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Linkaufbau

Suchmaschinen – allen voran Google – bewerten Websites nicht nur nach den Inhalten, sondern auch nach den externen Verlinkungen.
Markus Hövener | 20.10.2011

<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
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<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1" />
<title>Unbenanntes Dokument</title>
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<p>Dieser Fachartikel erschien im Leitfaden Online-Marketing Band 2:<br />
<a href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2FTopOnlineExperten.de">http://TopOnlineExperten.de</a><br />
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Suchmaschinen &ndash; allen voran Google &ndash; bewerten Websites nicht nur nach den Inhalten, sondern auch nach den externen Verlinkungen. Es geht dabei grunds&auml;tzlich um eingehende, nicht um ausgehende Links. Je mehr Websites also auf die eigene Website verlinken, desto besser.<br />
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Warum ist Linkaufbau wichtig?<br />
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Dieses Ranking-Kriterium ist sehr wichtig, das hei&szlig;t, dass eine Website mit vielen interessanten Inhalten keinerlei Chance auf Google-Traffic hat, wenn sie denn nicht gut verlinkt ist. Das Wort &bdquo;gut&ldquo; bezieht sich dabei immer auf die jeweilige Konkurrenz, so dass es hier keine absolute Anforderung gibt.<br />
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In einigen konkurrenzarmen Branchen, bei denen es nur eine Handvoll echter Konkurrenten gibt, mag eine kleine Anzahl an Verlinkungen schon ausreichen. In konkurrenzstarken Branchen werden aber in der Regel drei- oder vierstellige Verlinkungen ben&ouml;tigt.<br />
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Leider entstehen diese Verlinkungen nur selten von selber, und wenn, dann meistens nicht in der ben&ouml;tigten Quantit&auml;t oder Qualit&auml;t. Wer also mit seiner eigenen Website in den Suchmaschinen-Rankings nach oben klettern m&ouml;chte, muss hier in der Regel nachhelfen und selber f&uuml;r Links sorgen.<br />
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Der perfekte Link<br />
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F&uuml;r Suchmaschinen wie Google ist Verlinkung ein derma&szlig;en wichtiges Ranking-Kriterium, dass sie hier umfangreiche Analysen durchf&uuml;hren, um Links bewerten zu k&ouml;nnen. Es reicht also nicht aus, sich einfach &bdquo;irgendwelche&ldquo; Links zu besorgen, da diese eben unterschiedlich bewertet werden.<br />
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Grunds&auml;tzlich gilt: Qualit&auml;t vor Quantit&auml;t. So ist oft zu sehen, dass ein paar weniger gute Links deutlich bessere Rankings erzeugen k&ouml;nnen als hunderte drittklassige Links.<br />
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Aber wie kann man entscheiden, welcher Link gut ist und welcher nicht? Die folgende &Uuml;bersicht zeigt einige der wichtigen Kriterien:<br />
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Die Quelle ist selber gut verlinkt: Ein Link von einer Website, die selber viele externe Verlinkungen hat, ist wertvoller als ein Link von einer schlecht verlinkten Website. Wenn also Websites wie www.microsoft.com oder www.apple.com auf einen Software-Anbieter verlinken, ist das f&uuml;r diesen ein sehr guter Link, weil er eben von einer extrem gut verlinkten Website kommt.<br />
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Um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob eine Website gut verlinkt ist, wird oft &uuml;ber die Google Toolbar (www.google.de/toolbar) der so genannte Pagerank der Startseite abgefragt. Der Pagerank ist eine von Google vergebene Gr&ouml;&szlig;e, die ganzzahlige Werte zwischen null (gar nicht verlinkt) und zehn (extrem gut verlinkt) annehmen kann. An dieser Stelle sei gesagt, dass der Pagerank als Bewertungsma&szlig;stab nicht unumstritten ist und dass es auch andere Bewertungen gibt. Als Messlatte f&uuml;r eine erste Einsch&auml;tzung ist der Pagerank, der &uuml;ber die Toolbar abgefragt werden kann, aber oftmals ein gutes Kriterium.<br />
