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Jeder Zweite empfindet E-Mails als schlecht für Produktivität

Internationale Studie: 71 Prozent haben das Gefühl, "always-on" zu sein, für 53 Prozent wirken sich E-Mails negativ auf die Produktivität aus.
Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben – das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Für viele sind flexible Arbeitszeiten, Home Office oder Ausgleichstage jedoch ein Wunschtraum, denn die Realität sieht anders aus. Zwar investieren Unternehmen in Tools, die die Produktivität ihrer Mitarbeiter erhöhen sollen - das bestätigen 79 Prozent der Befragten einer weltweiten, unabhängigen Studie von Mitel zur Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen. Jedoch setzt aus Sicht der Arbeitnehmer weniger als die Hälfte der Unternehmen auch Tools ein, die für eine bessere Work-Life-Balance sorgen. Dazu zählen beispielsweise Chat- und Messenger-Systeme. Hinzu kommt, dass 71 Prozent der Befragten das Gefühl haben, "always-on" zu sein, also immer erreichbar. Für die Millennials ist das kein Problem, aber für ältere Arbeitnehmer durchaus ein Grund für Unbehagen.

Während E-Mail und das Festnetztelefon ganz oben stehen (30% und 41%), werden sie gleichzeitig als Zeitfresser erkannt. 53,2 % der Befragten finden, dass sich E-Mail negativ auf die Produktivität auswirkt, während beinahe 66% glauben, dass Instant Messaging oder Chat die Zusammenarbeit verbessern. Die Arbeitnehmer erkennen somit den Nutzen und sind überzeugt, dass sie damit effizienter arbeiten könnten. Diese Tools verringern beispielsweise den E-Mail-Aufwand und sparen an einem durchschnittlichen Arbeitstag etwa 70 Minuten ein.

Konsequente Kommunikations- und Kollaborationstools können den Arbeitsalltag effizienter gestalten und so für eine bessere Work-Life-Balance sorgen – wenn die Unternehmen sie anbieten und die Arbeitnehmer sie denn tatsächlich einsetzen. Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter bereits bei der Planung abholen, dann ist auch die Akzeptanz höher und der gewünschte Effekt tritt ein: mehr Effizienz, die für mehr persönliche Freizeit sorgt.

„Das ist nicht nur notwendig, um Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Transformation zu helfen, sondern auch, um Personal auf hohem Niveau zu managen, mit voller Flexibilität für Arbeitgeber und Mitarbeiter. Die Implementierung von smarten integrierten Tools sorgt für ein erhöhtes Wohlbefinden bei Mitarbeitern und somit für eine bessere Work-Life-Balance“, erklärt Christian Fron, Geschäftsführer Mitel Deutschland.


In einer unabhängigen Studie wurde in Europa und in den USA untersucht, wie in Unternehmen kommuniziert und zusammengearbeitet wird. Die Studie wurde von Webtorials im Auftrag von Mitel®, einem führenden Anbieter im Bereich der Unternehmenskommunikation, durchgeführt. Der Webtorials Workplace Productivity and Communications Technology Report basiert auf den Antworten von über 900 Teilnehmern aus Unternehmen in Nordamerika und Westeuropa, davon 250 in Deutschland.