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Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten

Laut Kaspersky-Studie ist Online-Shopping im vierten Quartal am gefährlichsten.
Kaspersky Labs GmbH | 18.11.2016

Einkaufsaktionstage schwappen vermehrt aus den USA nach Deutschland. So findet vom 21. bis zum 28. November 2016 die Cyber-Monday-Woche auf Amazon statt [1]. Auch locken zahlreiche Anbieter am Black Friday (25. November 2016) vierundzwanzig Stunden lang mit attraktiven Schnäppchenpreisen. Das große Weihnachtsshopping im Web kann beginnen.

Allerdings sollten Nutzer insbesondere bis Weihnachten auf betrügerische Händler, die sich auf großen Handelsplattformen tummeln [2], und erhöhte Phishing-Gefahr Acht geben. Auch Online-Händler und Finanzorganisationen sollten alarmiert sein, wie eine aktuelle Studie von Kaspersky Lab [3] über den einkaufsstarken Zeitraum Oktober bis Dezember von 2013 bis 2015 und zum Teil 2016 zeigt:

• Mehr Attacken gegen Shops: Der Anteil von Phishing-Attacken gegen Online-Shops und Bezahlsysteme ist während dieses Zeitraums höher als die Anzahl der Phishing-Attacken gegen Banken.

• Cyberkriminelle greifen Aktionstage auf: Cyberkriminelle verbinden ihre gefährlichen Kampagnen, in denen sie Finanz-Malware oder Phishing-Seiten unters Cybervolk bringen, mit passenden Anlässen wie „Black Friday“, „Cyber Monday“ und Weihnachten.

• Schädlinge gegen Kassensysteme nehmen zu: Kaspersky Lab kennt derzeit 36 POS-Schädlingsfamilien, POS steht für Point-of-Sale, also für Kassensysteme. Davon tauchten sechs erst dieses Jahr auf.

• Gefälschte Geldkarten im Umlauf: Der Handel im Cyberuntergrund mit gefälschten Geldkarten boomt. Im Dezember 2015 stieg die Anzahl um mehr als das Zehnfache, von 25 bis 30 auf insgesamt 500.

• DDoS-Attacken erwartet: Kaspersky Lab geht davon aus, dass es zu DDoS-Attacken gegen Online-Händler kommen wird.

„Banken vertrauen auf Algorithmen, um verdächtige Muster beim Geldausgeben ihrer Kunden erkennen zu können. Allerdings ist diese Methode zu den verkaufsintensiven Zeiten wie am Black Friday, Cyber Monday oder Weihnachten nicht mehr so einfach möglich, denn Nutzer geben in dieser Zeit viel mehr Geld aus als im restlichen Jahr. Für Cyberkriminelle erschließt sich so eine perfekte Umgebung, um Online-Shopper anzugreifen und gestohlene Finanzdaten in Bares umzuwandeln, bevor die Opfer und ihre Bank etwas davon mitbekommen“, sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.

Die Studie „Kaspersky Lab Black Friday Threat Overview“ ist inklusive diverser Grafiken, Screenshots und vielen weiteren Auswertungen auf https://securelist.com/analysis/publications/76615/kaspersky-lab-black-friday-threat-overview-2016/ verfügbar. Darin finden Nutzer, Online-Händler sowie
Finanzorganisationen Tipps, wie sie den Betrügereien der Cyberkriminellen entgegen wirken können.

[1] https://www.amazon.de/gp/feature.html?docId=1000454773

[2] http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/amazon-kunden-ueberweisen-ins-nichts-1.3245078

[3] https://securelist.com/analysis/publications/76615/kaspersky-lab-black-friday-threat-overview-2016/