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3 Weihnachtswünsche, die Webshops erfüllen müssen

Die Deutschen wollen preiswert, ohne hohe Versandkosten und möglichst unkompliziert shoppen sowie nach eigenem Gusto bezahlen.
© diva-e Digital Value Enterprise GmbH
 

Im digitalen Weihnachtsgeschäft neben Amazon, Zalando, Otto & Co zu bestehen, ist für E-Commerce Shops nicht einfach. Doch immerhin 39 Prozent der Deutschen geben an, ihren Weihnachtsbummel direkt in Online-Shops zu starten – unabhängig vom Top-Kanal Nr. 1 Amazon sowie anderen großen Plattformen und Marktplätzen. Gerade diese User gilt es, im Online-Shop zu halten und vom Kauf zu überzeugen. Doch was genau wünschen sich die Deutschen wirklich beim digitalen Weihnachtsshopping und was hält sie vom Kauf im Online-Shop ab? Die diva-e Weihnachtsstudie 2018 zeigt genau diese Gründe auf und präsentiert die wichtigsten Stellschrauben für E-Commerce-Händler, mit denen sie ihren Umsatz im wichtigen Jahresendgeschäft steigern können.

E-Commerce Fact Nr. 1: Gegeizt wird auch an Weihnachten


Wunsch Nummer eins der Deutschen: Schöne Weihnachtsgeschenke shoppen – und das möglichst günstig. Wollen Online-Shops beim weihnachtlichen E-Commerce-Fest mitfeiern, müssen sie also die Konditionen der Wettbewerber im Blick behalten. Denn ganze 61 Prozent der Deutschen verlassen Webshops wegen hoher Versandkosten. Der zweithäufigste Grund, im Internet nach Alternativen zu suchen, sind hohe Produktpreise. 52 Prozent wechseln deshalb den E-Commerce-Anbieter.

E-Commerce Fact Nr. 2: Vertrauen schaffen ist ein Muss


Nicht nur der Preis ist den Deutschen beim Weihnachtsshopping wichtig: Auch Service und Seriosität sind ein absolutes Muss für E-Commerce-Shops, um die Deutschen bei Shopping-Laune zu halten. Die Weihnachtsstudie von diva-e zeigt, dass 49 Prozent der Nutzer ihren Einkauf im Online-Shop abbrechen, wenn die gewünschte Bezahlmöglichkeit nicht verfügbar ist. Mangelnde Seriosität folgt dicht darauf als Abbruchgrund für den Weihnachtsbummel in Online-Shops (48 Prozent). Siegel, Referenzen & Co sind damit wichtige Elemente für E-Commerce-Verantwortliche, um Vertrauen zu schaffen und Seriosität zu erzeugen.

E-Commerce Fact Nr. 3: Das Auge shoppt mit – Weihnachtsshopping leicht gemacht


Nur noch sechs Prozent der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke ausschließlich offline. Doch damit das Weihnachtsshopping Spaß macht, soll es vor allem eines sein – möglichst einfach. Neben einem unübersichtlichen Design (25 Prozent) geben zu lange Ladezeiten (16 Prozent), das Fehlen der gewünschten Shop-Sprache (11 Prozent) und eine unzureichende Optimierung für Smartphone und Tablet (10 Prozent) den Ausschlag, ob potenzielle Kunden sich gegen die Bestellung in einem Online-Shop entscheiden und ihr Weihnachtsshopping lieber auf anderen Kanälen fortsetzen.

Wie Webshops Weihnachtswünsche erfüllen


Die Ergebnisse der diva-e Weihnachtsstudie 2018 bestätigen: Um im Weihnachtsgeschäft Kaufinteressierte in zufriedene Kunden verwandeln zu können, müssen Webshops ihre Hausaufgaben erledigen. „Um gegen starke Marktplätze und Plattformen wie Amazon zu bestehen, bietet sich für E-Commerce-Händler eine Fülle an Möglichkeiten, wie sie ihren Shop optimieren können. Neben wettbewerbsfähigen Preisen können Online-Shops insbesondere durch niedrige Ladezeiten, mobile Optimierung, eine übersichtliche Shop-Struktur und einen seriösen Webauftritt punkten. So erfüllen sie nicht nur die Wünsche der Kunden – sondern erreichen auch die eigenen Ziele im wichtigen Weihnachtsgeschäft“, kommentiert Sirko Schneppe, CSO diva-e Platforms, die repräsentative diva-e Weihnachtsstudie 2018. „Amazon spielt dabei als Benchmark eine zentrale Rolle, an der sich Shop-Betreiber orientieren sollten. Beispielsweise sind Preise und Lieferzeiten stets im Blick zu behalten und selektiv zu unterbieten. Mit dieser Maßnahme kann - ähnlich wie im stationären Handel - ein Mitnahme-Effekt weiterer margenträchtiger Produkte erzielt werden. Gerade im Jahresendgeschäft können Händler sich so Vorteile gegenüber dem Wettbewerb verschaffen und ihren Umsatz intelligent steigern.“

Weihnachtsshopping: Männer wollen es unkompliziert, Frauen brauchen Flexibilität


Zudem zeigt die Studie Unterschiede im Einkaufsverhalten von Männern und Frauen: Während sich Männer eher von langen Ladezeiten und komplizierten Bestellprozessen genervt fühlen, spielt bei Frauen der finanzielle Aspekt eine entscheidende Rolle. Passen die Kosten für Versand oder Retouren nicht oder ist die gewünschte Bezahlmöglichkeit sind nicht verfügbar, klicken weibliche User eher zu einem anderen Anbieter weiter als die Männer. Für E-Commerce-Verantwortliche macht es deshalb Sinn, ihren Shop zielgruppenspezifisch auszurichten und zu optimieren – um Shopping- und Weihnachtswünsche bestmöglich zu erfüllen.