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Quelle ist relevant: Ein Link von einer relevanten Website hat meist einen hohen Wert. Aber wie pr&uuml;ft man, ob eine Website relevant ist? In der Regel sind das die Websites, die f&uuml;r einen bestimmten Suchbegriff oben in den Suchergebnissen zu finden sind.<br />
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Wer also einen Link f&uuml;r ein Hamburger Unternehmen braucht, kann bei Google einfach nach &bdquo;hamburg&ldquo; suchen, um dann Websites wie www.hamburg.de oder www.hamburg-tourism.de zu finden. Da diese Websites f&uuml;r Google f&uuml;r diesen Suchbegriff relevant sind, kann man schlussfolgern, dass auch ein Link von diesen Websites wichtig ist.<br />
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Quelle und Ziel-Seite/-Site thematisch passend: Ein sehr &auml;hnliches Kriterium ist die thematische N&auml;he. Gut ist ein Link von einer Seite, die relevante Inhalte zur verlinkten Seite enth&auml;lt; noch besser k&ouml;nnte es sein, wenn die gesamte Quell-Site zum Thema passt. Ein Ladenbauer k&ouml;nnte also zum Beispiel einen Link von www.ladenbau-direkt.de oder von www.netzwerk-ladenbau.de erhalten &ndash; zwei Websites, die monothematisch &uuml;ber Ladenbau berichten.<br />
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Wenig andere Links: Wenn die verlinkende Seite noch auf viele andere Sites verlinkt, gibt diese weniger &bdquo;Link Juice&ldquo; (Linkenergie) an die Zielseite ab. Auch wenn es hier keine harte Grenze gibt, kann man schon sagen, dass eine Seite, die auf mehr als einhundert andere Websites verlinkt, den Aufwand im Einzelfall nicht wert ist.<br />
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Ankertext/Umgebung enth&auml;lt Suchbegriff: Suchmaschinen bewerten auch den sogenannten Ankertext, also den verlinkten Text. Aber auch die direkte textliche Umgebung des Links wird beachtet. Positiv wirken sich dann Links aus, bei denen die Suchbegriffe im Ankertext vorkommen. Ein Link wie &lt;a href=&ldquo;...&ldquo;&gt;Ladenbau-Profi&lt;/a&gt; ist also f&uuml;r den Suchbegriff &bdquo;ladenbau&ldquo; besser als ein Link wie &lt;a href=&ldquo;...&ldquo;&gt;finden Sie hier&lt;/a&gt;.<br />
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Dofollow-Links: Es gibt so genannte Nofollow-Links, die von Suchmaschinen nicht oder nur wenig gewertet werden. Dabei findet sich im Link selber ein Attribut, also zum Beispiel &lt;a href=&ldquo;...&ldquo; rel=&ldquo;nofollow&ldquo;&gt;. Derartige Links sind also nicht unbedingt hilfreich beim Linkaufbau, werden aber im Browser auch nicht angezeigt. Man muss also entweder im Quellcode nachschauen oder ein entsprechendes Plug-in (zum Beispiel SearchStatus f&uuml;r Firefox) besorgen.<br />
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Bis auf das sechste Kriterium (Dofollow-Links) funktioniert aber auch meistens der sogenannte &bdquo;Smell Test&ldquo;: Sieht eine Website legitim und authorit&auml;r aus? Finden sich hier gute Inhalte? Dann ist auch ein Link von einer solchen Site meist viel wert.<br />
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Was sagt Google?<br />
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Wer nun mit dem Linkaufbau beginnen m&ouml;chte, muss zun&auml;chst bedenken, dass Google bestimmte Ma&szlig;nahmen ausschlie&szlig;t. Wer gegen die Google-Richtlinien verst&ouml;&szlig;t, kann grunds&auml;tzlich abgestraft oder abgewertet werden, so dass ein Blick auf die verbotenen Ma&szlig;nahmen durchaus sinnvoll ist.<br />
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Nicht erlaubt sind demnach:<br />
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&bull; Kaufen/mieten oder verkaufen/vermieten von Links.<br />
&bull; Massiver Linktausch.<br />
&bull; Sonstige Systeme, die Links aufbauen (zum Beispiel Linktausch-Netzwerke).<br />
