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Der "Schuhknigge für Männer"!

„Frauen sind verrückt nach Schuhen, Männer nicht!“ Dabei vergessen Männer wie wichtig Schuhe sind. Ein falscher Schuh kann Ihnen den perfekten Look ruinieren.
Elisabeth Motsch | 12.06.2014

Die Mehrheit der Frauen kennt wohl das Problem: Man ist zu einer Veranstaltung eingeladen, ist von Kopf bis Fuß gestylt und plötzlich merkt man, dass die ausgewählten Schuhe doch nicht so gut zu dem schicken Kleid passen, wie man zu Beginn noch dachte. Einzige Möglichkeit in diesem Moment: Wieder zurück zum raumhohen Schuhschrank um noch nach einem passenderen Paar zu suchen. Im Hintergrund hört man das verärgerte Schnauben des Partners, der irgendwas von wegen „Typisch Frau...“ in seinen Bart murmelt. Klar! Er hat ja wie immer seine alten Lieblingsschuhe an, die, laut ihm, einfach zu jedem Outfit gut aussehen.

Doch, ist es bei Männern wirklich egal und wir Frauen sind einfach zu penibel? Oder sollte auch die Männerwelt auf die Wahl der Schuhe achten? Und, reicht ein Paar fürs Private und ein Paar fürs Büro bei Männern tatsächlich aus?
Die meisten Männer haben im Vergleich zu uns Frauen viel zu wenige Schuhe im Schrank. Auch Schuhe brauchen hin und wieder eine Verschnaufpause von mindestens zwei Tagen! Und damit ist nicht das Wochenende gemeint.

Perfekt wären vier Paar Schuhe für den geschäftlichen Teil der Woche. Vor allem elegante schwarze und schicke braune Schuhe passen ins Büro. Schwarze Schuhe passen beispielsweise zu dunkelblauen, dunkelgrauen und schwarzen Anzügen. Wohingegen sich braune Schuhe hervorragend zu einem braunen Anzug kombinieren lassen. Zum Feincordanzug sehen Lederschuhe mit grob abgesteppten Nähten besonders schick aus.

Für den Freizeitlook sind mindesten zwei Paar Schuhe empfehlenswert. So etwa Mokassins, Segelschuhe oder einfach Sneakers.

Die Regel „No brown after six“ besagt, dass braun bei formellen Abendveranstaltungen unbedingt vermieden werden sollte. Sie tritt jedoch nicht in Kraft, wenn Sie Ihren schicken braunen Anzug und die perfekt dazu passenden braunen Schuhe im Büro tragen und nach der Arbeit noch kurz mit Ihren Kollegen etwas trinken gehen.

Sollte man(n) das Vergnügen haben, sich in der Chefetage frei bewegen zu dürfen, eignen sich vor allem zwei Schuhtypen besonders gut: der Oxford oder der Brogue. Alle beide gelten als äußerst elegant und dürfen in keiner männlichen Schuhkollektion fehlen.
Typisch für den Brogue ist das Lochmuster bei der Schaftkante und der Vorderkappe.
Ein Merkmal des Oxfords ist die geschlossene Schnürung, sowie die fünf Schnürösenpaare zum Verschließen des Schuhs. Besonders schick sieht der Oxford in schwarz zu einem Nadelstreifenanzug oder zu einem Cut aus.
Zum Smoking sollten Sie sich am besten für einen Lackschuh entscheiden.

Allgemein lässt sich sagen: Je glatter ein Schuh, desto förmlicher der Anlass.

Nach getaner Arbeit darf man sich auch gerne ein bisschen Freizeit gönnen. Mit dem richtigen Schuhwerk, sehen Sie dabei auch noch richtig lässig aus.
Zu Cargohosen und Baumwollpullis lassen sich Herrenstiefel oder auch Boots hervorragend kombinieren.
Wollen Sie etwas sportlicher wirken, dann entscheiden Sie sich am besten für den Fullbrogue aus Rauhleder. Dieser Schuh hat keine gerade Vorderkappe, sondern eine sogenannte Flügelkappe, welche bis zu den Seiten des Schafts reicht. Außerdem ist der Fullbrogue reich an Lochungen, was den sportlichen Touch gibt.
Wenn Sie sich auf Grund des sonnigen Wetters für ein Poloshirt und eine Bluejeans entscheiden, runden Bootsschuhe oder Sneakers Ihr Outfit ab.

Doch, wie sieht es eigentlich mit Sandalen aus?
Sandalen sind, ebenso wie Kurzarmhemden, perfekt für den Strandurlaub geeignet. Im Büro haben Sie jedoch nichts verloren und sollten dort auf jeden Fall vermieden werden.

Um zu Verhindern, dass Ihre Schuhe ausleiern, sollten Sie sich unbedingt einen Schuhspanner besorgen. Am besten einen aus Holz, diese eignen sich besonders gut.
Diese kleinen Helfer vermeiden, dass das Leder seine Form verliert und Falten wirft.

Was trägt Man(n) eigentlich drunter?
Der stilbewusste Mann entscheidet sich für Kniestrümpfe anstatt Socken. Da Socken den Nachteil haben, dass sie gerne verrutschen, vor allem, wenn der Gummi schon etwas locker ist. Das lässt dann das schickste Outfit schnell weniger lässig aussehen, wenn beim Sitzen zwischen Hose und Socke ein Stückchen Haut zum Vorschein kommt.

Auf Socken ganz zu verzichten sollten Sie im Business unbedingt vermeiden. Im Freizeitbereich dürfen Sie die Socke gerne zuhause lassen. Vor allem bei Bootsschuhen, Loafers und Mokassins eignet sich der „Sockenloselook“ besonders gut.
Die Farbe der Socke sollten Sie in Abhängigkeit der Farbe Ihrer Hose, beziehungsweise der Farbe Ihrer Schuhe wählen.

Tragen Sie einen hellen Anzug und dunkle Schuhe, sollten Sie die Farbe der Socken mit der des Anzugs abstimmen.
Zu eleganten Anzügen sollten Sie gemusterte Socken unbedingt vermeiden! Also bitte keine Socken mit Paisley-, Rauten- oder Streifenmuster wählen. Als besonders modisch gilt, wenn man die Sockenfarbe passend zur Krawattenfarbe auswählt. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da dieses Stilexperiment auf die Branche ankommt.