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Markenführung profitiert vom reflexiven Management-Modell

Wenn Markenführung mit verteilter Macht auf vernetzten Märkten umgehen soll, reicht das BWL-Management-Modell nicht mehr aus. Relexivität ist gefragt
Klaas Kramer | 10.10.2011

Markenführung hat es nicht allein mit der Frage nach geeigneten Medien und Kanälen zu tun. Vielmehr geht es um ein angemessenes Bewusstsein über die Machtverhältnisse auf den Märkten.

Das Herz ist wieder einmal weiter als der Verstand

Viele Menschen wissen im Grunde ihres Herzens, dass Menschen selbstbestimmt sind. Schon nicht mehr so viele übertragen dieses Wissen auf die Rolle des Menschen als Konsument oder Mitarbeiter. Und wenn sie dann noch Metaphern der BWL-Marketingplanung anwenden, dann fallen sie in lineare Denkmechanismen zurück und wundern sich, wenn Pläne nicht aufgehen und Menschen sich anders verhalten, als sie erwarten.

Einfluss mentaler Landkarten auf unser Handeln

Die mentale Landkarte des BWL-Management betrachtet alles, was nicht planbar und nicht direkt beeinflussbar ist, als unwillkommene Abweichung. Sie nimmt es als etwas zur Kenntnis, das durch einen neuen Plan „ausgemerzt“ werden müsse.

Mit der mentalen Landkarte vom reflexiven Management wird verteilte Macht zum Normalfall. Sie zeigt, dass jedes Management im Grunde Selbstmanagement ist und alles andere indirekte Folgen. Das Verhalten von Mitarbeitern, Zulieferern (Agenturen, IT-Dienstleister, externer Support) und Konsumenten lässt sich allenfalls indirekt beeinflussen.

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