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Platz 1 bei Google - eine unmoralische Möglichkeit

Eine Frage der Einstellung: Platz 1 ist möglich, die Frage ist nur ob dies der richtige Weg ist?!
ProSeo Consulting GmbH | 19.06.2015

Sicherlich haben Sie bereits sehr oft darüber gelesen, dass ein garantierter Platz eins bei Google unmöglich sei. Und sollte Ihnen dennoch eine derartige top Platzierung angepriesen worden sein, so ist allerhöchstens von einer unseriösen Agentur die Rede.

Google hütet den Algorithmus ähnlich die „US-Kollegen" von Fort Knox in Kentucky. Gerade deshalb gibt es in unzähligen Publikationen nur - verständlicherweise - Spekulationen. Die „Platz eins Thematik" gibt also keine garantierte Antwort auf die Frage nach der garantierten Poleposition. Eine Universallösung gibt es nicht. Nicht?

Über Jahre habe ich für Kunden Lösungen gefunden, selbstverständlich unter Berücksichtigung der Google Richtlinien. Stichwort: White-Hat-SEO. Einen garantierten Platz eins zu erlangen ist in jedem Falle möglich. Es bedarf jedoch eine gewisse "kriminelle Bereitschaft" sowie mitunter finanziellen Ressourcen (beides gibt es aber oft zu genüge). Ich fordere Sie hiermit ausdrücklich auf, das Folgende nicht nach zu ahmen. Dennoch möchte ich Ihnen beweisen, dass es faktisch, mindestens diese eine Antwort auf die leidige Platz-eins-Frage gibt.

Das Vorgehen ist eigentlich recht simpel und sollte für jedermann nachvollziehbar sein.
Schritt eins: Das Suchwort unter welchem sie später auf der ersten Position zu finden sein möchten geben Sie als erstes bei Google ein. Nun erhalten Sie diverse Treffer, klicken Sie nun (Schritt zwei) auf den ersten nichtbezahlten Google-Treffer. Dies ist genau jene Position welches sie bereits in Kürze einnehmen werden. Alles was hierfür getan werden muss ist eine Kontaktaufnahme (Schritt drei mit dem bisherigen Webseitenbetreiber. Das gewisse Personen von monetären Zuwendungen nicht abgeneigt sind haben wir zu genüge im Rahmen dieser Seiten erläutert. Somit dürfte es in aller Praxis auch nicht allzu schwierig sein mit einer gewissen Zuwendung dieser Art eine Beitragsänderung (Schritt vier) zu erreichen. Bei einer Änderung wird der bestehende Textkontext behalten jedoch inhaltlich an ihren Inhalt angepasst. Es muss hierbei natürlich mit einer gewissen Portion Fingerspitzengefühl ans Werk gegangen werden - denn Google erkennt Zusammenhänge extrem gut. Die semantischen Zusammenhänge, sprich der Kontext der Seite, darf somit nicht gravierend verändert werden. In der Praxis stellt dies jedoch kein allzu großes Problem dar. Denn jenes Keyword sollte in aller Regel passende Inhalte liefern welche sich mit Ihren Zielen vereinbaren/ ergänzen/ verändern lassen. Nachdem die textlichen und gegebenenfalls weiteren Inhalte wie Bilder und Videos gemäß ihren Wünsche aktualisiert wurden, steht Ihnen dazu in Echtzeit eine echte organische Platz eins Position zur Verfügung. Dass dieser Fall natürlich gegen Google Richtlinien verstößt, sollte Ihnen klar sein, ebenso, dass von „redaktioneller Freiheit" (Stichwort: Glaubwürdigkeit der Medien) wohl kaum die Rede sein kann - nicht zuletzt in Anbetracht der monetären Aufwendungen.

Interessanterweise gibt es aber für sehr viele Begriffe auch recht „harmlose Seitenbetreiber". Selbst für einschlägige Begriffe aus der Erotikbranche gibt es Privatseiten in den Toppositionen. Meine letzte Recherche zeigte so zum Beispiel Gedichte und Witze-Seiten. Derartige Seiten mit privater Inhaberschaft lassen sich mit einem geschickten Kommunikationsaufrufen aller Regel relativ leicht umgarnen. Diese Seitenbetreiber haben in aller Regel keine kommerziellen Interessen und demzufolge auch nur wenig Vergleichswerte hinsichtlich potenzieller Einnahmen. Aufgrund dieser Sachlage lassen sich in aller Regel relativ leichte inhaltliche Änderungen vornehmen.

