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Über 80 Prozent der B2B-Unternehmen verschenken Content

Nur ein Fünftel generiert Vertriebskontake damit!
Jens Fuderholz | 08.04.2014

Obwohl sich die Zahl derer, die aktive Leadgenerierung betreiben im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent erhöht hat, nutzen nur wenige guten Content effektiv zur Leadgenerierung. Über 80 Prozent aller Unternehmen im B2B lassen das Potenzial gänzlich ungenutzt und verpassen somit potenzielle Kunden. Das ist ein Ergebnis der Content Marketing Studie 2014 der TBN Public Relations GmbH. "Leadgenerierung hat zum Ziel den Nutzer der Internetseite durch das Anbieten von relevantem Content zu einem Opt-in zu bewegen. Viele Unternehmen verschenken Content. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie so zahlreiche Leads generieren könnten", sagt TBN-Geschäftsführer Jens Fuderholz.

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Um relevanten Content an den Mann zu bringen kann man unterschiedliche Kanäle nutzen. Die untersuchten Unternehmen haben im Vergleich zum Vorjahr zwei eindeutige Favoriten. Das Angebot an White Papers nahm um 66 Prozent zu und es wurden über 300 Prozent mehr Webinare angeboten. "Das führen wir darauf zurück, dass mittlerweile Verlage auf die Bereitstellung von White Paper spezialisiert sind und Webinar-Technikanbieter aggressiv den Markt bearbeiten", so Fuderholz. Unter Leadgenerierung verstehen deutsche Unternehmen demnach vor allem das Bereitstellen von relevantem Content durch White Paper und Webinare, während andere Content Formate wie eBooks oder Case Studies kaum zugenommen haben. "Zur Zeit werden Marketingtools wie White Paper und Webinare immer beliebter, erste Abnutzungserscheinungen sind zu spüren. Wer also vorne dabei sein will, sollte sich zusätzlich andere Kanäle erschließen", sagt Fuderholz.

Social Media bleibt auch 2014 ein wichtiges Thema. Google+ hat sich etabliert und den deutschen Platzhirsch XING auf Rang drei der beliebtesten sozialen Medien verdrängt. Während 90,97 Prozent aller untersuchten Unternehmen ein Facebook Profil besitzen, nutzen 83,04 Prozent Google+. Im Vorjahr waren es nur 40,95 Prozent. Diese Entwicklung hat eine Kehrseite: "Obwohl diese Zahlen steigen und immer mehr Unternehmen soziale Netzwerke nutzen, zeigt sich, dass die Profile in der Mehrheit kaum gepflegt werden. Es entsteht kein echter Dialog zwischen Unternehmen und Kunden.

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Für die Content Marketing Studie 2014 hat sich TBN Public Relations die Frage gestellt, ob und wie deutsche Unternehmen die Möglichkeiten von Content Marketing nutzen. Dazu wurde im Januar 2014 die Informationsarchitektur der Internet-Angebote von 230 deutschen Marktführern aus der Industrie-, Dienstleistungs- sowie der IT-Branche untersucht. Ausgewertet wurden die angebotenen Kanäle sowie Informations- und Medientypen, die zum Einsatz kommen. Besonderes Augenmerk galt dabei der Interaktionsfähigkeit der Website und einer rechtlich einwandfreien Generierung von Opt-ins. In der Fortschreibung der Content Marketing Studie 2013 liefert die Edition 2014 erstmals valide Längsschnittdaten und beschreibt die tatsächliche Umsetzung des aktuellen Themas Content Marketing in der Industrie.

Die Zusammenfassung der Content Marketing Studie 2014 gibt es kostenlos zum Download unter www.tbnpr.de/cms14

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