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Ist „Social Media-Personal Branding” heute ein Muss?

Eine sehr verbreitete Strategie ist die Nutzung von Google AdWords, um sich dort Anzeigen nach relevanten Schlüsselwörtern zu kaufen.
Stefan Berns | 29.11.2011

Dieser Fachartikel erschien im Leitfaden Online-Marketing Band 2:
http://TopOnlineExperten.de



Sie haben Sie sich diese Frage sicherlich auch schon gestellt, wenn Sie über Ihre Online-Marketingstrategie nachgedacht haben. Und Sie wollen mehr und dauerhaften Erfolg in Ihrem Online-Marketing für Ihr Unternehmen? Sie wollen Ihre Produkte und Dienstleistungen, Ihren Onlineshop effizienter online vermarkten? Eventuell sind Sie Trainer oder Coach, Buchautor, Betreiber eines Onlineshops oder Internetunternehmer, der Informationsprodukte vermarktet. In allen Fällen ist jedoch immer Ihr Ziel, möglichst viel Aufmerksamkeit auf Ihre Homepage oder Ihren Blog zu bringen. Denn nur wenn Sie viele Besucher und Interessenten auf Ihrer Homepage haben, können Ihre Produkte auch gekauft werden. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es viele unterschiedliche Strategien. Eine sehr verbreitete Strategie ist die Nutzung von Google AdWords, um sich dort Anzeigen nach relevanten Schlüsselwörtern zu kaufen.

Über diese Schlüsselwörter werden Sie dann, nach der Eingabe der relevanten Suchbegriffe, von Ihren Interessenten gefunden und diese werden dann auf Ihr Angebot weitergeleitet. Dieser Weg setzt immer ein gewisses Budget voraus und gerade für kleine und mittelständige Unternehmen, Existenzgründer und Einzelunternehmer ist dieser Weg oft nicht immer praktikabel. Zum anderen tummeln sich mittlerweile Millionen von Menschen, Unternehmer, Marketer im Internet und den sozialen Netzwerken. Und diese verfolgen genau das gleiche Ziel wie Sie. Auch sie wollen Ihre Produkte und Dienstleistungen an den Mann und an die Frau bringen. Im Internet gibt es Millionen, ja Milliarden von Internet-Usern und täglich werden es mehr.

Ihr Ziel muss es sein, unter diesen Millionen von Anbietern im Web nicht unterzugehen. Sondern strahlend aus der großen, grauen und oft noch gesichtslosen Masse der Internetanbieter und Vermarkter herauszustechen. Damit werden Ihnen permanente Aufmerksamkeit, Kundenanfragen, Kontaktanfragen und Kooperationspartneranfragen gewiss sein. Nur wenn Sie sich selbst zu einer starken und machtvollen “Marke” entwickeln, werden Sie Sog und Aufmerksamkeit für Ihre Produkte und Dienstleistungen erzeugen. Ihre Kunden und Auftraggeber werden „magisch von Ihnen angezogen“ und wie von alleine auf Sie zukommen. Ihr Ziel sollte es also sein, so große digitale Netzwerke wie nur möglich aufzubauen und so bekannt wie nur möglich im Social Web zu werden.

Für viele Millionen Menschen ist die Nutzung und die Kommunikation innerhalb der Social Media-Netzwerke mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Gleichzeitig wachsen die Social Networks, wie Facebook, Twitter, YouTube, Xing und LinkedIn immer noch in ihren Nutzerzahlen. Dadurch bieten sich Ihnen hervorragende Möglichkeiten, sich als digitale Marke, also als „Social Brand“ innerhalb der Social Media und in Ihrer speziellen Nische zu positionieren.

Ich selbst habe meinen Erfolg und meinen Bekanntheitsgrad innerhalb der Social Media meiner Expertenpositionierung und meinem glasklaren Personal Branding als „TwittCoach“ zu verdanken. Damit verbunden sind meine Aktivitäten innerhalb der sozialen Netzwerke, wie Twitter, Xing, LinkedIn, YouTube und natürlich Facebook.

Und wissen Sie was das Beste daran ist? Die Nutzung der Social Media-Netzwerke ist weitestgehen kostenlos, was jedoch nicht bedeutet, dass es regelmäßigen und engagierten Zeiteinsatz von Ihnen fordert.


