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Donaukurier setzt auf integrierte Kommunikation

Optimierte Verlagsgeschäfte dank Konvergenzplattform von Alcatel-Lucent
Beate Kaube | 21.03.2011

Die DONAUKURIER Verlagsgesellschaft mbH legt höchsten Wert auf eine effektive Kommunikation. Mit Unterstützung moderner ITC-Technologien von Alcatel-Lucent und seinem IT-Service-Partner aligia GmbH hat das mittelständische Medienunternehmen dieses Credo auch vorbildlich umgesetzt. Die Zentrale in Ingolstadt und 13 Außenstellen der Region sind über eine konvergente IP-Plattform sowohl für den Sprach- als auch für den Datenverkehr verbunden – Mobilfunk-Integration inklusive.
Es ist paradox: Noch nie standen so vielfältige, weltumspannende und kostengünstige Kommunikationsmittel zur Verfügung – und doch beklagen mehr Mitarbeiter als je zuvor den schlechten Kontakt untereinander, zu Lieferanten und zu Service-Unternehmen. E-Mails im Nirwana oder Endstation Warteschleife – ein absolutes No-Go beim DONAUKURIER. Der DONAUKURIER als Tageszeitung für Ingolstadt und der Region hat sich in den 65 Jahren seines Bestehens mit zum wichtigsten Sprachrohr entwickelt. Durch eine Gesamtauflage von täglich rund 90.000 Exemplaren erreicht die Zeitung mit seinen sieben Lokalausgaben 227.000 Leser und somit über 62 Prozent der Gesamtbevölkerung in seinem Verbreitungsgebiet. Eine wichtige Erfolgsstütze war und ist eine effektive Kommunikation auf allen Ebenen. Sie ist auch die Geheimwaffe, um den größten Herausforderung des Tageszeitungsunternehmens zu begegnen: Auflagensteigerung und stetige Weiterentwicklung einer attraktiven, umfassenden und technisch auf dem neuesten Stand gehaltenen Internetpräsenz.

Konvergenz von Sprache und Daten – Festnetz und Mobilfunk

Schon früh erkannte der DONAUKURIER, dass mit dem Internet-Protokoll (IP) die alt hergebrachte Trennung zwischen Daten- und Sprachverkehr obsolet ist und sich mit einer Harmonisierung auf Basis einer gemeinsamen Infrastruktur nicht nur Betriebskosten senken, sondern auch ganz neue Anwendungsszenarien entwickeln lassen. So sind jetzt beispielsweise auch die Firmen-Handys wie die Desktop-Telefone in die IP-TK-Anlage eingebunden, wobei sich Gespräche sogar zwischen Festnetz- und Mobiltelefon makeln lassen. "Ein weiterer Vorteil ist das ´One-Number´-Konzept, das wir mit unserer Alacatel-Lucent-Lösung realisieren konnten – egal von welchem Telefon die Anrufe erfolgen, immer erscheint beim Gerufenen die Festnetznummer des Mitarbeiters, auf Wunsch mit Durchwahl", erläutert Wolfgang Stiegler, Geschäftsführer der aligia GmbH. Die aligia ist IT-Dienstleister und Rechenzentrums-Betreiber, der im Jahr 2009 aus der IT-Abteilung der DK Holding GmbH & Co. KG hervorgegangen ist. Eines der vordringlichsten Anliegen des Verlags war es, die Kostenabrechnung für IT-Dienstleistungen transparenter zu gestalten. Inzwischen fungiert die
aligia als überregionaler IT-Dienstleister, der die gesamte Palette vom Consulting, über Storage-, Housing- und Security- bis hin zu TK-Services unabhängig am Markt anbietet. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Managed Services. Von Mai bis Juli baute die aligia ein hochmodernes und energieeffizientes zusätzliches Rechenzentrum, in dem zunächst 40 Server-Racks untergebracht werden, die an Kunden zu attraktiven Konditionen vermietet werden sollen. Größter Kunde ist nach wie vor der DONAUKURIER, für den die aligia unter anderem das Service-Desk für dessen 550 PC´s und sonstige Clients bietet und zwei Rechenzentren (Produktiv und Backup) inklusive zentraler IP-Telefonanlage mit 19 dezentralen Außenstellen betreibt und verwaltet. Letztere wächst sich aktuell mit der Integration von Computer-Telefonie- und Fax-Diensten zur echten Unified Communications-Lösung aus. "Wir installieren diese Technologien nicht, weil sie vielleicht gerade angesagt sind, sondern ausschließlich, wenn sie einen echten Mehrwert bieten. Und der ist beispielsweise durch die Eliminierung von Medienbrüchen sowie die übergreifende Nutzung von Verzeichnissen und Mailboxen absolut gegeben", so Stiegler. "Darüber hinaus kann der Verlag seine Kundenkontakte jetzt über die neue CTI-Lösung (Computer-Telephony-Integration) sehr zielgenau und effizient steuern.

