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Transpromo: Die Kombination von Rechnung und Werbung

Einer Rechnung Werbung beizulegen spart Kosten und erzeugt mehr Aufmerksamkeit beim Empfänger als reine Werbemailings.
Jürgen Fleig | 18.12.2009

Viele Rechnungen und andere Dokumente verlassen täglich die Unternehmen, um dann bei den Kunden im Briefkasten zu landen. Diese Form der Kommunikation mit dem Kunden zugleich werblich zu nutzen, spart Kosten für ein Werbemailing und erregt hohe Aufmerksamkeit beim Empfänger. Diese Chance sollten Unternehmen nicht verspielen.<p>
Einer Rechnung Werbung beizulegen spart Kosten und erzeugt mehr Aufmerksamkeit beim Empfänger als reine Werbemailings. Nutzen auch Sie dieses Potenzial!<p>
Die adressierte Direktwerbung ist teuer. Das fängt bei den richtigen Adressen an, geht beim Porto weiter und hört der Response-Auswertung auf. Es gibt allerdings gute Gründe, die Werbung per Briefpost weiter zu betreiben und keine Kosten und Mühen zu scheuen:<ul>
<li>Die richtigen Empfänger werden gut erreicht.
<li>Papier ist ein hochwertiges Trägermedium.
<li>Trotz hoher Kosten steht der Nutzen in einem positiven Verhältnis dazu.
<li>Die Wirksamkeit der Direktmarketing-Kampagnen kann gut gemessen und abgebildet werden.</li></ul>
A.T. Kearney hat in der Studie "Einfluss der wirtschaftlichen Entwicklung auf den adressierten Briefmarkt“ im April 2009 diese Form des Direktmarketings analysiert. Die Studie untersuchte sowohl den Bereich der <b>adressierten Direktwerbung</b> als auch die <b>Transaktionskommunikation</b>. Das Ergebnis: Es werden deutlich weniger Werbebriefe versendet. Trotz dieser rückläufigen Tendenzen gehen die befragten Unternehmen in der Studie davon aus, dass die adressierte Direktwerbung der <b>wichtigste Direktmarketing-Kanal</b> bleibt. Die Unternehmen versenden weniger Werbung per Post aufgrund des allgemeinen Kostendrucks und der Budgetkürzungen wegen der wirtschaftlichen Flaute. Aber auch andere Gründe sind ausschlaggebend:<ul>
<li>veränderte Datenschutzgesetze,
<li>zunehmende Werbeverweigerung der Konsumenten sowie
<li>zunehmende Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit.</li></ul>
Bei der Transaktionskommunikation sagen die Unternehmen hingegen eine stagnierende Briefmenge voraus. Die elektronische Rechnung per E-Mail ist zwar kostengünstiger, sie stößt derzeit beim Empfänger aber noch auf wenig Akzeptanz. Und die rechtlichen Vorschriften (Stichwort: Signatur) verhindern bis jetzt auch größtenteils die Umstellung auf die elektronische Kommunikation.<p>
<b>Hohe Transaktionskosten besser nutzen</b><p>
Bei der Transaktionskommunikation wird immer wieder nach Sparpotenzial gesucht. Aber die Optimierungsmaßnahmen sind bei den meisten Unternehmen schon lange ausgereizt. Da werden die günstigsten Formate ausgewählt, das Papiergewicht verringert und die Sendungen gebündelt. Doch beim Porto ist mit 55 Cent pro Sendung das Minimum erreicht. Dieser dominante Kostenblock belastet die gesamten Kosten, während die <b>Produktionskosten</b> mit etwa 10-15 Cent pro Sendung den deutlich geringeren Kostenanteil ausmachen.<br>
Da am Porto nicht gespart werden kann und die Einsparungen bei den Produktionskosten auch schon ausgeschöpft sind, müssen <b>innovative Lösungen</b> her, um die Kontaktmöglichkeit ohne größere Zusatzkosten für ein zusätzliches Geschäft zu nutzen.<p>
<b>Werbung und Transaktionskommunikation verbinden</b>
Da liegt es nahe, die Rechnungssendung mit Werbung anzureichern. Transpromo wird diese Kombination in der Branche genannt.<br>
Die <b>Vorteile</b> von Transpromo liegen auf der Hand: Der Kunde wird sowieso (periodisch) mit der Transaktion angeschrieben und widmet dieser Sendung eine hohe Aufmerksamkeit. Die darin enthaltene Werbung nimmt er dadurch viel stärker wahr.<br>
Nicht nur Rechnungen müssen in regelmäßigen Abständen erstellt und verschickt werden, auch Kontostandsinformationen, Lieferscheine, Tickets, Versandbestätigungen und so weiter finden den Weg zum Empfänger meistens noch per Brief.<br>
<b>Nachteil</b> bei Transpromo-Aktionen sind die hohen Investitionen und die Schwierigkeiten bei der Erfolgsmessung. Dennoch konnten laut A.T. Kearney die Unternehmen erste Erfolge erzielen. Denn der positive Effekt, dass die Werbebotschaften direkt auf den Kunden zugeschnitten sind, verstärkt die Werbewirkung. Im Gegensatz zum klassischen Mailing, das meist nur als "Papiermüll" wahrgenommen wird, ist ein Transaktionsdokument für den Empfänger wichtig und relevant. Die Angebote sind somit für den Leser unübersehbar und erzeugen zusätzliche Kaufanreize.<p>

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