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Change Management. So kommt Ihre Marke nicht zu kurz

Mitarbeiter effizient mit Terminologie unterstützen.
Petra Dutz | 15.12.2011

Veränderungen gehören zum Unternehmensalltag. Die Gründe für Veränderungen können vielfältig sein: Strategische Neuausrichtungen, Umstrukturierungen, der Zusammenschluss von Unternehmen oder Produkteinführungen sind nur einige Beispiele. Wie mit der Veränderung umgegangen wird, ist eine Fragestellung, mit der sich auch die Unternehmenskommunikation nach Vorgabe der Geschäftsführung beschäftigt. Wie Mitarbeiter softwareseitig dabei unterstützt werden können, dass sie jederzeit die korrekten und aktuellen Markennamen und unternehmensspezifischen Begriffe verwenden und so zur Stärkung der Markenidentität innerhalb und außerhalb des Unternehmens beitragen, beleuchtet dieser Artikel.

Implementierungslücken umgehen

Dass Veränderungen, die auf Geschäftsführungsebene eingeläutet werden, oftmals nur halbherzig auf operativer Ebene umgesetzt werden, muss nicht zwangsläufig an der Veränderungsresistenz von Organisationen liegen. Allzu oft sind es schlicht und einfach die gefürchteten Implementierungslücken, die unter anderem darauf zurückzuführen sind, dass entscheidendes Wissen nicht in alle Unternehmensbereiche gelangt. Um Änderungen oder Anpassungen in der Unternehmenssprache (Corporate Language) oder -terminologie innerhalb eines Unternehmens durchzusetzen, eignet sich neben Newslettern und Mitarbeiterzeitschriften am besten eine allen leicht zugänglich Plattform, über welche die unternehmenseigene Terminologie, wie Marken- und Produktnamen, von den Mitarbeitern jederzeit selbstständig zu Prüfzwecken abgerufen werden kann.

Wissen bündeln und zentral zur Verfügung stellen

In einer Terminologiedatenbank werden unternehmenseigene Begriffe erfasst, gepflegt und zur Verwendung mit Texterstellungsprogrammen oder bei international agierenden Unternehmen mit Übersetzungssoftware bereitgestellt. Die Unternehmensterminologie wird mithilfe einer grafischen Benutzeroberfläche erfasst. Zu jedem Begriff können alle erforderlichen Metadaten, wie beispielsweise Definition, Anmerkung, Abbildungen oder Freigabestatus abgelegt werden, damit Mitarbeiter wissen, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt und ob und in welchem Zusammenhang er verwendet werden darf.

Gerade im Rahmen des Change Managements empfiehlt es sich, Terminologiedatenbanken nicht nur lokal zu verwalten und bei Bedarf per E-Mail zu verschicken, sondern eine Serverlösung zu implementieren, über die alle Mitarbeiter jederzeit und standortunabhängig Zugriff haben. Wenn ein Begriff oder der Freigabestatus eines Begriffs von z. B. der Unternehmenskommunikation geändert wird, entsteht kein zusätzlicher Kommunikationsaufwand, sondern jeder Mitarbeiter bekommt bei der nächsten Datenbankabfrage sofort die aktuell gültige Version angezeigt. So wird gewährleistet, dass keine falschen oder veralteten Begriffe genutzt werden und die einheitliche Außendarstellung des Unternehmens schwächen.

Ein solides Sprachgerüst schaffen

Change Management ist eine Herausforderungen für jede Organisation. Mit einer einheitlichen Kommunikation kann viel Unsicherheit innerhalb des Unternehmens vermieden werden. Für die Außenkommunikation ist ein einheitlicher Sprachgebrauch mindestens von genauso großer Bedeutung, wenn es darum geht, Marken zu konsolidieren oder neu einzuführen. Aktives Terminologiemanagement kann hier einen wichtigen Beitrag bei der Durchführung des Change Managements leisten.

Weiterführende Lektüre zu Change Management und Markenentwicklung: http://www.media-treff.de/archiv/epaper/112011/media-TREFF-ePaper-112011.pdf (Seite 12 und 14)