Grundlagen

Ihr Social Media-Personal Branding sollte zu hundert Prozent zu Ihnen und zu Ihrem Auftreten in der realen Welt passen. Auch wenn Sie eventuell einen Künstlernamen benutzen sollten, sollte das komplette digitale Branding eine konsequente Fortsetzung und Weiterführung Ihres Marketings in der realen Welt sein. Das heißt, Ihr Branding zieht sich wie ein roter Faden durch Ihr komplettes Marketing und Ihre Marktpräsenz, offline wie auch online. Aus diesem Grund macht es hier auch Sinn, Zeit und Geld in professionelle Dienstleister, wie Fotografen, Videoproduzenten und eventuell auch Texter zu investieren. Denn daraus entsteht Ihr „Social Media-Personal Branding“. Sie benötigen professionelle, aktuelle Bilder, ein bis zwei Videos für Ihren Blog und Ihre Facebook-Welcome-Page und entsprechende Texte.


Welche Netzwerke fürs Branding?

Zuerst entwickeln Sie eine Strategie und Grundkonzeption für Ihr Personal Branding. Danach geht es an die praktische und grafische Umsetzung innerhalb der entsprechenden Social Media-Plattformen und Netzwerke. Generell ist es elementar wichtig, dass Sie in allen Netzwerken und Auftritten innerhalb der Social Media, IMMER das gleich Branding benutzen. Nur so wird Ihr Brand auf Dauer sichtbar und Sie entwickeln sich zu einer starken Marke, die eine starke Ausstrahlung besitzt. Der Grund dafür ist ganz einfach. Menschen und Netzwerkpartner suchen Sie auch innerhalb der anderen Netzwerke, in denen Sie präsent sind. Und Sie sollten einfach, schnell und unverwechselbar zu finden sein. Eine dauerhafte Präsenz mit immer dem gleichen starken Branding und Profilbild schafft Aufmerksamkeit bei Ihren Netzwerkpartnern. Sie bleiben im Gedächtnis und es erzeugt so Vertrauen bei den Menschen, mit denen Sie vernetzt sind.

Welche Netzwerke das im Einzelnen sind, hängt zum einen von Ihren Zielgruppen ab, die Sie ansprechen wollen. Zum anderen aber auch welche technischen Möglichkeiten Ihnen der Plattformbetreiber anbietet, um sich zu branden. Die relevantesten sind hier sicherlich Xing, LinkedIn, Twitter, YouTube, Facebook und der eigene Wordpress-Blog, auf die wir hier näher eingehen wollen.

Aufbauen sollte Ihre persönliche „Social Media-Personal Branding-Strategie“ auf Ihrem eigenen Blog. Ihr eigener Blog bietet Ihnen hervorragende Vernetzungsmöglichkeiten mit den anderen Netzwerken. Diese sollten Sie unbedingt für Ihre Strategie nutzen. Zum anderen finden Sie sogenannte Themes vor, die Sie optimal für Ihr Branding nutzen und anpassen können! Mit einer einfachen statischen Webseite stoßen Sie hierbei sehr schnell an die Grenzen des Möglichen. Optimale Branding-Möglichkeiten bieten Ihnen zum Beispiel die Themes von Wordpress.com, der weltweit meistverbreitete und kostenlosen Blogging-Software. Ein schönes und einfach zu installierendes Wordpress-Theme, ist hier das „Twenty Ten“-Theme (http://2010dev.wordpress.com/), das sich optimal eignet, um einen individuellen gebrandeten Blog-Header zu integrieren.

Als Beispiel darf hier der TwittCoach-Blog des Autors dienen, der auch auf einem Wordpress-Blog basiert und gleichzeitig Homepage und Blog unter einer Domain vereint.


XING

Xing ist mit über zehn Millionen Usern das größte Business-Netzwerk im deutschsprachigen Raum! Jeder der heutzutage online etwas verkaufen und netzwerken möchte, sollte sich sein eigenes, professionell gebrandetes Xing-Profil anlegen. Es ist einfach ein Muss. Xing unterscheidet sich technisch zum einen in dem persönlichen Profil, dem Firmen-Profil, und den Gruppen. Sie haben in allen drei Bereichen die Möglichkeit, sie individuell und gebrandet auf Xing zu positionieren.

Gerade bei den persönlichen Xing-Profilen wird jedoch immer noch enormes Potential verschenkt. Die wenigsten Xing-Mitglieder wissen, welche Möglichkeiten der Tab „Über mich“ ihnen bietet. Mit der „Über mich”-Seite, haben Sie eine Möglichkeit, sich ganz individuell zu branden und sich Ihren Netzwerkpartnern vorzustellen.

