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Die wichtigsten Trends im Content Marketing

Studie der Oracle Marketing Cloud und des Marktforschungsinstituts Econsultancy: 77 Prozent der Entscheider planen mehr Budget für Content-Marketing.
 

Blogs, Whitepaper, Tweets oder Facebook-Posts: Unternehmen produzieren heute eine Masse an Inhalten, um Verbraucher zu erreichen und zur Interaktion zu bewegen. Manche behaupten sogar, dass Content an sich Marketing sei. Kein Wunder also, dass 77 Prozent der Marketing-Entscheider 2016 ihr Budget für Content Marketing aufstocken wollen. Das ergab eine aktuelle Studie zu Marketing-Budgets von Oracle Marketing Cloud in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Econsultancy. Doch mehr Investitionen und Produktionsvolumen alleine reichen nicht aus, um Content Marketing profitabel zu machen. Wie müssen gute Inhalte aussehen? Welche Kanäle sind künftig relevant? Wie kann man die Effizienz der Maßnahmen messen? Diesen Fragen geht die neueste Untersuchung „Die Zukunft des Content Marketings“ von Oracle Marketing Cloud und Econsultancy nach. Sie beruht auf qualitativen Interviews mit Entscheidern führender internationaler Markenunternehmen. Die zentrale Erkenntnis: Gutes Content Marketing kann nur datengesteuert erfolgen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

• Content muss heute maßgeschneidert sein. Kunden erwarten eine personalisierte Ansprache und Inhalte, die auf ihre aktuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Content muss nicht mehr nur für ein Kundensegment, sondern für den Einzelnen maßgeschneidert sein und ihn zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal erreichen. Dies können Unternehmen nur mithilfe von Daten leisten, die sie an allen Kontaktpunkten mit dem Kunden gewinnen.

• Content darf keine Einbahnstraße sein. Es geht nicht nur darum, Inhalte auszusenden. Guter Content regt zur Interaktion an und bietet die Chance, Daten zu sammeln – zum Beispiel über die aktuellen Interessen oder Präferenzen des Kunden. Daraus lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die weitere Content-Produktion ableiten. Der Königsweg der bidirektionalen Kommunikation sind Eins-zu-eins-Gespräche, etwa im Chat.

• Automation wird für Bots interessant. Automation ist in jeder Phase des Content-Marketing-Prozesses hilfreich, von der Erstellung über die Verwaltung der Kundeninteraktion bis zur Messung und Optimierung. Wirklich interessant wird sie künftig für die Verwaltung von Eins-zu-eins-Gesprächen in Echtzeit und beim Einsatz von Chat-Bots. Unternehmen wie Apple und Amazon machen mit Siri und Alexa bereits vor, wie man mithilfe von künstlicher Intelligenz mit Kunden ins Gespräch kommen und so an die Marke binden kann. Entscheidend für den Erfolg ist: Der Kunde muss aus der Kommunikation immer einen Nutzen ziehen.

• Die Zukunft von Social Media sind Messaging Apps. Social Media-Plattformen sind extrem wertvoll, um den persönlichen Kontakt zu Kunden zu pflegen und authentische Gespräche zu führen. Künftig werden Messaging Apps eine immer wichtigere Rolle spielen. Während Facebook oder Instagram mehr und mehr zu elektronischen Wandzeitungen mutieren, laufen die echten Gespräche über Kanäle wie WhatsApp oder Snapchat.

• Content muss auf die Region abgestimmt sein. International tätige Unternehmen sollten ihren wesentlichen Content auch immer in der Landessprache der Zielgruppe anbieten und von einem Muttersprachler prüfen lassen. Dabei müssen die Verantwortlichen die dort gültigen Datenschutz-Richtlinien berücksichtigen. Für die grenzüberschreitende Verwaltung von Content und Kundendaten ist die Zusammenarbeit mit einem Experten empfehlenswert.

• Content Marketing braucht Messwerte. Es bringt nichts, massenweise Content zu produzieren, wenn er keine Ergebnisse liefert. Für Content-Marketing gelten dieselben Messwerte wie für andere Marketing-Maßnahmen und sie sollten mit derselben Strenge auf den ROI überprüft werden. Mit der geeigneten Technik können Marketer genau kartieren, welchen Weg der Kunde dank des Contents bis zur Konversion zurücklegt.

• Content geht das ganze Unternehmen an. Content-Erstellung darf nicht alleine Aufgabe eines Werbetexters oder der Kommunikationsabteilung sein. Jeder im Unternehmen ist für Content verantwortlich. Relevante Inhalte entstehen, wenn alle Abteilungen Informationen beisteuern. Für kohärente Kampagnen müssen alle Beteiligten dieselbe Strategie verfolgen. Dafür ist eine übergreifende Zusammenarbeit erforderlich.