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Dabei ist nat&uuml;rlich zu bedenken, dass es hier einen Unterschied zwischen Anspruch und Realit&auml;t gibt. Es werden in der Tat sehr viele Links gekauft/gemietet, auch wenn das von Google nicht gew&uuml;nscht ist. Im Einzelfall ist einem Link ja nicht anzusehen, auf welche Art und Weise er zustande gekommen ist.<br />
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Gleichwohl muss man bedenken, dass Google hier zunehmend schlauer wird und sicherlich auch alle bekannten Linknetzwerke und Tauschb&ouml;rsen kennt. Wer also einen der bekannten Marktpl&auml;tze f&uuml;r Linktausch oder Linkkauf/-miete besucht, l&auml;uft Gefahr, hier Links zu erwerben, die entweder entwertet wurden oder die eher Schaden anrichten.<br />
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Linkaufbau<br />
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F&uuml;r Linkaufbau gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Taktiken und Strategien, die sich in drei Hauptkategorien einteilen lassen:<br />
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Aktiv: Bei aktiven Ma&szlig;nahmen wird gezielt nach Websites gesucht, um diese dann anzusprechen oder andere M&ouml;glichkeiten auszunutzen, um dort einen Link zu platzieren.<br />
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Reaktiv: Es gibt unterschiedliche M&ouml;glichkeiten (siehe unten, zum Beispiel Google Alerts), auf bestimmte Potenziale zu warten und dann darauf zu reagieren.<br />
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Passiv: Zu den passiven Ma&szlig;nahmen z&auml;hlen diejenigen, bei denen man zum Beispiel attraktive Inhalte bereitstellt und so ohne eigene Aktivit&auml;ten daf&uuml;r sorgt, dass andere Websites auf die eigene Site verlinken.<br />
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Es gibt sehr viele unterschiedliche Ma&szlig;nahmen, die m&ouml;glich sind. An dieser Stelle werden einige davon vorgestellt &ndash; ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit.<br />
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Aktive Ma&szlig;nahmen:<br />
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1. F&uuml;r alle relevanten Suchbegriffe die Google-Ergebnisse durcharbeiten, um relevante Websites (Portale, Foren et cetera) zu finden.<br />
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2. Nach Suchanfragen wie &bdquo;&lt;suchbegriff&gt; + links&ldquo;, &bdquo;&lt;suchbegriff&gt; + portal&ldquo; oder &bdquo;&lt;suchbegriff&gt; + blog&ldquo; suchen, um potenzielle Websites zu finden.<br />
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3. In den Google Webmaster Tools &uuml;berpr&uuml;fen, ob es Broken Links gibt und diese dann per 301-Weiterleitung auf korrekte URLs umleiten.<br />
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4. &Uuml;ber Tools wie den Open Site Explorer (www.opensiteexplorer.org) die Verlinkungen aller Konkurrenten &uuml;berpr&uuml;fen; falls m&ouml;glich, die Verlinkungen nachbauen (zum Beispiel in thematisch relevante Verzeichnisse eintragen, in denen auch ein Konkurrent vorkommt).<br />
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Reaktive Ma&szlig;nahmen:<br />
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1. Man sollte einen Google Alert (www.google.de/alerts) f&uuml;r den eigenen Firmennamen einrichten. Wenn jemand etwas &uuml;ber das eigene Unternehmen schreibt und vergisst, einen Link zu setzen, sollte man ihn kontaktieren und um Verlinkung bitten.<br />
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2. Google Alerts f&uuml;r alle relevanten Suchbegriffe einrichten; sobald neue Websites erscheinen, diese kontaktieren und um Verlinkung bitten.<br />
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3. Google Alerts k&ouml;nnen auch f&uuml;r Diskussionen (vor allem Foren) eingerichtet werden. Man sollte solche Alerts f&uuml;r alle relevanten Suchbegriffe einrichten, falls m&ouml;glich an Diskussionen teilnehmen und dort Links &bdquo;einstreuen&ldquo;.<br />
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4. Google Alerts kann man auch f&uuml;r Nachrichten einrichten. Wer sich &uuml;ber Beitr&auml;ge zu den eigenen Themen benachrichtigen l&auml;sst, kann dort zum Beispiel &uuml;ber eine Kommentarfunktion Diskussionen ansto&szlig;en und so relevante Reichweite erzeugen &ndash; und manchmal auch gute Links erzeugen.<br />