Die wenigsten wissen dies nicht und verschenken durch ihre Unwissenheit enormes Potential, neue Kunden und potentielle Auftraggeber. Doch genau das ist auf Xing Ihre Chance, sich aus der Vielzahl von Millionen von Profilen abzuheben.

Sie können hier optimal Ihr Branding einsetzen und auch aktive, klickbare Links, die auf ein weiterführendes Angebot, Ihre Facebook-Fanseite, Ihren Blog oder auf Ihren Webshop hinweisen, nutzen. Optimiert wird die Gestaltung dann mit Ihren persönlichen Bildern, bis hin zu bewegten Bildern durch eine Diashow (Beispiel „Über mich“-Seite des Autors: https://www.xing.com/app/profile?op=aboutme;name=Stefan_Berns2), mit deren Hilfe Sie sich als Trainer, Coach, Sprecher darstellen können oder auch Ihre Produkte optimal ins rechte Licht setzen können. Mittlerweile hat Xing dort auch einen HTML-Editor integriert, so dass auch ein Laie schnell eine recht ansprechende „Über-mich“-Seite gestalten kann.

Natürlich bieten sich auch bei der Nutzung von Xing-Gruppen die Möglichkeit, diese individuell zu branden. Sie haben hier folgende Gestaltungsmöglichkeiten: Gruppen-Logo, Listen-Logo und die „Über diese Gruppe“-Seite.

Xing bietet Ihnen darüber auch noch sogenannte Unternehmensprofile, in den Versionen „Basis“, „Standard“ und „Plus“ an. Auch hier bieten sich wiederum entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten, je nach Profilversion, an. In der kostenlosen Basis-Version allerdings nur die Einbindung eines Firmenlogos.


Twitter

Auch bei Twitter, dem Kurznachrichtendienst, bei dem Sie in maximal 140 Zeichen mit Ihren Kunden und Interessenten in Echtzeit kommunizieren können, bieten sich Ihnen individuelle Branding-Möglichkeiten! Denn auch hier macht es Sinn, sich unter den mittlerweile 200 Millionen angemeldeten Twitter-Profilen individuell darzustellen. Auch wenn über sechzig Prozent Twitter über eine externe Applikation nutzen. Denn auch hier können Sie natürlich ein individuell gebrandetes Profilbild und Hintergrundbild verwenden.

Unter der Funktion „Einstellungen“, „Aussehen“ können Sie Ihr individuelles Hintergrundbild ändern und Ihrem Twitter-Account anpassen. Ihr Hintergrundbild muss jedoch kleiner als 800 KB sein. Erlaubte Dateiformate sind: Gif, Jpg und Png. Die Größe des Twitter-Backgrounds sollte folgende Angaben nicht überschreiten: 2264 x 1360 Pixel, optimiert für 1024 x 768 und 1280 x 800 Pixel.


LinkedIn

LinkedIn, gern als der große Bruder von Xing bezeichnet, ist mit über einhundert Millionen Usern weltweit das größte Business-Netzwerk der Welt. LinkedIn bietet uns nicht solche direkte Branding-Möglichkeiten wie Xing über die “Über mich”-Seite an. Dennoch können wir diese Plattform unmöglich ignorieren. Sie wissen nie, aus welchem Land der Erde Ihr nächster Kooperationspartner oder Kunde kommen kann.

Auch hier in Ihrem LinkedIn-Profil sollten Sie Ihr gebrandetes Profilbild, das Sie auch in den anderen Netzwerken benutzen, einsetzen. Darüber hinaus nutzen Sie alle Vernetzungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Einbindung Ihres Wordpress-Blogs und Ihres Twitter-Accounts, bei LinkedIn.


YouTube

YouTube ist schon lange nicht mehr nur eine Videoplattform, auf der Spaßvideos von Jugendlichen hochgeladen werden. Mittlerweile ist YouTube zum einen die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und zum anderen auch die wichtigste Videoplattform im Internet. Immer mehr Unternehmen präsentieren sich hier, mit mehr oder weniger professionellen Videos, ihren Interessenten, Kunden, Patienten und Netzwerkpartnern und letztendlich der ganzen Welt.

Und so ist auch das langfristige Ziel von YouTube, einmal zum Weltfernsehen mit unzähligen Videokanälen für wirklich jede Nische und jedes Thema aufzusteigen. Bereits heute schon hat YouTube jeden Monat über 500 Millionen Unique-User und die User laden jede Minute 35 Minuten Videomaterial hoch. Und letztendlich ist YouTube auch die perfekte Plattform für Anleitungsvideos, How-to-Filmchen, um interessierten Laien die immer komplexere Welt zu erklären. Also eine optimale Umgebung, in der Sie sich als Experte in Ihrer Nische mit Ihrem Fachwissen positionieren können!