„Der DONAUKURIER sieht sich mit den Lösungen von Alcatel-Lucent bestens gerüstet. Die eingesetzten Switche von Alcatel-Lucent unterstützen das Unternehmen dabei, die technischen Anforderungen eines Verlages zu erfüllen. „Alcatel-Lucent bietet uns eine äußerst zuverlässige Technologie, die problemlos funktioniert“, so Lydia Nißl, Geschäftsführerin beim DONAUKURIER.

Schnelle Verbindungen zwischen Zentrale und Rechenzentrum.

Natürlich hat die aligia auch die hausinterne Vernetzung sowie die remote-Anbindung von derzeit 13 Außenstellen für den DONAUKURIER vorgenommen – ebenfalls auf Basis von Alcatel-Lucent-Technik. "Ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis, die durchgehende Unterstützung offener Standards und die starke Betonung von Sicherheitsfunktionen bestätigten unseren langjährigen Hauptlieferanten auch für aktuelle und künftige Projekte", so dazu Stiegler. Die 20 Access- und Aggregation-Switches der OmniSwitch 6850 sind über Glasfaser mit dem OmniSwitch 9702E Core-Switch im aligia-Rechenzentrum verbunden. Im Verlag summieren sich die Schnittstellen auf rund 960 Kupfer- und 64 LWL-Ports. Die Kupfer-Ports sind größtenteils mit Power-over-Ethernet ausgestattet. Der CoreUplink erfolgt über eine komfortable 10-Gigabit-Ethernet-Verbindung (10 GbE). Da Ausfallsicherheit für ein stark IT-abhängiges Business wie das Verlagswesen mit an oberster Stelle steht, gibt es zusätzlich noch einen 1-Gigabit-Kupfer-Uplink, der als alternativer Zuführungsweg in das Backup-Rechenzentrum mündet. Derzeit 13 Außenstellen verfügen über jeweils eigene dedizierte Netzwerke, über die unter anderem das zentrale Redaktionssystem läuft. "Die hier erzeugten Inhalten müssen für Layout und Produktion laufend an die bis zu 65 Kilometer entfernte Verlagszentrale übermittelt werden", erklärt Stiegler, "was über die Media-Gateways von Alcatel-Lucent sehr einfach und kostengünstig per asynchroner DSL-Verbindung möglich ist".

Immer mehr zeichnet sich ab, dass klassische IT-Silos wie Netzwerke, Speicher und Systeme ausgedient haben. "Der Trend geht dahin, die gesamte IT als Ganzes zu betrachten und auch als solches zu betreiben und zu verwalten", so Stiegler. "Langfristig verspricht das immense Einsparungen bei den Kapital- und ganz besonders den Betriebskosten, aber der Weg dorthin ist sehr weit und im Moment noch in vielen Bereichen alles andere als unproblematisch. Was derzeit wirklich Sinn macht, sind Virtualisierung und Konsolidierung von Speichersystemen. Stand heute haben wir ehemals verteilte Storage-Inseln beseitigt und in einem zentralen Pool in unserem Rechenzentrum konsolidiert". Auch wenn Stiegler sich mit dem Erreichten sehr begeistert zeigt – die Projekte für weitere Optimierungs- und Ausbaumaßnahmen bei seinen bestehenden und zuküntigen Kunden werden dem IT-Dienstleister auf absehbare Zeit mit Sicherheit nicht ausgehen.