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59 Prozent brechen Bestellung wegen Versandkosten ab

Zwei von drei Shoppern registrieren sich bei einem Online-Shop, wenn dadurch der Warenkorb gespeichert wird. Jeden zweiten stören lange Lieferzeiten.
Trusted Shops GmbH | 28.07.2017
 

Der Warenkorb ist der zentrale Ort eines Online-Shops. Alle Produkte, die zum Kauf in Erwägung gezogen werden, werden in den Warenkorb gepackt. Und dann kommt es drauf an: ist der Checkout vertrauensvoll und userfreundlich? Nur dann werden die Warenkörbe nicht stehen gelassen.

60 Prozent aller befragten Online-Shopper packen alle in Frage kommenden Artikel in den Warenkorb, bis sich die Bestellung lohnt. Als Shopbetreiber kann das Sammeln von Produkten für den Konsumenten erleichtert werden, indem Wunsch- bzw. Merklisten angeboten werden. 69 Prozent der Befragten sind zu einer Registrierung bereit, wenn dadurch die Liste gespeichert werden kann. Geringe Versandkosten verkleinern die wahrgenomme Hürde, wann sich eine Bestellung aus Sicht des Online-Shoppers lohnt. Eine zu hohe Versandhürde kann dazu führen, dass zusätzliche Produkte nur deswegen zur Bestellung hinzugefügt werden, um die Versandkostenhürde zu erreichen. Dieses Verhalten geben 39 Prozent der Befragten zu. Dadurch wird eine konstante Retourenquote geschaffen.

Die Versandkosten haben insgesamt einen hohen Einfluss auf Bestellabbrüche. 59 Prozent haben den Bestellvorgang bereits aufgrund zu hoher Versandkosten abgebrochen. Eine zu lange Lieferzeit hat mit 51 Prozent einen ähnlich hohen Einfluss.