Und somit fällt Ihrem YouTube-Channel in Ihrer Personal Branding-Strategie eine ganz besondere Bedeutung zu. Denn mit den heutigen Generationen von Smartphones, wie dem iPhone & Co., haben Sie optimale Möglichkeiten, in Echtzeit Erlebnisse und Informationen Ihren Netzwerken mitzuteilen und diese an Ihrem Unternehmer-Alltag teilhaben zu lassen. Sie können mit einem kurzen Video mehr ausdrücken und transportieren, als Sie das mit einem Bild und Text jemals tun könnten.

Kurze Online-Videos, von ein bis drei Minuten, eignen sich optimal, um sich in Szene zu setzen und Ihren YouTube-Personal Branding-Kanal zu bespielen. Technisch können Sie hier wieder Ihr Hintergrundbild anpassen und ein individuelles Profilbild benutzen. Und innerhalb des Videos mit kurzen Kommentareinblendungen auf Ihre Homepage oder Ihr individuelles Angebot aufmerksam machen.

Auch hier verwenden Sie wieder Ihr „Branding“ wie aus Ihren bereits oben genannten anderen Netzwerken. Darüber hinaus bietet YouTube Ihnen die Möglichkeit von sogenannten „Branded Channels“ an. Für diese müssen Sie sich qualifizieren und anmelden, sobald Ihre Videos über eintausend Besucher dauerhaft aufweisen.


Facebook:

Facebook hat in den letzten 18 Monaten eine Erfolgsgeschichte innerhalb der Social Media hingelegt, wie es dies bisher noch kein weiteres Netzwerk zuvor geschafft hat. Auf Facebook sind aktuell im April 2011 über 600 Millionen Menschen global vernetzt. Und somit sind Ihr eigenes Facebook-Profil und Ihre Facebook-Fanseite weitere Kernelemente Ihrer Social Media-Personal Branding-Strategie.

Facebook-Profil:
Ursprünglich ist die Benutzung Ihres Facebook-Profils vorrangig für die private Nutzung unter Ihren Freunden vorgesehen. Jedoch bietet uns Facebook auch hier einige wenige Branding-Möglichkeiten an. Zum einen können wir natürlich wieder unser gebrandetes Profilbild nutzen und zum anderen bietet sich seit einigen Wochen die Möglichkeit, die Profilleiste mit fünf individuellen Bildern zu nutzen. In der Regel tauchen hier die Bilder auf, auf den uns Freunde markiert haben. Doch richtig gestaltet, gibt es auch hier schöne Möglichkeiten sich entsprechend dem folgenden Beispiel in Szene zu setzen.

Natürlich können Sie dieses Profilbildbanner auch für Anlässe wie Weihnachten oder Sylvester nutzen. Mit dieser kostenlosen Facebook-Applikation geht es sehr einfach. Sie haben auch die Möglichkeit, ein eigenes Bild hochzuladen und so einen individuellen Profil-Banner zu erstellen.

Profilbanner für Facebook:
http://www.facebook.com/apps/application.php?id=173495549361173 oder http://apps.facebook.com/profilbanner-deutsch/

Facebook-Fanseiten:
Die technisch professionellsten Möglichkeiten bietet uns jedoch die eigene Facebook-Fanseite innerhalb unseres Social Media-Personal Branding. Nach der Umstellung, im März 2011, auf iframes-Technologie sind hier nahezu fast alle Möglichkeiten, wie im klassischen Webedesign, möglich.

Was mit iframes alles möglich ist, hat die Agentur 247 Grad, sehr schön in ihrem „iFrame Demo Tab“ dargestellt. Sie finden diesen, wie auch einen kostenlosen „Free Iframe TabBuilder“unter: http://www.facebook.com/247GRAD?sk=app_100605980018491#!/247GRAD?sk=app_100605980018491

Doch wir wollen uns auch hier wieder auf das Personal Branding, also auf die Positionierung unseres Social Media-Brands fokussieren.


Elemente einer erfolgreichen Branding-Fanseite

Was gibt es zu beachten um sich erfolgreich auf Facebook mit Ihrer Fanseite zu branden?

