Gutteil zu den Online-Umsätzen unserer Kunden beiträgt. Die Wirkung von E-Mail allein darauf zu beschränken, wäre aber eine verengte Sicht der Dinge“, sagt Simone Barratt. „Vielmehr können Unternehmen mit entsprechenden Mechanismen E-Mail auch nutzen, um Gespräche über ihre Marken in Social Networks anzuregen und Fürsprecher zu unterstützen, die eine Kampagnenbotschaft weit über ihre persönliche E-Mail-Inbox hinaus zu tragen vermögen.“

Diese Einschätzung wird von den Ergebnissen der e-Dialog Studie unterstützt: So gaben immerhin 19% der deutschen Verbraucher an, dass sie sich angeregt durch eine Marketing-E-Mail bei einem Sozialen Netzwerk angemeldet haben. Dieser Wert ist nur leicht geringer als der Anteil der Befragten, der sich aus eigenem Antrieb bei Social Networks angemeldet hat (23%).

„E-Mail ist der Fingerabdruck der Verbraucher im Web,“
sagt e-Dialog International Chefin Simone Barratt. „Man braucht seine E-Mail-Adressen schließlich für alle Online-Aktvitäten, vom Online-Banking bis zur Mitgliedschaft in Social Networks. Entsprechend umsichtig sollten Marketingleute damit umgehen. Denn jedes Mal, wenn man eine E-Mail-Kampagne startet, schlägt sie im persönlichen Netzwerk der Empfänger Wellen. Produktbewertungen, Blogs und Social Networks sind ein fester Teil der digitalen Landschaft und richtig eingesetzt, kann E-Mail der Schlüssel zu höherem Abverkauf und für die Mobilisierung möglicher Markenbotschafter sein.“

Die komplette Studie mit dem Titel „Global Perspectives: A Study of Global Consumer Attitudes to Digital Marketing“, steht hier zum Download bereit und enthält detaillierte Auswertungen der Umfrage sowie Empfehlungen und Taktiken für global agierende Marketer.

Methodolodie der Studie
Für die Untersuchung wurden rund 13.000 repräsentativ ausgewählte Menschen aus 13 verschiedenen Ländern befragt. Auftraggeber war das e-Dialog Center for Digital Marketing Excellence, ausführende Marktforschungsfirma war Lightspeed Research. Die Interviews wurden im April 2010 in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Schweden, Italien, Japan, Singapur, Australien, Süd-Korea und China durchgeführt. Die Auswertung der Daten erfolgte in Zusammenarbeit mit Analysten von The Relevancy Group und Intelligent Insights.

Das vollständige Whitepaper mit den globalen Untersuchungsergebnissen finden Sie zum Download hier: http://www.e-dialog.com/globalresearch

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Über e-Dialog
e-Dialog, gegründet 1997, ist ein Anbieter von Multichannel-Marketing-Technologien und Beratungsdienstleistungen, die Unternehmen helfen, mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen. e-Dialog deckt alle Marketing-Kanäle von E-Mail und mobilen Geräten über Social Networks und E-Commerce bis zum Point-of-Sale ab. Die Multichannel-Suite von e-Dialog bietet zeitnahe Analysen für gezielte Marketing-Aktionen und hilft Marketern, ihre Kundenbeziehungen zu vertiefen.

e-Dialog wird regelmäßig von Top-Analysten für herausragenden Service und erstklassige Technologien ausgezeichnet. Zu den Kunden von e-Dialog gehören global tätige Unternehmen wie zum Beispiel die Avis Budget Group, Boots, British Airways, nintendo, die NFL, Reuters und die Royal Bank of Scotland Gruppe. e-Dialog ist ein Tochterunternehmen von GSI Commerce, Inc. (Nasdaq: GSIC) und hat Büros in Boston, London, New York und Seattle. Mehr Informationen unter www.e-dialog.com.


Medienkontakt Deutschland:
Oseon Conversations
Tapio Liller
T: 069-25 73 80 22-1
E: tapio@oseon.com

- Link zum Download des Whitepaper zur Studie für Leser: http://www.e-dialog.com/globalresearch
- Foto von Simone Barratt, Managing Director e-Dialog International: http://www.flickr.com/photos/oseon/3608079338/
- Zwei Diagramme zur Illustration anbei.
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