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Passive Ma&szlig;nahmen:<br />
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1. Relevante Inhalte (zum Beispiel die zehn besten Tools f&uuml;r die eigene Branche) auf der Website (zum Beispiel in einem Blog) anbieten; idealerweise verlinken andere Websites ungefragt auf diese Inhalte.<br />
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2. Gewinnspiele und Aktionen durchf&uuml;hren (zum Beispiel ein Aufruf, ein Produkt aus dem eigenen Shop ausw&auml;hlen und dar&uuml;ber etwas schreiben).<br />
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Zu den passiven Ma&szlig;nahmen ist zu sagen, dass diese nicht per se funktionieren. Hier ist es schon wichtig, &uuml;ber eine gewisse Bekanntkeit und Reichweite in der Branche zu verf&uuml;gen. Insbesondere &uuml;ber Facebook und Twitter k&ouml;nnen langfristig Multiplikatoren gebunden und jeweils mit Neuigkeiten versorgt werden. Insgesamt ist hier viel Ausdauer gefragt, da nicht alle Ma&szlig;nahmen funktionieren und die Reichweite &uuml;ber Multiplikatoren erst aufgebaut werden muss.<br />
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Bei den aktiven und auch reaktiven Ma&szlig;nahmen ist dagegen wichtig, dass viele Website-Betreiber durchaus den Wert eines Links kennen. Viele Personen, die wegen einer Verlinkung angesprochen werden, werden also eine Gegenleistung verlangen &ndash; in der Regel auch eine Verlinkung.<br />
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Hier muss allerdings aufgepasst werden, da man so schnell Linktausch in gro&szlig;em Ma&szlig;stab betreibt (Website A verlinkt auf B, B verlinkt zur&uuml;ck auf A). Es bietet sich dann meistens an, die R&uuml;ckverlinkung &uuml;ber eine andere Website zu realisieren (zum Beispiel ein Themenblog oder &Auml;hnliches).<br />
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Ma&szlig;nahmen-Mix<br />
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Insgesamt muss man schon sagen, dass nur mit passiven Ma&szlig;nahmen meistens nicht der Linkaufbau realisiert werden kann, der angestrebt wird. Es reicht also meistens nicht, einfach nur gute Inhalte bereitzustellen und Aktionen durchzuf&uuml;hren &ndash; auch, wenn Google dieses h&auml;ufig als Mantra kommuniziert.<br />
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Das liegt nat&uuml;rlich vor allem daran, dass viele Konkurrenten &ndash; vor allem in konkurrenzstarken Branchen &ndash; h&auml;ufig aggressiv beim Linkaufbau vorgehen. Wenn also Konkurrenten in gro&szlig;em Umfang Links kaufen oder tauschen, kann sich die eigene Website dagegen meist nur schlecht durchsetzen, wenn man nur auf &bdquo;legale&ldquo; Ma&szlig;nahmen setzt.<br />
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Welche Ma&szlig;nahmen eingesetzt werden m&uuml;ssen, h&auml;ngt also vor allem vom Konkurrenzumfeld und von der eigenen Philosophie ab. Grunds&auml;tzlich gibt es immer Unternehmen, die sich gegen Linkkauf entscheiden, weil das eben gegen die Google-Richtlinien verst&ouml;&szlig;t. So besteht die Gefahr einer Abstrafung &ndash; auch wenn diese Gefahr recht gering sein mag und alle Konkurrenten trotzdem Links kaufen.<br />
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Es kann aber allen Unternehmen angeraten werden, vor allem in passive Ma&szlig;nahmen zu investieren und die eigene Website hinsichtlich der Inhalte m&ouml;glichst attraktiv zu gestalten. Warum sollte jemand &ndash; abgesehen vom Unternehmen und seinen Produkten/Dienstleistungen &ndash; auf die eigene Website verlinken? Welche Inhalte sind f&uuml;r Branchenportale, Multiplikatoren, Blogger und andere an der Thematik interessierte Personen relevant? Diese Frage sollten Unternehmen beantworten, um so den Weg f&uuml;r einen m&ouml;glichst organischen Linkaufbau zu ebnen.<br />
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Literatur<br />
<br />
<em>[1] http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=35769: Googles Richtlinien f&uuml;r Webmaster.</em> </p>
</body>
</html>