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Kostentransparenz digitaler Werbekampagnen

Adobe kooperiert mit den branchenweit größten Supply Side Plattformen und Exchanges, um die Kosten digitaler Werbekampagnen transparent zu machen.
Adobe | 16.10.2017
Ad Serving, Targeting, Data, SSP, Ad Verification, Brand Safety: Damit digitale Werbebotschaften automatisiert den richtigen Nutzer im richtigen Umfeld erreichen, sind verschiedenste technische Plattformen nötig. Und bei jeder Plattform entstehen Kosten. Für die Marketer ist es nicht immer einfach den Überblick zu behalten, wohin ihr Werbebudget wirklich fließt und wie ihre Kampagne auf den einzelnen Plattformen und Exchanges performt. Diskussionen um schlechte Medienqualität, versteckte Ad Tech Fees und falsch ausgerichtete Incentives sind nicht selten die Folge. Um diesen Mangel an Transparenz nachhaltig zu beseitigen, arbeitet die Adobe Advertising Cloud als erste Media Buying Plattform überhaupt mit den branchenweit größten Supply Side Plattformen (SSP) und Exchange-Anbietern in einer gemeinsamen Initiative zusammen. Ziel dieser Initiative ist es, sämtliche Kosten in der Wertschöpfungskette des digitalen Marketings – einschließlich aller versteckten Gebühren – vollständig transparent zu machen.

Generell erzielen Supply Side Plattformen den größten Teil ihres Umsatzes durch Ad Tech Fees, die sie von Online-Publishern für die Monetarisierung ihrer Werbeumfelder erhalten. Eine Reihe von SSPs integriert jedoch immer wieder zusätzliche Gebühren in die Media-Kosten, die ohne expliziten Hinweis direkt an die Werbetreibende weitergereicht werden. Vor diesem Hintergrund bat Adobe Advertising Cloud jetzt 15 der branchenweit führenden Inventaranbieter, einen rechtlichen Zusatz zu unterzeichnen, der diese Gebühren entweder vollständig eliminierte oder eine vollständige Offenlegung vorschrieb. Alle ausgewiesenen Gebühren werden in Zukunft auf der Adobe Advertising Cloud-Plattform angezeigt.

„Wir sind davon überzeugt, dass Transparenz allen Beteiligten der digitalen Werbebranche zugutekommen kann, nicht nur den Marketingverantwortlichen", so Brett Wilson, VP, Adobe Advertising Cloud. „Offenheit und Innovation sind Markenzeichen der Adobe Advertising Cloud. Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Supply Partner unserem Vorhaben angeschlossen haben, gemeinsam an einer neuen Transparenz im digitalen Marketing zu arbeiten, die längst überfällig ist.“

Zu den teilnehmenden Adobe Partnern zählen u.a.:
• Comcast FreeWheel
• Google AdEx
• Index Exchange
• MoPub
• OATH by Verizon
• OpenX
• Pubmatic
• Sharethrough
• SpotXchange
• The Rubicon Project
• Teads
• Trelaria
• TrileLift

„Mehr Transparenz in der Werbung zu schaffen, hat bei L'Oréal oberste Priorität. Adobe ist nach wie vor einer unserer engsten Partner, der uns dabei unterstützt, dieses Ziel im Rahmen einer gemeinsamen Initiative zu erreichen. Geleichzeitig möchten wir die Branche ermutigen, sich diesem Beispiel anzuschließen", so Nadine Karp McHugh, SVP Omni Media, Strategic Investments, Programmatic and Creative Solutions bei L'Oréal USA.

„Index Exchange war in Sachen Transparenz vom ersten Tag an führend", so Andrew Casale, CEO von Index Exchange. „Wir begrüßen daher die Initiative von Adobe Advertising Cloud und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit, um Marketer und Publisher bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Geschäftsziele zu erreichen.“

„Als Verfechter der Transparenz im digitalen Ökosystem – inklusive zentralen Kernthemen wie die Integrität der Wertschöpfungskette, Gebühren und Auktionsdynamik – sind wir stolz darauf, diese Initiative von Adobe zu unterstützen. Die Zukunft der digitalen Werbung wird auf der Schnittmenge von Markenwerbung und Programmatik basieren. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Adobe Advertising Cloud in den Bereichen Video- und Display-Werbung, um diese Zukunft zum Leben zu erwecken“, so Rajeev Goel, CEO von PubMatic.

Die aktuelle Adobe Initiative baut auf dem umfangreichen Engagement der Adobe Advertising Cloud auf, den Marketingverantwortlichen in ihrem Kampagnenmanagement größtmögliche Kontrolle und Transparenz zu bieten. In 2010 startete Adobe Advertising Cloud als eine der ersten Media Buying Plattformen, die site-level Performance und Economics direkt in ihrer Software ermöglicht. In der Folge führte das Unternehmen seine Brand Safety Suite BrandSafe ein, entwickelte OpenVV und Open-Sourced zum branchenweiten Video Viewability Standard, veröffentlichte Details in drei Botnets und arbeitete eng mit führenden Drittanbietern für Viewability, Verifikation etc. zusammen. Vor kurzem startete das Unternehmen sein Non-Human Traffic Credit Program, das Werbetreibenden automatisch die Kosten für Werbung erstattet, die von einem anerkannten Partner als betrügerisch identifiziert wurde.

Weitere Informationen zu den Transparenz-Bestrebungen der Adobe Advertising Cloud finden sich unter www.adobe.com/de/advertising-cloud.html.