1. Die Welcome-Seite:
Hier begrüßen Sie Ihre neuen Fans, die durch die anderen Social Media-Kanäle und Offlineaktivitäten auf Sie aufmerksam werden. Nutzen Sie hier ein individuelles und kurzes Begrüßungsvideo. Zuerst begrüßen Sie ihre neuen Fans in diesem Video. Dann sagen Sie Ihnen, warum Sie es nicht verpassen dürfen, bei Ihnen Fan zu werden und warum sie mit Ihnen in Verbindung bleiben sollten. Gerne können Sie hier auch ein kleines Geschenk, wie einen kostenlosen Videokurs oder ein E-Book, anbieten. Sehr effizient sind auch Gewinnspiele, die die neuen Fans motivieren, Fan Ihrer Seite zu werden.

2. Die Vita- oder „Über-mich”-Seite:
Hier erfährt Ihr Fan mehr über Sie als Unternehmen, als Person, Trainer oder Coach. Diese Seite kann durchaus gleich oder inhaltlich angelehnt an Ihre Xing-Über-Mich-Seite sein. Hier sehen Sie die Facebook-Über-mich-Seite von Steffen Ritter, dem Gründer und Leiter des Ritter Instituts:

3. Medien:
Hier haben Sie Raum um Ihre Publikationen, wie Bücher, Fachartikel oder andere mediale Besonderheiten, von Ihnen zu platzieren.

4. Impressionen:
Solch eine Seite bietet sich gerade für Trainer, Coaches und Sprecher, aber auch für jeden, der schöne Produktbilder von seinen Produkten und seinem beruflichem Tun hat, an. Architekten können hier zum Beispiel ihre Häuser und Objekte zeigen, die sie entworfen haben. Designer ihre Modestücke, Landschaftsgärtner ihre Parkanlagen, und die Starköche ihre Lieblingsgerichte und vieles mehr.

5. Vernetzung mit Ihren anderen Social Media-Profilen:
Sie sollten immer darauf achten, dass Sie alle Vernetzungsmöglichkeiten mit Ihren anderen sozialen Netzwerken ausnutzen, wenn diese technisch möglich sind und angeboten werden. So auch in Ihrer Facebook-Fanseite. Dies können Sie einmal auf Ihrer linken Navigationsleiste tun:

Oder auch über eine Einbindung und aktive Verlinkung in den jeweiligen Tabs im Footer, wie es hier zu sehen ist:

Fassen wir nochmals zusammen. Die Zeiten, in denen wir uns anonym und unsichtbar im Internet bewegten, sind lange vorbei. Was heute, neben hochwertigen und spannenden Inhalten in den sozialen Netzwerken zählt, ist vor allem Sichtbarkeit und Transparenz. Diese schafft Vertrauen unter meinen Netzwerkpartnern und schafft die Grundlage, um dauerhaften Sog für mich und meine Produkte und Dienstleistungen zu erzeugen. Deshalb nutzen Sie wirklich jede nur erdenkliche Möglichkeit, sich in der Social Media professionell zu branden und sichtbar zu machen. Sie werden sehr schnell sehen, wie stark Sie davon profitieren werden und was dies für Ihr Online-Business bedeuten wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein strahlendes und kraftvolles Social Media Branding!


CHECKLISTE

Was bringt mir Personal Branding innerhalb der Social Media und für wen ist es optimal geeignet? Warum ist ein Personal Branding in Ihrer CI (Corporate Identity) so wichtig und wertvoll? Ganz einfach:

1. Experten-Positionierung in Ihrer Nische.
2. Vertrauensbildung bei Ihren Interessenten
3. Organische Suchmaschinen-Ergebnisse durch Realtime-Search-Ergebnisse aus Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn und YouTube.
4. Leichte Auffindbarkeit in der Vielzahl der Social Media.
5. Persönlicher Markenaufbau.
6. Attraction Marketing = Sog statt Druck erzeugen!
7. Automatisierte Angebotsanfragen = das Ende der Kaltakquise.


Literatur

Berns S./Henningsen D.: Der Twitter-Faktor – Kommunikation auf den Punkt gebracht. – ISBN-10: 3869800003, BusinessVillage Verlag, 2010.
Schawbel D.: Me 2.0: Build a Powerful Brand to Achieve Career Success. – ISBN-10: 1427798206, Kaplan Publishing, 2009.
http://www.business-punk.com/ausgabe-012011/ Bericht über Mr. YouTube – Das Business-Lifestyle-Magazin. – Ausgabe 01/2011.
Berndt J.Chr.: Die stärkste Marke sind Sie selbst!: Schärfen Sie Ihr Profil mit Human Branding. – ISBN-10: 9783466308279, Kösel-Verlag, 2009.
Stuber, R.: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, XING und Co. – ISBN-10: 381583063X, Data Becker, 06/2011.