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Suchmaschinenwerbung – 5 Tipps, wie Sie erfolgreich im Internet werben

Suchmaschinenwerbung kann sich in vielen Fällen als lohnende Strategie erweisen. Besonders Nischen-Angebote profitieren von dieser Werbeform.
Jessica Schmitz | 27.07.2011

Bei Suchmaschinenwerbung handelt es sich um Werbeanzeigen wie Google AdWords, die neben den Ergebnissen einer Suchanfrage angezeigt werden. Anders als zum Beispiel bei Banner-Werbung erfolgt die Einblendung dieser Anzeigen durch die Suchmaschine in Echtzeit. Der Klick auf die Anzeige führt den Anwender direkt zu Ihrer Webseite. Um die Verbindung zwischen der Suchanfrage und seiner Anzeige herzustellen, benötigt der Werbetreibende eine Liste mit Keywords (Suchbegriffe), unter denen er bei z.B. www.google.de mit seinen Werbetexten angezeigt werden möchte. Passt eine Suchanfrage zu einem Keyword, wird die Anzeige eingeblendet.
Bezahlt wird nicht pro Einblendung, sondern nur dann wenn ein Interessent auf die Anzeige klickt, um auf die Webseite des Inserenten zu gelangen. Der Werbetreibende bestimmt selbst, wie viel er maximal bereit ist für diesen Klick (Preis pro Klick, CPC) zu zahlen. In einem automatischen Auktionsverfahren wird pro Suchanfrage dann die Reihenfolge der Anzeigentexte ermittelt. Dabei spielen das CPC Gebot und der sogenannte Qualitätsfaktor eine Rolle.
Der Einstieg ist einfach gestaltet und jeder hat die Möglichkeit schnell eine solche AdWords-Kampagne anzulegen, um potenzielle Kunden auf seine Webseite zu lenken. Um aber die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, aus einem Klick auch einen Kunden zu generieren, bedarf es bereits im Vorfeld einiger Überlegungen. Steht dann das richtige Grundgerüst, kann die Kampagne mit dem Geschäft wachsen.

1. Strukturieren Sie Ihr AdWords Konto

Es gibt grundsätzlich drei Ebenen in einem AdWords Konto. Das Konto selbst, die Kampagnenebene und die Anzeigengruppenebene. Für die erfolgreiche Strukturierung eines Kontos gibt es ein paar einfache Dinge zu beachten:
Richten Sie sich am besten nach der Struktur Ihrer Website / Produktpalette. Für jedes Produkt / jede Produktgruppe / jedes Thema sollte eine eigene Kampagne mit einem eindeutigen Namen erstellt werden. Auch auf der Ebene darunter sollten Sie sich an der Struktur Ihrer Website orientieren und pro Thema eine Anzeigengruppe anlegen.

2. Qualitätsfaktor: Relevanz der Keywords ist das „A“ und „O“

Der Qualitätsfaktor ist einer von mehreren Faktoren welche die Anzeigenposition bestimmen. Wählen Sie nur Keywords, die relevant für Ihr Produkt oder Thema sind für Ihre Keyword Liste aus. Stimmen Sie die Keyword Liste auf Ihre Webseite ab. Beides muss relevant für die Suchanfrage des Nutzers sein.

3. Anzeigen schreiben

Sie haben nur wenig Platz, um den Nutzer davon zu überzeugen auf Ihre Anzeige zu klicken. Nutzen Sie diesen Platz. Nennen Sie Vorteile und die wichtigsten Verkaufsmerkmale Ihrer Produkte.

4. Reichweite erhöhen durch Mehrfachschaltung

Neben den Google AdWords bieten auch Yahoo/Bing Werbeanzeigen an. Des weiteren können Sie auch Banner im Google Displaynetzwerk schalten. Das größte soziale Netzwerk der Welt, Facebook, bietet ebenfalls die Schaltung von Anzeigen.

5. Erfolge messen und optimieren

Um die Erfolge aus den generierten Klicks genauer messen zu können, bietet Google AdWords das s.g. Conversiontracking an. Das ist ein Code, der z.B. in die Bestätigungsseite Ihres Kontaktformulars, Katalogbestellung oder Warenkorbes integriert wird. Die Aktionen werden den entsprechenden Keywords, die dem Klick auf Ihre Anzeige als Suchanfrage vorausgingen, zugeordnet. Sie erhalten dadurch genauen Einblick in Ihren Return on Investment (ROI) und können ggf. Ihre Kampagne optimieren.

Jessica Schmitz ist Leiterin der Abteilung Suchmaschinenwerbung bei der FAIRRANK deutschland GmbH.