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Willkommen auf der Schokoladenseite des Lebens

Genuss und Lebensfreude wünschen wir uns alle. Doch wie viel Platz haben sie wirklich in unserem Alltag?
Ilona Bürgel | 08.07.2013

Essen Sie gern Schokolade? Dann naschen Sie hoffentlich auch immer mal wieder. Wie ist das so, wenn Sie Schokolade essen, brauchen Sie dafür einen Plan, müssen Sie sich motivieren, sind Sie danach völlig erschöpft? Wahrscheinlich nicht. Wäre es nicht großartig, wenn alles im Leben so angenehme und leicht wäre wie das Schokolade essen?

Genuss und Lebensfreude wünschen wir uns alle. Doch wie viel Platz haben sie wirklich in unserem Alltag? Hektik, Pflichten, Zeitdruck, die Lust und Last der Arbeit scheinen uns fest im Griff zu haben. Die meisten Menschen, sind stets für alles und jeden da und denken viel zu selten an sich selbst. Dabei vergessen wir, dass jeder Tag, ja jeder Augenblick, den wir nicht genossen haben und uns Gutes getan haben, unwiederbringlich vorbei ist.

Schokoladeessen kann jeder – es geht einfach und macht Spaß. Nutzen wir doch dieses Können, dessen wir uns nicht einmal bewusst sind, für unseren ganz normalen Alltag.

Lernen Sie (wieder) zu genießen

Zuerst die Schokolade. Ohne schlechtes Gewissen, ohne Bedingungen, ohne ver-schieben. Und dann genießen Sie das Leben genauso. Genießen Sie hier und sofort. Gönnen Sie sich das, was zu Ihnen passt. Lernen Sie zu sehen, dass Sie stets alle Möglichkeiten dafür haben. Das macht gesund und glücklich. Glückliche Menschen leben länger und gesünder, sind produktiver, haben zufriedenere Kunden und Mitarbeiter und können Krisen besser meistern. Sie dürfen dabei auch ein gutes Gewissen haben, denn Sie allein sind für sich zuständig und leben mit den Konsequenzen Ihrer Entscheidungen, niemand sonst.

Setzen Sie auf den Spitzenreiter in Sachen Glück

Der Psychologe Tom Rath hat in weltweiten Studien herausgefunden, dass es fünf Arten von Wohlbefinden gibt. Das Tätigkeitswohlbefinden, soziales Wohlbefinden, finanzielles Wohlbefinden, physisches Wohlbefinden und Gemeinschaftswohlbefinden. Schätzen Sie doch einmal, welches davon den größten Einfluss auf Ihr gutes Lebensgefühl hat? Das, worauf wir wohl als letztes gewettet hätten: Die Tätigkeit! Wer sich mit seiner Tätigkeit wohl fühlt, hat eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit für ein gutes Gesamtwohlbefinden. Erwarten Sie Ihr Glück bei der Arbeit, dann finden Sie es auch.

Die Vor- und Nachteile positiven Denkens

„Sei doch nicht so pessimistisch, denk doch mal positiv!“ Haben Sie dies oder ähnli-ches schon einmal gehört? Vielleicht, wenn Sie verärgert, verletzt oder enttäuscht waren und Sie dann so einen Kommentar gerade noch gebrauchen konnten? Viele Ratgeber lehren uns, zu lächeln, optimistisch zu sein, in Krankheiten Chancen und in Krisen Lernmöglichkeiten zu sehen. Das ist gut so, und das ist gefährlich. Dann, wenn man sich Probleme schön redet oder sich zwingt, anders zu sein, als man ist. Dies kann unzufrieden, ja sogar krank machen.

Das wichtigste Werkzeug des „Positiven Denkens“, die Autosuggestion, wurde schon im ersten Weltkrieg von einem französischen Apotheker, Émile Coué, entwickelt. Er hatte die Macht der Gedanken erkannt und eine Selbsthilfe-Methode entwickelt, sie sinnvoll zur Überwindung von Problemen und Symptomen einzusetzen. Dauerglück allerdings gibt es nicht.

Das Zünglein an der Waage ist der Bezug zur Realität. Beide Seiten der Medaille zu sehen ist die Lösung. Es geht nicht um entweder gut oder schlecht, sondern die Integration beider Seiten. Welcher Seite Sie mehr Gewicht geben, haben Sie in der Hand. Beobachten Sie doch einmal, worüber Sie beim Abendessen sprechen. Die vielen schönen Dinge des Tages, die Ihnen begegnet sind und die Sie sicher oft für selbstverständlich ansehen? Oder die negativen Dinge, die Sie bei Kollegen, Nach-barn oder im Fernsehen gehört und gesehen haben? Erinnern Sie sich an die vielen Kunden mit denen Sie angenehm zusammen arbeiten, oder den einen, der sich beschwert hat?

Ein Lob der Disziplin

Haben Sie schon vom Longevity Project gehört? Hier wurden über Jahrzehnte 1500 überdurchschnittlich intelligente, anfangs 11-jährige untersucht. Die Daten wurden von Howard Friedman und Leslie Martin ausgewertet. Sie fanden heraus, dass Ge-wissenhaftigkeit und Disziplin die wichtigsten Garanten für Erfolg und ein längeres und besseres Leben waren.

Das kennen wir doch irgendwoher? Genau, vom Schokoladeessen. Üben wir uns heute in Disziplin, macht sich das in größerem Genuss morgen bemerkbar. Wir ha-ben ein- und dieselbe Willenskraft für alle Aufgaben. Deshalb müssen wir Sie gut einteilen und selbst über sie bestimmen.

Genussvolle Ideen für den Alltag

1. Nutzen Sie die Formel 3:1

Prof. Barbara Fredrickson hat die Formel gefunden in welchem Verhältnis positive zu negativen Momente stehen müssen, damit Menschen langfristig gesund, Teams erfolgreich und Paare glücklich sind: 3:1 von Positivem zu Negativem. Auf einmal ärgern darf sozusagen drei Mal freuen kommen. Halten Sie also öfter mal die Tür auf, sagen Sie Danke wann immer es geht. Beginnen Sie Meetings mit positiven Informationen, schreiben Sie ermutigendes in Ihren Mailabsender. Überraschen Sie Ihre Lieben. Lächeln und Lachen Sie mehr. Loben Sie Menschen zum Erfolg.

2. Lassen Sie sich doch nicht alles von sich gefallen

Heißt „Nimm Dein Denken selbst in die Hand“. Denn wir bestimmen, was wir über-haupt, wie lange und wie oft denken.

3. Schreiben Sie abends täglich drei Dinge auf für die Sie dankbar sind

Wir merken oft erst was wir haben, wenn wir es verlieren. Schauen Sie hin, wie viele Geschenke das Leben für Sie immer und überall auch in Krisen bereit hält.

4. Erwarten Sie das Beste

Eine optimistische Grundhaltung führt dazu, dass wir uns anders verhalten und deshalb das eher erleben, was wir uns wünschen. Raus aus den Sorgen, rein in die Vorfreude.

5. Genießen Sie Schokolade bevor Sie Appetit darauf haben

Auf diese Weise sorgen Sie regelmäßig gut für sich selbst und können das Bewusstsein dafür entwickeln, dass Sie auch sonst Ihr Wohlbefinden in der Hand haben.

Mit freundlicher Genehmigung von Business Village Verlag.