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Programmatic Advertising: 6 Tipps für die richtigen Umfelder

Die Auswahl der richtigen Umfelder im Programmatic Advertising spielt eine entscheidende Rolle für den Schutz und den Erfolg einer Marke.
Grapeshot Limited | 14.11.2017

Richard Sharp, VP EMEA von Grapeshot erklärt, auf was Unternehmen achten sollten, damit ihre Werbung erfolgreich den richtigen User im richtigen Umfeld erreicht:

1. Verlassen Sie sich nicht auf Blacklists
Blacklists gehören zu den beliebtesten Tools im Programmatic Advertising, um schlechte Umfelder auszusortieren. Leider funktionieren sie oft nicht zuverlässig. Ändern Webseiten mit markenschädigenden Inhalten beispielsweise einfach ihre URL, hilft die beste Blacklist nicht mehr. Nutzen Sie deshalb Angebote, die Seiten kontinuierlich und in Echtzeit analysieren und an Ihre Blacklist weitergeben. Auch Whitelists können eine gute Alternative sein, engen jedoch die Reichweite erheblich ein.

2. Geben Sie das richtige Signal an Agenturen und Media-Buyer
Markenschutz funktioniert nur dann, wenn die Kommunikation zwischen Advertiser, Media-Buyer und/oder Technologie-Partner funktioniert. Setzen Sie Ihre Agenturen zu sehr unter Erfolgsdruck, wird die Klickrate wichtiger als das sichere Umfeld. Stellen Sie sicher, dass Ihr Einkäufer nicht nur auf die Performance, sondern auch auf die Markensicherheit setzt. Suchen Sie deshalb gezielt Partner, die Lösungsansätze zum Thema Markenschutz anbieten und Ihnen transparent darstellen, auf welchen Umfeldern Ihre Kampagne gelaufen ist.

3. Setzen Sie auf probabilistisches Targeting
Bewerten Sie die Umfelder nicht basierend auf einzelnen Keywords. Analysieren Sie lieber den gesamten Kontext und den genauen Wert der Keywords für Ihre Werbung. Damit erhöhen Sie sowohl die Effizienz als auch die Reichweite Ihrer Kampagne. Denn auch wenn Sie nicht in einem Beitrag über Terroranschläge werben möchten, sieht das bei einer emotionalen Gedenkfeier für die Opfer vielleicht ganz anders aus. Beim probabilistischen Targeting werden die Inhalte zudem in Echtzeit überprüft und müssen nicht erst auf andere Server und den dort hinterlegten Regeln umgeleitet werden – ein echter Mehrwert, der den Kampagnenerfolg stark beschleunigen kann.

4. Kaufen Sie Umfelder erst, wenn Sie ihren Wert beurteilen können
Im Programmatic Advertising ist Schnelligkeit der Schlüssel zum Erfolg. In Hundertstelsekunden wird darüber entschieden, ob ein Werbeumfeld relevant, sicher und erfolgsversprechend für die Marke ist. Arbeiten Sie daher mit Partnern, die tatsächlich in Echtzeit und noch vor dem Kauf den Wert eines Umfelds für Ihre Ziele analysieren und bewerten können. Stellen Sie sicher, dass diese Partner markenschädigende Seiten ausschließen und nicht ganze Domains, damit die Reichweite Ihrer Kampagne nicht verloren geht.

5. Schließen Sie AdFraud mit Hilfe von Pre-Bid-Technologien aus
Anders als Post-Buy-Lösungen, sortieren Pre-Bid-Technologien markenschädigende Webseiten noch vor der Angebotsabgabe aus. Dadurch wird AdFraud bereits im Vorfeld verhindert. Auch Publisher profitieren von dieser Lösung: Ihr Inventar erhält eine höhere Auslastung, da der Werbeplatz durch die vorherige Überprüfung in jedem Fall genutzt wird. Zudem können Pre-Bid-Lösungen auch ähnliche Impressions oder Inventar in Echtzeit finden, um die Kampagnen-Reichweite zu maximieren.

6. Arbeiten Sie nur mit Partnern, die größtmögliche Transparenz bieten
Blacklists sind fast immer auf Seiten der Demand-Side-Plattformen implementiert. Geben diese jedoch nicht transparent Auskunft darüber auf welchen Seiten Ihre Werbung tatsächlich ausgespielt wurde, ist der Schutz Ihrer Marke nicht sicher. Arbeiten Sie daher nur mit Partnern, die mit Hilfe von Bidlocks genau ausweisen, wo Ihre Werbung erschienen ist.

„Durch die zunehmende Fragmentierung des Online-Marktes spielt die Auswahl der richtigen Partner und Lösungen eine entscheidende Rolle für den Schutz und den Erfolg einer Marke,“ sagt Richard Sharp, VP EMEA bei Grapeshot. „Vor allem im Bereich Markenschutz haben viele Unternehmen immer noch große Defizite, die oft mit dem mangelnden Know-how der Entscheider zusammenhängen. Die richtigen Partner helfen, diese Lücken zu schließen.“