Wichtig ist immer das der bestehende Kontext nur unwesentlich verändert wird. Je überlegter solche Änderungen vorgenommen werden desto nachhaltiger ist letztendlich die top Platzierung. Möglicherweise genügt es Ihnen bereits nur wenige einleitende Sätze auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und den Grundkontext einfach zu belassen. Insbesondere bei redaktionellen Angeboten ist dies mitunter sehr oft problemlos möglich. Gerade dann, wenn Sie nur an Trafficstarken Verlinkungen Interesse haben und weniger am eigentlichen Content. Nüchtern betrachtet macht es wohl wenig Unterschied ob sie einen bestehenden Beitrag an ihre Wünsche anpassen lassen oder einen fertigen - für in etwa die gleichen Kosten im Nachhinein platzieren zu lassen, Stichwort Native-Advertorials Gastbeitrag und Advertorial. Richtlinien- konform sind beide Wege nichts zwingend (insbesondere ohne Kennzeichnung im Falle der Werbeform) ebenso wenig wie gesetzeskonform. Aufgrund der Platzierungs-möglichkeit könnte es durchaus lohnend sein den genannten (Black-Hat) Weg einzuschlagen. Insbesondere bei Themen mit geringem Verfallsdatum sind so nachhaltige Platzierungen von mitunter mehreren Monaten möglich. Dies ist ähnlich wie mit den Google-News:

Platzieren Sie eine News zu einem brandaktuellen Thema, so berichten auch viele andere Nachrichten-agenturen, und neuerdings auch Blogger und Co, über dies. In diesem Falle ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie lange an erster Stelle stehen deutlich geringer, als wenn Sie ein Nischenthema nutzen. (Mir ist bewusst, dass ein kurzer Peak mitunter mehr Besucher als ein Long-Tail-Keyword bringt, auch hier ist es letztlich eine Frage des Zieles. Nachhaltigkeit / Branding vs. Echter Traffic und Mehrwert/ Schlagzeilen).

Betrachtet man sich insbesondere die Top drei Platzierungen bei Google fallen des Öfteren Aktualisierungs-Hinweise direkt am Beitrag auf. Sicherlich möchte ich nicht jeder Aktualisierung ein kommerzielles Interesse unterstellen. Interessant ist lediglich das ist zahlreiche Änderungen in den ersten Positionen zu geben scheint, unabhängig der Branche. Derartige Umgestaltungen lassen sich sogar über längerfristige Zeiträume mittels dem 2006 gegründetem archive.org einsehen. Im Übrigen ist das Vorgehen nicht wirklich revolutionär, auch seriöse Suchmaschinenoptimierer nutzen ähnliche Methoden um gewonnene Platzierungen bei Google aufrechtzuerhalten. Konkret sieht dies beispielsweise bei Aktionsseiten aus. Ein „Laien-Webseitenbetreiber" wird höchstwahrscheinlich nach Beendigung der Aktion oder Saison, z.B Weihnachten die Seite löschen. Unter Umständen wird dann sogar der Fehlercode 404, Error ausgegeben. Im übrigen ein Negativ-Signal an Google, welches bei erhöhtem Vorkommen eine schlechte Seitenpflege vermittelt. Der etwas pfiffigere Seitenbetreiber wir dagegen die gelöschte Seite auf eine ähnliche Seite umleiten. Minimal auf die Startseite. Suchmaschinenoptimierer bzw. Agenturen werden hingegen den bestehenden Kontext aktualisieren und eben nicht umleiten geschweige vollständig löschen.

Letztlich ist das vorhin beschriebene Procedere (im weitesten Sinne) mit dem der in der Suchmaschinen-Optimierer-Branche Vorgehen vergleichbar. Einzige Unterschied mag darin liegen, dass der seriöse Suchmaschinenoptimierer die Inhalte zwecks der gewonnenen Platzierungen beibehalten möchte und der mit Geld gesegnete Einkäufer sich unlauter an guten Platzierungen bereichern möchte. Grundsätzlich empfehle ich Ihnen ein nachhaltiges arbeiten sowohl bezogenen auf SEO als auch redaktionellen Formate. Denn zahlreiche Beispiele aus meinem Buch "that's native?" belegen höchstwahrscheinlich, früher oder später, dass jede Akte ans Tageslicht kommt. Ob man in diesem Zusammenhang gerade ihr Unternehmen auf der Titelseite sehen möchte muss jeder selbst entscheiden. Denn auch in der SEO-Branche gibt es regelrechte Medien-Hypes wie beispielsweise zuletzt ein großer Reiseveranstalter beziehungsweise auch Hotel-Preisvergleich welcher durch unlautere Bestimmungen (Backlinks und nicht gekennzeichnete Advertorials) mediale Aufmerksamkeit erregte...

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