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Tipps zum Gestalten von Werbekalendern

Kalender sind bewährte Werbemittel. Doch was gilt es bei der Gestaltung eines Kalenders zu beachten?
CEWE-PRINT.de | 03.08.2017

Kalender spielen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle im menschlichen Leben. Der Begriff „Kalendarium“ stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und stand im alten Rom für die Schuldnerverzeichnisse: An den Kalenden (von calare „ausrufen“), dem ersten Tag eines jeden Monats, waren die Schulden zu bezahlen. Im Lauf der Zeit hat sich die Bedeutung des Wortes Kalendarium gewandelt. Heute stellen Kalender unter anderem auch ein effektives Instrument zur Kundenbindung dar. Doch was gilt es bei der Gestaltung eines Kalenders zu beachten? Marie Mammen, Marketing Manager bei CEWE-PRINT.de gibt 5 wertvolle Hinweise:

1. Professionelles Kalendarium und einheitliches Aussehen
Kalender eignen sich perfekt als Werbegeschenke. Damit sie eine langanhaltende Werbewirkung entfalten, sollten sie den Betrachter an das Unternehmen erinnern. Das können Gestalter erreichen, indem sie Kalender in ihrem Corporate Design gestalten. Die Verwendung des eigenen Logos sollte sensibel erfolgen, um zu gewährleisten, dass der Kalender auch in einem anderen Unternehmen eingesetzt werden kann. Ein einheitliches Aussehen sorgt für Übersichtlichkeit und erleichtert Betrachtern so den Alltag. Wichtig ist aber auch, dass der Kalender – gerade bei Geschäftskontakten – seine Zweckmäßigkeit behält. Deswegen sollten Firmen darauf achten, dass das Kalendarium sich vom Bild abhebt und gut lesbar ist. Zudem sollte es ausreichend groß sein und auch Ferien- bzw. Feiertage beinhalten, um Geschäftsleuten eine einfache Planung ihrer Termine zu erleichtern. Inspirationen und Hilfe finden Gestalter hierfür bei kostenlosen Vorlagen. Nur so behält der Kalender seinen Nutzwert und wird auch verwendet.

2. Die passende Farbgestaltung
Eine Möglichkeit bei der Gestaltung eines Unternehmenskalenders ist die Wahl der Hintergrundfarben im Corporate Design, beziehungsweise in Farben, die auch im Logo vorkommen. Dies wirkt seriös und hilft bei einem einheitlichen Aussehen. Entscheiden sich Unternehmen dagegen, ist es wichtig auf die Wirkung bestimmter Farben zu achten. So eignen sich kalte Farben wie blau oder grau eher für die Wintermonate, während warme Farben wie rot und gelb besser für den Sommer geeignet sind. Allgemein gilt, dass die Farben des Hintergrundes eher transparent und nicht aufdringlich sein sollten, um nicht vom eigentlichen Motiv abzulenken. Zudem sollten nicht zu viele Farben gemischt werden, um ein unruhiges Gesamtbild zu vermeiden.

3. Typographie unterstreicht die Wertigkeit
Schriften, die in Kalendern eingesetzt werden, vermitteln einen Eindruck vom Unternehmen. Um ein einheitliches Bild zu schaffen, sollten nicht mehr als zwei verschiedene Schriftarten verwendet werden. Das erleichtert es Betrachtern, den Kalender zu lesen. Zudem sollten Gestalter darauf achten, die Schriftgröße dem Kalender anzupassen: Eine Schriftgröße von 9- bis 14-Punkt entspricht in etwa einer gedruckten Zeitung oder Zeitschrift. Sie ist beispielsweise für einen Taschenkalender geeignet. Größere Kalenderformate hingegen benötigen auch größere Schriftarten.

4. Die Bildqualität überprüfen
Die Überprüfung der Bildqualität spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung: Selbst Bilder, die am Computerbildschirm gestochen scharf aussehen, können nach dem Druck verpixelt sein. Deswegen gilt: Je größer der Kalender, desto qualitativ hochwertiger muss auch das Bild sein. Hier können sich Gestalter informieren, wie viele Pixel für welches DIN-Format benötiget werden.

5. Passende Motive und Formate auswählen
Motive sind natürlich besonders wichtig bei der Gestaltung eines Kundenkalenders. Hier lohnt es sich, Zeit zu investieren und einen roten Faden zu kreieren: Was soll den Kunden vermittelt werden? Welche Produkte sollen gezeigt und welcher Service in den Vordergrund gestellt werden? Wichtig ist auch, dass die Bilder „thematisch“ zur Jahreszeit passen, also keine Schneelandschaften im Juni oder Ostermotive im November dargestellt werden. Entscheidend ist auch an die spätere Produktion zu denken: Manchmal kann es vorkommen, dass z.B. bei Bindungen produktionsbedingt Ränder abgeschnitten werden. Darauf sollten Gestalter achten und Logos oder Gesichter nicht am Rand platzieren. Ebenfalls relevant ist das passende Format: Sollen Kunden mit einem Tisch-, Wand-, Monats-, Jahres- oder Taschenkalender beschenkt werden? Je nach Format eignen sich bestimmte Designs. Unternehmen können sich hier vor der Umsetzung von Vorlagen inspirieren lassen. Auch ausgefallene und saisonale Kalender kommen bei Kunden gut an: Adventskalender etwa versüßen Geschäftspartnern die Vorweihnachtszeit und sorgen dafür, dass das Unternehmen positiv im Blick bleibt.


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