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7 Tipps für ein besseres Durchsetzungsvermögen im Berufsalltag

Jeder Arbeitstag stellt uns täglich vor Situationen, in denen wir uns behaupten müssen. Sieben Punkte führen zum Erfolg.
Roland Schwarz | 14.08.2012

Ob Vertragsvereinbarungen mit Geschäftspartnern, Gespräche mit den Kollegen oder Gehaltsverhandlungen mit dem Chef: Der Berufsalltag verlangt, dass wir uns jeder Lage gewappnet zeigen. Den eigenen Standpunkt durchzusetzen, fällt vielen Menschen schwer. Ohne Durchsetzungskraft bleibt der Erfolg aus und die eigenen Interessen bleiben auf der Strecke. Doch es gibt einfache Strategien, mit denen jeder lernen kann, sich durchzusetzen.

Die eigenen Interessen durchsetzen
Durchsetzungsvermögen bedeutet, wenn jemand über die Fähigkeit verfügt, die eigenen Ziele und Interesse trotz des Widerstandes der anderen Beteiligten zu vertreten. Natürlich ist es nicht sinnvoll, jedes Vorhaben auf Biegen und Brechen durchzudrücken. Ein genaues abwägen, ob es wirklich lohnt, ein bestimmtes Ziel gegen Widerstand durchzusetzen, ist eine Voraussetzung für den Erfolg. Sieben Tipps helfen dabei, die eigenen Interessen durchzusetzen.

1. Das angestrebte Ziel nicht zu hoch stecken
Etwas Augenmaß ist notwendig. Unrealistische Ziele führen immer zu einem Misserfolg. Natürlich sollten die angestrebten Herausforderungen auch nicht zu niedrig sein, dann lohnt der Einsatz meist nicht.

2. Mit vernünftigen Argumenten Widersacher überzeugen
Vor den Verhandlungen oder dem Gespräch steht die Suche nach vernünftigen Argumenten. Mehrere Hauptargumente bilden den Kern der Gesprächsführung. Jedes dieser Argumente wird durch Fakten untermauert. Zahlen und Daten veranschaulichen die Wichtigkeit des angestrebten Ziels. Das Gespräch selbst muss drei Fragen beantworten: Welches Ziel ist angestrebt, warum wird es angestrebt und wie soll es erreicht werden?

3. Die Körperhaltung
Ein ganz wichtiger Punkt ist die Körperhaltung. Die Art des Auftretens entscheidet häufig über den Erfolg. Dabei gilt es, das richtige Maß zu finden. Zu sicheres Auftreten ist genauso wenig empfehlenswert wie Unsicherheit. Aufrechtes Sitzen oder Stehen, häufiger aber nicht zu häufiger Blickkontakt und ruhige Gesten signalisieren Sicherheit. Die richtige Körperhaltung stellt sich dann ein, wenn man von seinem Anliegen tatsächlich voll und ganz überzeugt ist. Schon die kleinste Unsicherheit macht sich in unsicherem Auftreten bemerkbar.

4. Der Ton macht die Musik
Wie fast überall im Leben ist auch bei wichtigen Verhandlungen der Ton entscheidend, der weder überheblich noch unterwürfig sein soll. Das Gegenüber wird gleichwertig behandelt, egal ob es sich um den Chef oder den Mitarbeiter handelt. Im Gespräch sollen Lob und Kritik geäußert werden, wichtig ist nur, dass dies in einem angemessenen Ton erfolgt.

5. Klare Formulierungen überzeugen
Im Gespräch ist die Verwendung einer klaren, eindeutigen Sprache ein wichtiger Punkt. Weitschweifige, nebulöse Äußerungen führen nicht zum Erfolg. Werden die Argumente in kurzen, verständlichen Sätzen vorgetragen, überzeugen sie auch. Fantasievolle Umschreibungen und die Verwendung von Fremdwörtern gehören in die Literatur, bei einem wichtigen Gespräch sind sie fehl am Platz.

6. Positive Aussagen nutzen
Menschen sind für positive Aussagen sehr viel empfänglicher als für negative. Das Anliegen sollte deshalb stets positiv formuliert werden.

7. Zuhören hilft zu verstehen
Dem Gegenüber zuzuhören ist eigentlich selbstverständlich. Nur so lernt man dessen Argumente kennen und kann auf sie eingehen und sie gegebenenfalls widerlegen.

Die Beachtung dieser sieben Tipps führt zu einer größeren Durchsetzungsfähigkeit. Gespräche und Verhandlungen verlaufen damit sehr viel erfolgreicher. Den Gewinn haben beide, sowohl die Unternehmensführung als auch die Mitarbeiter. Gegenseitiges Verstehen und Respekt für den anderen sorgen außerdem für ein gutes Betriebsklima und somit auch für den Erfolg eines Unternehmens.

Roland Schwarz