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3 E-Mail-Tipps für zufriedene Neukunden

Bestandskunden sind weniger aufwändig in der Betreuung als Neukunden. Unternehmen müssen darauf achten, sofort einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Reinhard Janning | 14.08.2017
 

Das liegt vor allem daran, dass Neukunden erst davon überzeugt werden müssen, dass Sie ihre Bedürfnisse ernst nehmen und einen guten Service anbieten.

Mit einigen Best Practices lässt sich jedoch bereits in den ersten Interaktionen mit dem neuen Kunden ein sehr guter Eindruck machen. Wichtig ist dabei, von Anfang an auf den Kunden und seine Wünsche und Erwartungen einzugehen.

Im Folgenden möchte ich daher drei Tipps vorstellen, wie man Neukunden mit Services, Angeboten und Strategien die Willkommens-Phase erleichtert.

1. Demo/Testversionen via Klick verlängern

Der Homepage-Anbieter Squarespace ist insbesondere bei Kreativen und Künstlern beliebt, die einen Online-Auftritt wünschen. Damit diese sich von den Vorteilen des Angebots überzeugen können, bietet Squarespace eine kostenlose Testphase an.
Das ist natürlich nichts Neues, immerhin gehört eine Probezeit bzw. eine Demoversion zu den Grundlagen vieler Angebote.
Doch Squarespace geht noch einen Schritt weiter. Ist die Testphase vorbei, erhält der Nutzer eine E-Mail, in der er darauf hingewiesen wird und zusätzlich das Angebot erhält, sie noch einmal für sieben Tage zu verlängern. Alternativ kann er auch gleich das Bezahlangebot annehmen, sollte er bereits überzeugt vom Produkt sein.

Der Vorteil:

Auch wenn sich Anbieter gerne wünschen, das Erste zu sein, woran der Kunde morgens denkt, gehen selbst attraktive Test-Perioden in der Hektik des Alltags unter. Bevor man jedoch E-Mails mit warnenden Botschaften wie "Ihre Testphase geht bald zu Ende!" schickt, kann man mit diesem Ansatz nicht nur ein weniger stressiges Erlebnis generieren, sondern dem Kunden auch signalisieren, dass man seine Lebenswelt berücksichtigt und auch mal eine Ausnahme für ihn macht.

2. Newsletter direkt nach Registrierung verschicken

Wussten Sie, dass Kunden Newsletter unter anderem abmelden, weil sie sich nicht daran erinnern können, sich überhaupt angemeldet zu haben? Das kann selbst dann passieren, wenn sie sich bewusst registriert haben, es jedoch schon Wochen oder sogar Monate zurückliegt (je nachdem, wie hoch die Frequenz Ihrer Newsletter ist).
Statt also nach der Registrierung den Kunden auf den nächsten Newsletter warten zu lassen, kann man mit Marketing Automation jedem neuen Newsletter-Abonnenten unmittelbar den aktuellsten Newsletter automatisiert zuschicken.

Der Vorteil:

Der Kunde erhält sofort das, wofür er sich registriert hat und muss nicht erst auf den nächsten Newsletter warten. Das Unternehmen geht also auf den Kunden ein und nicht umgekehrt.
Außerdem wird der Kunde sich beim nächsten Newsletter eher daran erinnern, da er das Produkt bereits kennt.

3. Anleitungen und CTAs anbieten

Für viele Neukunden ist es ein typisches Erlebnis: sie haben sich auf einer Unternehmens-Webseite umgesehen, sich für einen Newsletter oder einen anderen Service registriert, erhalten eine Bestätigungs-E-Mail und dann: nichts.
Dabei profitieren Kunden und Unternehmen gleichermaßen davon, wenn klar ist, was der Kunde als nächstes auf seiner Kundenreise tun kann bzw. muss.
Gibt es keinen direkten nächsten Schritt, kann es bereits helfen, wenn man dem Kunden Optionen via E-Mail bietet, was er tun kann:

- sich via Social Media vernetzen
- sich einen interessanten Blogbeitrag durchlesen
- an einem interaktiven Quiz teilnehmen
- etc.

Der Vorteil:

Der Kunde ist hochmotiviert in dem Moment, in dem er sich für einen Newsletter, ein Angebot oder einen Rabatt registriert. Nutzen Sie diese Motivation, indem Sie sofort Handlungstipps, Next Best Offer-Vorschläge oder interaktive (Gamification) Elemente anbieten. Je positiver das erste Erlebnis mit Ihnen für den Kunden ist, desto eher ist er motiviert, sie wieder zu besuchen.

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