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Texte, die gelesen werden

Mit guten Texten gelingt der Dialog mit dem Kunden. Wecke Interesse mit überzeugenden Überschriften.
Gabriele Braun | 23.06.2014

Ansprechende Texte sind das A und 0 im Dialogmarketing – egal ob in Briefen, in E-Mails oder auf Webseiten. Zahlreiche Anregungen geben die Spezialisten Stefan Gottschling, Michael Brückner, Detlef Krause, Gerhard Kirchner, Thomas Wehlmann, Thomas Kramer, Ralf T. Kreutzer und Hans-Peter Förster im „Leitfaden Dialog Marketing“:

1. Jeder Text ist Kommunikation mit dem Leser.
2. Damit die Kommunikation gelingt, sollte der Text gut vorbereitet sein.
3. Schreiben Sie den Text in entspannter Situation.
4. Klären Sie, welches Ziel Sie mit dem Text verfolgen.
5. Wer liest den Text? Schreiben Sie mit der Sprache und im Stil der Zielgruppe. Statt „Alukoffer T 2323“ sollten es bei der Zielgruppe Senioren nach Detlef Krause eher heißen „Koffer für Senioren“.
6. Geben Sie den Texten eine logische Struktur. Hier können Mind-Maps unterstützen.
7. Besonders für Kataloge gelten klare Strukturen und ein klares Layout (Thomas Wehlmann).
8. Greifen Sie interessante Themen auf, denn Content is King.
9. Eine kompakte, übersichtliche Darstellung überzeugt gegenüber langen unübersichtlichen Texten – egal ob der Leser vor einer Zeitung sitzt oder am Monitor.
10. Geben Sie zu Beginn des Textes einen kurzen und knappen Überblick über die Themen.
11. Das suchende Auge überfliegt gerne Überschriften und Teaser-Texte.
12. Auf einer Website oder in einer E-Mail können per Mausklick weitere Informationen hinterlegt werden.
13. Drücken Sie sich klar aus.
14. Kurze Sätze und Absätze kommen gut an, denn kurze prägnante Sätze werden lieber gelesen als lange, verschachtelte Sätze.
15. Vermeiden Sie Versalien, denn Blockschriften verlangsamen nach Gerhard Kirchner das Lesen.
16. Auch kurze Wörter kommen gut an. Stefan Gottschling empfiehlt maximal sechs Silben pro Wort.
17. Schreiben Sie in Bildern – farbige Ausdrücke und Adjektive sollten Sie eher verwenden, als abstrakte Beschreibungen.
18. Wer Neugier beim Leser erzeugt, erhält mehr Aufmerksamkeit.
19. Vermeiden Sie Wiederholungen.
20. Werden Sie so konkret wie möglich.
21. Formulieren Sie einen konkreten Nutzen. Michael Brückner nennt auf Seite 171 dazu drei Beispiele: „Euro-Kollaps: 5 Tipps, wie Sie Ihr Geld retten – Karriere-Tipps aus dem Nähkästchen des Headhunters – Die 66 heißesten Sommerflirts“.
22. Verbraucher reagieren bei diesen Vorteilen besonders positiv: Geld und Gewinn, Sicherheit, Bequemlichkeit, Beruf und Gesundheit sowie Eitelkeit.
23. Überzeugende Überschriften stechen aus der Masse hervor.
24. Noch mehr Wirkung erzeugen mit spannenden Fotos.
25. Wecken Sie Emotionen durch die richtige Wortwahl.
26. Hans-Peter Förster setzt auf positive Botschaften. So sollte die Botschaft „keine Tarif-Änderung“ eher heißen: „die Tarife bleiben“.
27. Personalisieren Sie Ihre Mailings – sprechen Sie den Empfänger direkt an.
28. Fordern Sie zum Schluss zu konkreten Aktionen auf.
29. Um den Dialog zu fördern, empfehlen Thomas Kramer und Ralf Kreutzer dem Leser Rückkanäle (z.B. Postkarte, SMS oder Call) anzubieten.
30. Locken Sie Ihre Leser mit einem Köder. E-Books, Studien oder Whitepaper verlocken die Website-Besucher, ihre E-Mail-Adresse zu hinterlassen.

Co-Reach
Die marketing-BÖRSE braucht Platz und macht ihren Fans auf der Co-Reach ein besonderes Geschenk. So kann der „Leitfaden Dialog Marketing – das kompakte Wissen der Branche“ am Stand 4A-300 gegen das Abonnieren des marketing-BÖRSE-Newsletters mitgenommen werden.


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http://www.marketing-boerse.de/Experten/katalog/Schreiben