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Markenkooperationen nur bei Top-Bewertungen erfolgreich

Studie zeigt, dass bereits eine lediglich gute Bewertung einer Kooperation keine positiven Auswirkungen auf die Kaufwahrscheinlichkeit hat.
 

Bei der Auswahl geeigneter Partner für eine Markenkooperation fehlen Entscheidern in der Regel belastbare Daten, die eine solide Einschätzung des Erfolgs liefern.

Neue Käufer werden aus dem Kundenstamm der anderen Marke generiert, wenn die Kooperation zumindest in einer von vier Dimensionen als exzellent bewertet wird: Entweder müssen beide Marken perfekt zueinander passen, die Verbraucher großen Gefallen am Produkt finden, der Nutzen für den Kunden sehr hoch oder die Kooperation sehr innovativ sein. Das kann durch eine neue Geschmacksrichtung, einen geldwerten Vorteil oder ein komplett neues Produkt erreicht werden.

Kooperieren zwei Marken miteinander, sollte sichergestellt sein, dass beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren und dass Kunden diese Kooperation als sehr gut passend bewerten. Denn bereits eine lediglich gute Bewertung führt dazu, dass keine positiven Auswirkungen auf die Kaufwahrscheinlichkeit mehr festzustellen sind. Der Schlüssel zum Erfolg liegt also darin, gezielt Kooperationen mit Mehrwerten einzugehen, statt zahlreiche Gutscheine anzubieten, in der Hoffnung, es möge schon etwas Passendes für jeden Kunden dabei sein.

Durch die wissensbasierte Auswahl potenzieller Partner anhand von Marktforschungsdaten stehen Markenkooperationen von Anfang an auf einem soliden Fundament. So können die Inhalte der Kooperation systematisch auf den Kunden ausgerichtet werden und die Erwartungen beider beteiligter Unternehmen erfüllen.


Über die Studie: Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat eine Grundlagenstudie zu Markenkooperationen durchgeführt, für die im November 2016 1.522 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online befragt wurden. Analysiert wurden unter anderem die Auswirkungen der Partnerschaften von 30 Marken auf Kaufwahrscheinlichkeit, tatsächliche Käufe und das Image der Unternehmen.


Grafik: www.splendid-research.com