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Social Media Marketing: Die Social Plugins

Im 8. und letzten Teil unserer Social Media Serie befassen wir uns mit den Social Plugins. Wohl am bekanntesten ist der "Like"-Button von Facebook.
rabbit eMarketing GmbH | 11.04.2013

Wer Social Media Marketing betreiben möchte, der muss dazu keinen eigenen Twitter-Account, Youtube-Kanal oder Seiten bei Facebook oder Google+ anlegen. Denn man kann auch Endkunden die Möglichkeit geben, Inhalte von der eigenen Unternehmensseite in ihren eigenen Sozialen Netzwerken mit Freunden und Bekannten zu teilen. Dazu müssen lediglich auf der unternehmenseigenen Website oder in anderen digitalen Medien wie etwa Newslettern Social Plugins eingebettet werden (Das wohl bekannteste und populärste Social Plugin ist der Like-Button von Facebook). Diese ermöglichen es Seitenbesuchern bzw. Lesern, diesen Content durch einen Klick auf die Share-Buttons im entsprechenden Netzwerk zu teilen.


Wo lohnt der Einsatz eines Share-Buttons?

Social Plugins sind leicht auf Webseiten zu integrieren. Es ist daher verlockend, nahezu jede Unterseite mit einem Share-Button auszustatten. Aber Vorsicht: Der Einsatz dieses Buttons sollte nicht inflationär erfolgen. Zu großzügig auf einer Webpräsenz verteilte Plugins führen eher zu weniger geteilten Inhalten. Wer sich jedoch konsequent beschränkt und nur echte Mehrwerte durch einen Share-Button aufwertet, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch wirklich geteilt werden. Idealerweise wird ein Seitenbesucher, der den Share-Button klickt, sogar für das Teilen belohnt.


Wie profitieren Unternehmen von Social Plugins?

Theoretisch eröffnen Social Plugins Unternehmen die Möglichkeit, Kunden glaubwürdig als Testimonials einzusetzen. Schließlich teilen diese nur Inhalte und Botschaften, von denen Sie auch wirklich überzeugt sind. Dies macht geteilte Inhalte besonders glaubwürdig.

Die Praxis ist jedoch ernüchternd: Social Plugins werden zwar häufig eingesetzt und von Unternehmen auch entsprechend großzügig auf allen Seiten und in E-Mailings eingebunden. Sie werden leider aber sehr selten genutzt und Inhalte dementsprechend wenig geteilt.

Bei der strategischen Planung sollte daher stets erörtert werden, warum ein Besucher der Webseite oder Leser eines Newsletters Inhalte mit Freunden teilen würde – bzw. was die Inhalte sind, die ein Besucher Freunden empfehlen möchte.

Es empfehlen sich daher besonders attraktive Angebote oder sehr wertvolle Informationen, die das Teilen wahrscheinlicher machen. Dabei sollte aber beachtet werden, dass viele Netzwerke eher privat genutzt werden. Demzufolge werden auch eher für den privaten Freundeskreis interessante Informationen geteilt. Zudem teilen Nutzer noch einmal deutlich motivierter, wenn für sie dadurch selbst ebenfalls ein Mehrwert entsteht. Dies kann ein Gutschein oder eine andere Vergünstigung sein.


Rechtlich problematisch

So verführerisch die Nutzung von Social Plugins auch ist, sie ist auch rechtlich bedenklich. Denn in der Regel werden persönliche Daten beim Teilen an das Netzwerk übermittelt. Dies geschieht in der Regel ohne das Einverständnis vonseiten der Teilenden. Um einer drohenden Abmahnung zu entgehen, muss daher im Impressum explizit auf die Verwendung und die Auswirkungen von Social Plugins hingewiesen werden.

Ausführliche Informationen dazu finden sich auf den folgenden Internetseiten:

http://aufschnur.de/2012/auf-facebook-like-button-verzichten/

http://rechtsanwalt-schwenke.de/deutschlandweites-verbot-von-1like-buttons-und-facebookseiten-faq/


Unser Fazit:
Mehrwert und versprochener Nutzen entscheiden


Social Plugins bieten eine einfach zu nutzende Möglichkeit, Social Media Marketing ohne großen Aufwand zu betreiben.

Es sollten jedoch vor dem Einsatz der Share-Buttons folgende Punkte geklärt sein: Sind die zu teilenden Inhalte bzw. Mehrwerte attraktiv genug, um Seitenbesucher und Leser auch wirklich zum Teilen zu bewegen?

Zahlen sich Social Plugins auch wirklich im Online-Marketing aus? Und vor allem: Ist die rechtliche Situation zweifelsfrei geklärt und können Social Plugins ohne negative Auswirkungen genutzt werden.


Setzen Sie bereits Social Plugins ein? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns auf Facebook und profitieren Sie von weiterführenden Informationen.


Sollten Sie erst jetzt bei unserer Social Media Serie eingestiegen sein, nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie auch die anderen Artikel in aller Ruhe:

Teil 1 - Die Social Networks
Teil 2 - Die Video-Plattformen
Teil 3 - Die Foto-Plattformen
Teil 4 - Twitter & Co. - Die Microblogs
Teil 5 - Die Blogs
Teil 6 - Die Bewertungsportale
Teil 7 - Die Location Based Services



rabbit eMarketing ist eine auf den professionellen Online-Dialog spezialisierte Full Service-Agentur für E-Mail, Mobile sowie Social Media Marketing. Der E-Commerce-Spezialist und Outsourcing Partner entwickelt intelligente Kampagnen, die die verschiedenen Kanäle des Online Marketing effizient vereinen. Am Standort Frankfurt werden derzeit über 65 Mitarbeiter beschäftigt. Für sein Geschäftskonzept erhielt das Unternehmen 2005 den Gründerpreis der Stadt Frankfurt und 2008 den Hessischen Gründerpreis.

Zu den aktuell über 200 aktiven Kunden verschiedenster Branchen gehören der gehobene Mittelstand, international agierende Großunternehmen und einige der bekanntesten Online-Shops Deutschlands. Zahlreiche Kampagnen von rabbit eMarketing wurden in den letzten Jahren mit renommierten nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Geschäftsführer von rabbit eMarketing sind die Online-Dialog-Pioniere Uwe-Michael Sinn und Nikolaus von Graeve.