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Deutsche sind online Wechselkäufer

Repräsentative Umfrage: 49 Prozent würden für einen Bonus den Shop wechseln, 43 Prozent suchen nach Angeboten und Rabatten ohne konkreten Bedarf.
Shoop.de | 26.08.2016

Sparen hat sich hierzulande etabliert. So nutzen 90 Prozent der deutschen Verbraucher Bonus- und Treueprogramme. Neben Cashback und Treuepunkten bieten einige von ihnen auch Sofortrabatte beim Einkauf – was 82 Prozent der Deutschen überzeugt. Mehr als die Hälfte (64 Prozent) profitiert auch gerne von Vorteilspreisen, die bei Bonusprogrammen nur für bestimmte Kundengruppen gelten. Auch das Cashback-Prinzip steigt in der Gunst der Verbraucher. Bereits 14 Prozent profitieren von den Vorteilen und holen sich für Ihren Online-Einkauf Geld zurück. Kein Wunder, dass diese Programme Einfluss auf unser Einkaufsverhalten haben – wenn auch nur bedingt – wie die Umfrage von Shoop.de (www.shoop.de) ergeben hat.

Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) kauft nur in Shops, in denen er von Bonusprogrammen und Rabatten profitieren kann. Und immerhin knapp die Hälfte der Deutschen (49 Prozent) lassen sich bei ihrem Einkauf von Punkten und Treueherzchen leiten. Sie würden von bekannten Marken und Shops zu anderen wechseln, wenn es dort einen attraktiven Bonus gibt. Dabei sind es gerade die Menschen mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von mehr als 3.000 Euro, die diesem Einkaufsprinzip folgen (53 Prozent). Verbraucher mit einem geringeren Haushaltseinkommen von bis zu 1.500 Euro sind dagegen einer Marke mehr verbunden: Nur 40 Prozent würden aufgrund eines Rabattes oder Bonusprogrammes zu einem anderen Shop wechseln.

Verführung für Sparfüchse – auch beim Onlineshopping
Doch nicht nur Rabatte und die Aussicht auf einen Bonus steuert die Entscheidung, was in unseren Warenkörben landet. Mehr als zwei von drei Deutschen (68 Prozent) lassen sich von Angeboten und Shop-Empfehlungen inspirieren. “Geschickt platzierte Angebote, wie „Kaufe 3, zahle 2“ oder das passende Halsband zur Hundeleine landen also schneller im Einkaufskorb und kurbeln den Umsatz der Shops an. Dafür spricht auch, dass fast die Hälfte der Befragten (43 Prozent) im Onlinehandel gezielt nach Angeboten und Rabatten sucht – selbst wenn nicht unbedingt etwas benötigt wird”, sagt Alex Wagner von Shoop.de.

Die Suche nach dem besten Preis steht aber weiterhin im Fokus der deutschen Shopper. Zwei Drittel der deutschen Verbraucher (66 Prozent) nutzen gezielt Preisvergleichsportale – vor allem Menschen mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von über 3.000 Euro. Von ihnen informieren sich 76 Prozent vor dem Kauf auf diesen Portalen über Schnäppchen und Sparpotentiale. Fast drei von vier Deutschen (71 Prozent) nehmen sogar die Mühen auf sich, eigenständig die Preise auf verschiedenen Webseiten zu vergleichen. Hier ist die junge Generation besonders engagiert: 75 Prozent der 18 bis 29-jährigen vergleichen regelmäßig selber die Preise auf verschiedenen Webseiten.

Über die Studie
Die repräsentative Umfrage wurde von Shoop.de in Zusammenarbeit mit dem Online-Marktforschungsinstitut promio.net im Juni 2016 unter 1.023 deutschen Teilnehmern durchgeführt.