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Verblisterung als Marketing- und Vertriebsinstrument im Apotheken-Marketing

Die apolife Mühlen-Apotheke in Bünde verschafft sich durch das sichere, patienten-individuelle Verblistern von Medikamenten Wettbewerbsvorteile.
Jan-Michael Jasper | 21.07.2010

Die maschinelle patientenindividuelle Verblisterung hat für Patienten wie auch für das Pflegepersonal bedeutende Vorteile gegenüber der manuellen Medikamentenzuteilung: Die maschinelle Verblisterung ermöglicht eine sehr hohe Sicherheit in der Dosierung von Arzneimitteln. Darüber hinaus ist durch die genaue Beschreibung jeder einzelnen Tablette eine eindeutige Identifizierung der Arzneimittel gegeben. Auf jedem Blister steht der Name des Bewohners. Ein Vertauschen der Medikamente wird somit ausgeschlossen. Die Versorgungsqualität wird durch eine standardmäßige Interaktionsprüfung auf Wechselwirkungen unter den verordneten Arzneimitteln erhöht. Die Blister erleichtern die Einhaltung der Einnahmezeiten von Medikamenten insbesondere dann, wenn diese über den Tag verteilt in unterschiedlichen Zeitabständen einzunehmen sind. Auch die Einnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraums vor oder nach den Mahlzeiten wird sehr gut unterstützt.

Die eingesetzten Blister-Automaten bieten Qualitätsmerkmale wie Sicherheit und Hygiene bei der Abfüllung und Schutz bei der Lagerung der abgefüllten Medikamente. Außerdem entlasten sie das Pflegepersonal, ermöglichen eine Zeitersparnis und in der Folge eine Kostenreduktion. Die gewonnene Zeit kommt den Bewohnern bei der Betreuung zugute.

Das Verblistern erfolgt nach Maßgabe des § 13 AMG. Hintergrund ist, dass die Versorgung der Bewohner mit Medikamenten Einfluss auf die sog. MDK-Note hat, mit der Pflegeeinrichtungen für ihre Versorgungsqualität beurteilt werden.