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Die richtige Auswahl des passenden CMS - Ein Leitfaden

Eine Webseite braucht Inhalte. Doch bevor diese erstellt werden stellt sich noch eine wichtige Frage: Welches CMS brauche ich?
 

Ist eine Open Source Lösung automatisch die beste Lösung?

Für viele Unternehmen muss ein CMS über eine gute Funktionalität verfügen und dabei kostengünstig in der Anschaffung sein. Aus dieser Abwägung heraus tendiert ein Großteil der CMS-Suchenden zu einer Open Source Lösung. Doch wie korrekt sind diese strategischen Überlegungen im Endeffekt? Ob ein Open Source CMS tatsächlich günstiger ist als ein kostenpflichtiges lässt sich immer erst im Nachhinein beurteilen. Eines ist bereits zu Beginn jedoch sicher: Kostenlos ist kein CMS. Im späteren Verlauf der Nutzung fallen immer Kosten an. Um sicherzustellen, dass nicht am falschen Ende gespart wird, sollte sich ein Unternehmen auf der Suche nach einem neuen CMS ein holistisches Bild von Lizenzkosten, Instandhaltung und Supportkosten machen.

Vernachlässigen Sie nicht die Sicherheit Ihrer Kundendaten

Die Sicherheit ist im Umgang mit Kundendaten nicht zu vernachlässigen. Kleine Blogs, die ohne sensible Daten auskommen, können unter Umständen über die Sicherheitslücken von Open Source Lösungen hinweg sehen. Ein mittelständisches oder gar großes Unternehmen darf dies allerdings unter keinen Umständen tun.

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Nicht alle frei zugänglichen Plugins sind vertrauenswürdig

Zudem sind Open Source CMS Lösungen in der Regel nicht multipel konzipiert, das heißt sie eignen sich meist nur für umfangreiche Webseiten, Blogs oder der Umsetzung von mehrsprachigen Projekten - jedoch nie für alle Formen zugleich. Die Benutzeroberfläche lässt sich mithilfe von Plugins anpassen, doch sind diese nicht immer ausreichend getestet wenn sie zum Einsatz kommen. Durch fehlerhafte Plugins verursachte Schäden ausbügeln zu lassen kann enorme Kosten verursachen.

Kostenpflichtige Systeme als echte Alternative

Dem gegenüber stehen kostenpflichtige CMS-Lösungen. Durch eine auf die Bedürfnisse genau abgestimmte Inhouse Entwicklung oder der Arbeit mit zertifizierten Entwicklungspartnern kann das Sicherheitsrisiko enorm gesenkt werden. Egal welche kostenpflichtigen Content Management Systeme man betrachtet, sie verfügen alle über einen Funktionsumfang für komplexere Unternehmensauftritte - ein Vorteil gerade für größere Unternehmen. Dazu gesellt sich eine mit dem Kauf einhergehende Software-Assurance. Unternehmen profitieren somit von:

- regelmäßigen Updates
- Bugfixes
- Support- und Serviceleistungen
- bedürfnisorientierte Features wie z.b. Inline-Editing

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Trotz höherer Einstiegskosten kann mit der Wahl des passenden kostenpflichtigen CMS ein gutes und gerechtfertigtes Preis-/Leistungsverhältnis genauso wie mit einer Open Source Lösung erzielt werden.

Große Unternehmen machen es vor

Nicht umsonst vertrauen große, umsatzsstarke Unternehmen schon längst auf eine kostenpflichtige Lösung. Ein Beispiel für eine gelungene Auswahl ist die MAN Truck & Bus AG. Aufgrund der internationalen Tätigkeiten war es wichtig ein CMS zu finden, dass eine Umsetzung in verschiedene Sprachen ermöglicht. Die Pflege der Inhalte in unterschiedlichen Sprachen gestaltet sich durch den Einsatz von FirstSpirit leicht für die Redakteure. Die Contenterstellung erfolgt zudem unabhängig von der IT, was bei der Größe des Unternehmens ein signifikanter Vorteil ist. Im Episerver State of Digital Commerce 2017 Report gaben 20% der befragten Marketingexperten an, dass ihre Arbeit durch Abhängigkeiten von anderen Abteilungen wie der IT oder dem Vertrieb gebremst wird.

Die richtige Agentur - Das Zünglein an der Waage

Augen auf bei der Wahl der betreuenden Agentur. Kein Unternehmen kann alle Prozesse und Anforderungen im Alleingang ermitteln - dies würde im Umkehrschluss auch die Agenturen obsolet werden lassen. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass eine Agentur Ihnen nicht DIE eine Lösung aufdrängen möchte. Eine beste Lösung gibt es nicht, denn Unternehmensprozesse und -ziele müssen bei großen Webprojekten stets mitberücksichtigt werden. Und das größte Ärgernis ist immer noch ein gutes, kostenpflichtiges CMS, das sich als für Sie falsch erweist. Deshalb muss die Agentur in Gesprächen genau Ihre Bedürfnisse und Vorhaben erörtern und eine individuell gestaltete Lösung ausarbeiten. Davon abgesehen sind Agenturen immer eine gute Wahl um herstellerunabhängige Einschätzungen zu Implementierungsaufgaben einzuholen. Auch etwaige Anpassungen lassen sich mithilfe von Agenturen deutlich schneller und einfacher umsetzen.

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Fazit: DEN einen Weg gibt es nicht, die Wahl sollte auf ein passendes CMS fallen

Open Source Lösungen sind nicht per se schlecht. Sie sind zum Teil leistungsstarke Systeme, die jedoch sehr viel Auseinandersetzung mit den Plugins, Funktionen und Sicherheitsrisiken voraussetzen. Unternehmen, die viele sensible Daten führen sollten daher von einer Open Source Lösung absehen und zu einer kostenpflichtigen Variante greifen. Die wichtigsten Schritte bei der Auswahl des passenden CMS sind:

- Sicherheitsrisiken unbedingt vermeiden
- Interne Bedürfnisse und Anforderungen gemeinsam mit einer Agentur genau ausarbeiten
- Die Arbeit der Redakteure so einfach wie möglich und ohne Abhängigkeiten von anderen Abteilungen gestalten