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Außer Spesen nichts gewesen?

Seit wie vielen Jahren bietet Ihr Unternehmen besondere Serviceleistungen an, die Sie nicht berechnen? Wertschätzen Ihre Kunden diesen Service noch?
Gaby S. Graupner | 12.05.2011

Nehmen Sie doch einmal Ihre Angebote oder Ihre Rechnungen zur Hand und schauen nach, ob dort Sätze wie

• Lieferung frei Haus (oder kostenlos)
• Verpackung inklusive (oder kostenlos)
• Drei Freiexemplare (oder kostenlos)
• Gratisprobe (oder kostenlos)
• Gratis Download (oder kostenlos)
stehen.

Stimmt das? Ist dieser Mehrwert wirklich kostenlos? Sicherlich nicht. Einer bezahlt, wenn nicht der Kunde, dann Sie.
Schade ist nur, dass der Kunde das Geschenk, welches Sie ihm geben, nicht wirklich wertschätzen kann. Da er den Gegenwert von „inklusive“ oder „gratis“ nicht kennt. Damit wird der Mehrwert für Ihren Kunden selbstverständlich. Und für Sie als Lieferant gilt: „außer Spesen nichts gewesen“.

Geben Sie Ihrem Kunden die Chance, Ihren Service wertzuschätzen. Schreiben Sie im Angebot anstatt „frei Haus“ oder „kostenlos“ den Betrag, den Sie dieser Service kostet bzw. mit dem Sie kalkulieren und anschließend stellen Sie deutlich heraus, dass dies eine Serviceleistung ist.

Die Firma talkyoo zum Beispiel schreibt, nachdem man ihre Telefonkonferenzräume genutzt hat, immer:

Mit dieser Konferenz haben Sie und Ihre Teilnehmer € 74,94 gespart!

Da nutzt man den Anbieter doch gerne!

In einer Zeit, in der die Angebote unserer Mitbewerber immer ähnlicher werden, indem auch Preise nicht immer eine wirkliche Abgrenzung darstellen, bzw. man auch den Preiskämpfen nicht nachgeben möchte, in so einer Zeit können sich Unternehmen am besten durch die Persönlichkeit der Mitarbeiter oder durch die Serviceleistungen des Unternehmens abheben. Dies sollte dem Kunden aber mit jedem Euro, den er spart, bewusst sein.
Helfen Sie ihm dabei.