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Foursquare – Dos and Don‘ts: Location Based Services richtig nutzen

Eine Studie von Goldmedia zeigt: LBS-Dienste werden bei Smartphone-Nutzern immer beliebter. Höchste Zeit, sich genauer mit den Diensten zu befassen.
rabbit eMarketing GmbH | 21.01.2014

Location Based Services bieten Nutzern die Möglichkeit, Informationen oder spezielle Angebote in ihrer unmittelbaren Umgebung zu nutzen. Dazu wird der Standort des Nutzers über das von ihm mitgeführte Smartphone mittels GPS ermittelt. Auf Basis dieser Standortdaten erhält der Nutzer anschließend Informationen zu Angeboten in seinem direkten Umfeld. Zudem können etwa Freunde sehen, wo sich ihre Bekannten momentan aufhalten.

Der Nutzen von LBS-Diensten für Unternehmen liegt damit auf der Hand: Sie können potenzielle Kunden in Ihrer Nähe direkt und nahezu kostenlos mit gezielten Angeboten ködern und zudem Stammkunden mit speziellen Offerten binden.

Für welche Unternehmen sind LBS-Dienste geeignet?

Bereits ihr Name verrät: LBS-Dienste eignen sich für alle Unternehmen, die einen physischen Point of Sale anbieten – also an mindestens einem Standort offline verkaufen. Reine Onlinehändler dagegen profitieren nicht von LBS-Diensten.

Welche LBS-Dienste sind für Unternehmen geeignet?

Insgesamt basiert die heutige Nutzung von LBS auf drei verschiedenen Motivationen: Service, Entertainment und Information. Der günstige Einkauf oder das Sparen vor Ort spielt bislang nur eine untergeordnete Rolle. Sie sind für Unternehmen aus Marketingsicht aber der interessanteste Aspekt. Foursquare ist einer der wenigen LBS, der Informationen und Empfehlungen mit Sales-Zielen verbindet – daher befassen wir uns im Folgenden gezielt mit diesem Location Based Service.

So funktioniert Foursquare™

Der „Check-In“ ist die wichtigste Funktion von Foursquare™. Mit jedem Einchecken an einer Location, erhöht sich der Status des Nutzers und damit die Attraktivität der Vergünstigungen und Angebote. Abhängig von der Zahl der Nutzer-Check-Ins können Unternehmen nach eigenem Ermessen „Badge“ genannte Abzeichen verleihen. Diese Abzeichen können wiederum mit besonderen Privilegien für den Ausgezeichneten versehen werden. Der von Foursquare™ vergebene Standard-Badge ist der „Mayor“. Er wird automatisch an den Nutzer mit den meisten Check-Ins vergeben. Ein „Mayor“ wird von Unternehmen, die Foursquare™ nutzen, in der Regel besonders belohnt.


Starten Sie auf Foursquare™ durch: Die Dos and Don’ts


Treten Sie auch als Unternehmen auf Foursquare™ immer als Person auf und fügen Sie nur Nutzer zu Ihrem Freundeskreis hinzu, die Sie wirklich kennen. Achten Sie außerdem darauf, Ihren Nutzer-Account wie ein „normaler“ Mensch zu verwenden. Konkret bedeutet dies, nicht ausschließlich nur in Ihrem eigenen Unternehmen einzuchecken. Bitten Sie auch Ihre Mitarbeiter, mit ihren eigenen privaten Nutzern nicht ständig in Ihrem Unternehmen einzuchecken. Ihre Kunden haben sonst z. B. keine Chance mehr, „Mayor“ zu werden.

Bevor Sie Ihr Unternehmen als Standort auf Foursquare anlegen, prüfen Sie erst einmal, ob es nicht vielleicht schon existiert. Sollte es Ihren Standort tatsächlich bereits geben, können Sie diesen als „Besitzer“ beanspruchen. Danach können Sie auch Marketing-Aktionen für den Standort anlegen.

Legen Sie eine Marken-Seite an und füllen Sie sie anschließend mit Leben – fügen Sie dazu zum Beispiel Tipps und Bilder hinzu. Achten Sie darauf, nicht zu viel und zu häufig neue Inhalte einzubinden. Es sollte nicht zu kommerziell klingen. Viel wichtiger sind Aktionen, Angebote und Badges, die Sie anlegen können. Einige Beispiele finden Sie im nächsten Abschnitt. Die Marken-Seite bietet Ihnen zudem Zugriff auf die Statistiken von Foursquare™.

Verzichten Sie auf die automatische Verknüpfung von Foursquare™ mit Ihrem Facebook- oder Twitter-Account. Eine Information, dass Sie auch auf Foursquare™ vertreten sind, ist in Ordnung – ständig doppelte oder dreifache Inhalte auf verschiedenen Netzwerken nerven eher.

Ein ganz besonders wichtiger Punkt ist, dass Sie Ihre Mitarbeiter über Ihre Marketing-Aktionen (z. B. einen Rabatt) auf Foursquare™ informieren. Denn zuallererst müssen die Personen darüber Bescheid wissen, die Ihren Kunden am Point of Sale gegenüberstehen. Hat ein Nutzer Schwierigkeiten damit, seinen Coupon oder Rabatt-Code vor Ort tatsächlich einzulösen, wird er sehr wahrscheinlich nicht wiederkommen.

Übrigens: Schauen Sie sich auch immer wieder an, was auf Foursquare™ über Ihr Unternehmen geschrieben wird und wie sich die Statistiken entwickeln. Interessant ist insbesondere, wer Ihr Unternehmen besucht – Sie werden viel über Ihre Zielgruppe erfahren. Wer bei Ihnen eincheckt (und Ihr Unternehmen damit automatisch all seinen Freunden empfiehlt), verdient Ihre Aufmerksamkeit – vor allem, wenn es sich um wiederkehrende Besucher (und damit offensichtlich Stammkunden) handelt.

Lesen Sie hier, welche Beispiele für die Nutzung von LBS-Diensten in Frage kommen und welche Kritik am neusten Marketing-Instrument geübt werden kann.

http://www.rabbit-emarketing.de/2014/01/10/foursquare-dos-and-don-ts-location-based-services-richtig-nutzen/?et_cid=76&et_lid=5687

rabbit eMarketing (www.rabbit-emarketing.de) ist Deutschlands größte Agentur für professionelle E-Mail und Social Media Marketing Services. Als systemunabhängige Kreativ- und Full-Service Agentur entwickelt der Dialogspezialist intelligente Kampagnen und individuelle Kundenlösungen. Das Angebot umfasst u.a. die Beratung, Konzeption, Kreation, Durchführung und Erfolgskontrolle der Maßnahmen. Zahlreiche nationale und internationale Awards sowie viele namhafte Kunden aus unterschiedlichsten Branchen belegen die Innovationskraft des Unternehmens.

Zu den vielen aktiven Kunden, verschiedenster Branchen, gehören der gehobene Mittelstand, international agierende Großunternehmen und einige der bekanntesten Online-Shops Deutschlands. Zahlreiche Kampagnen von rabbit eMarketing wurden in den letzten Jahren mit renommierten nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Geschäftsführer von rabbit eMarketing sind die Online-Pioniere Uwe-Michael Sinn und Nikolaus von Graeve.