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Studie: 79 Prozent der deutschen Journalisten recherchieren im Social

Was das für die Unternehmenskommunikation bedeutet
Melanie Tamblé | 06.06.2014

Ob Facebook, Twitter, Xing oder Blogs – deutsche Journalisten nutzen die gesamte Spannbreite der Social Media im Arbeitsalltag. Das geht aus einer Studie des PR-Software-Anbieters Cision und der Canterbury Christ Church University hervor. Aber wie genau setzen Journalisten die Social Media ein und was bedeutet das für die Unternehmenskommunikation?

Social Media sind für die Recherche essenziel
Am häufigsten nutzen deutsche Journalisten die Social Media für die Recherche-Arbeit. Das ist nicht überraschend. Schließlich lassen sich die Netzwerke mittels der Hashtag-Suche bequem nach spezifischen Themen durchsuchen. So gaben 79 Prozent an, dass sie regelmäßig im Social Web unterwegs sind, um zu recherchieren. Dabei kommen Facebook, Twitter & Co. bei den meisten täglich oder mindestens 1 Mal pro Woche zum Einsatz.


Rundfunkjournalisten nutzen die Social Media am stärksten für die Recherche
Für 100 Prozent der Rundfunkjournalisten ist die Recherche in den Social Media Alltag. Auch bei 97 Prozent der Online-Journalisten steht die Recherche im Social Web auf dem Tagesplan. Um nach spannenden Themen für die Zielgruppe zu suchen, nutzen auch 82 Prozent der Journalisten, die für Print-Magazine oder die Zeitung (74%) tätig sind, die Social Media regelmäßig. Dabei macht die Art des journalistischen Inhalts keinen Unterschied. So werden die Social Media für alle Recherche-Aufgaben, ob investigative Berichterstattung oder Soft News, gleichmäßig eingesetzt. Lediglich die Verifizierung von Fakten stellt eine Ausnahme dar.


Was bedeutet das für die Unternehmenskommunikation?
Die Studie zeigt: Journalisten nutzen heute viele verschiedene Kanäle für die Recherche. Deshalb sollten Unternehmen ihre Inhalte ebenfalls über viele Kanäle kommunizieren. Sie müssen überall dort präsent sein, wo Journalisten nach spannenden Themen für ihre Zielgruppe suchen.


Ein Unternehmens-Profil auf Facebook stellt erst den Anfang einer weitreichenden Informationsverteilung dar. Pflegen Sie auch eine Unternehmensseite auf Xing und ein Kanal auf Twitter, seien Sie bei Google+ aktiv, veröffentlichen Sie Ihre Inhalte über Dokumenten-, Video- und Bilder-Netzwerke und Bloggen Sie regelmäßig. Denken Sie daran auf den Netzwerken, die es erlauben, Hashtags zu verwenden. So erreichen Sie auch Nutzer außerhalb Ihres Freundeskreises und Journalisten können Ihren Beitrag über die Hashtag-Suche finden. So erhöhen Sie Ihre Chance, dass Journalisten auf Ihre Inhalte aufmerksam werden.


Die Online-Pressemitteilung: Ein Medienformat, das Unternehmen mit Journalisten im Social Web teilen sollten
Journalisten benötigen detaillierte Informationen und zumeist auch ein Bild, um einen informativen Beitrag für ihre Leser zu verfassen. Die Online-Pressmitteilung ermöglicht es, alle wichtigen Fakten in einem ansprechenden Text zu kommunizieren. Links verweisen auf weiterführende Informationen und ein Bild und sogar ein Video können ebenfalls integriert werden. Deshalb ist die Online-Pressemitteilung genau das richtige Medienformat, um Journalisten mit dem Material zu versorgen, das sie für ihre Stories brauchen. Längst werden Online-Pressemitteilungen nicht mehr ausschließlich von Journalisten gelesen. Sobald sie online verfügbar sind, stellen sie auch eine relevante Informationsquelle für die Zielgruppe dar. So schlagen Sie mit der Online-Pressemitteilung 2 Fliegen mit einer Klappe: Sie bieten Journalisten glaubwürdige Informationen und erreichen auch Ihre Zielgruppe direkt. Somit ist die Online-Pressemitteilung ein Medienformat, dass Sie über Ihre Social Media Kanäle teilen sollten.


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