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"So gehen Incentives heute"

Viele Unternehmen meinen immer noch, dass zwei einigermaßen gute Incentives so viel Wert sind wie ein gutes. Falsch. Ganz falsch.
Holger Bartl | 06.03.2015

Nicht umsonst heißt es: „Nichts Halbes und nichts Ganzes“. Schlechte Incentives sind out.

Ihnen fällt keine wirklich gute Idee für das nächste Incentive ein? Ihre besten Vertriebler waren schon überall auf der Welt? Alle erwarten aber, dass Sie immer noch einen „drauf“ setzen?

Muss es tatsächlich wieder die Langstrecke sein? Jetlag und Sprachprobleme eingeschlossen? Endlose Recherchen, komplizierte Kommunikation mit den Behörden im Ausland und zum wiederholten Male unvorhergesehene Schwierigkeiten mit den Dienstleistern vor Ort?

Warum gehen Sie keine anderen Wege?

Statt New York, Rio oder Tokio geht es ab zum Schlittenhunderennen nach Schwedisch Lappland, Gold schürfen in den Alpen, Nachttauchen mit dem blauen Hai in Portugal oder zum Jetski fahren nach Mallorca.

Statt goldener Uhr, ein cooler Grill. Statt langweiligen Sightseeing Touren, „Private“-Shopping. Statt edler Weinprobe, eine zünftige Bierverkostung. Statt Musik vom Band, Livemusik am Strand. Statt langer Schlangen am Buffet, „Guerilla-Grillen“ im Park. Es gibt so viele einfache Möglichkeiten, man muss nur den Mut haben umzudenken und jemanden fragen, der etwas davon versteht.

Daher unser Rat: Back to the roots.

Ein toller Blick aufs Meer, eine Flasche Bier in der Hand und kleine leckere Tapas dazu; Ihre Gruppe wird begeistert sein. Kein „Abdrusch“, sondern ehrliche und überraschende Situationen mit hohem Erlebniswert, perfekt organisiert. Setzen Sie einen emotionalen Anker und geben Sie jedem Incentive einen unvergesslichen Peak. Dieses Rezept steigert die Mitarbeiterloyalität, bleibt lange positiv besetzt und ist um ein Vielfaches erfolgreicher als so manches Luxusincentive.

Dies gilt im Übrigen auch für das nächste Strategiemeeting oder die anstehende Jahrestagung.

Ihr
Holger Bartl