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60 Prozent der Händler und Markenanbieter teilen Kundendaten

In einer internationalen Studie geben 60 Prozent der Befragten an, Teil einer Datenkooperation zu sein, doch nicht alle schöpfen das Potenzial aus.
Criteo GmbH | 23.10.2017

Die von Criteo und Forbes Insights in Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA durchgeführte Studie „Chancen durch Commerce Data: Wie Zusammenarbeit für ausgeglichene Wettbewerbsbedingungen im Handel sorgt“ zeigt, dass Markenanbieter und Retailer das in Daten liegende Potenzial als einen Weg sehen, Mehrwert zu schaffen.

„Die Retail-Branche erlebt zurzeit einen erheblichen Umbruch. Was wir zugleich feststellen: Auch Markenanbieter aller Größen verstehen die enorme Bedeutung von Daten. Sie arbeiten daran, diese zu nutzen und erkennen die Chancen, durch Zusammenarbeit Wettbewerbsvorteile zu schaffen“, erklärt Bruce Rogers, Forbes Chief Insights Officer. „Daten sind ein ausgleichendes Moment in der heutigen Zeit. Das haben die befragten Entscheider erkannt und sehen in einem kooperativen Ansatz den Schlüssel dazu, im Kampf um die Kunden die Oberhand zu gewinnen.“

Wichtige Ergebnisse der Studie:

• Der Umbruch im Einzelhandel verändert den gesamten Commerce: Markenanbieter sorgen sich darum, dass die Online- und Offline beherrschenden Giganten den Zugang zu ihren Produkten beschränken könnten, während speziell die kleineren Händler befürchten, dass ihnen die Kunden den Rücken zukehren werden.

• Marken und Händler wissen um das Potenzial von Daten, können es aber nicht ausschöpfen: Fast vier von fünf Markenartiklern und Händlern nutzen Kundendaten als Teil ihrer Geschäftsstrategie. Obwohl Händler Zugriff auf mehr (vor allem Online-)Daten als Brands haben, sind sie weniger als diese davon überzeugt, damit auch relevante Einblicke zu gewinnen. Mehr Daten sind demnach nicht gleichbedeutend mit mehr Handlungsfähigkeit.

• Gepoolte Daten-Assets sind der richtige Weg, um den Vorsprung aufzubauen: Markenanbieter und Retailer erkennen die Vorteile von Zusammenarbeit und gepoolten Daten-Assets, um so Kundenbedürfnisse zu erfüllen und einen geschäftlichen Mehrwert zu schaffen. 71 Prozent der Retailer sind bereit, Online-Search-Daten zu einem gemeinsamen Daten-Pool beizusteuern. 60 Prozent der Befragten sind bereits Teil einer Datenkooperation, wobei 70 Prozent davon sowohl mit der Kooperation als auch mit den erhaltenen Daten zufrieden sind. Zudem nennen 72 Prozent der Marketingverantwortlichen steigende Umsätze als größten Vorteil gepoolter Daten.

• Mehrwert für den Kunden treibt das Geschäft voran: Zukunftsorientierte Markenartikler und Händler wissen, dass Daten der Schlüssel für zusätzlichen Mehrwert sind. 68 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihre Kunden mit der Datennutzung zufrieden sind, weil sie ein besser getargetes Marketing ermöglicht. Neun von zehn Unternehmen geben außerdem zu Protokoll, dass die Bedeutung eines echten Mehrwerts in den vergangenen zwei Jahren noch weiter angestiegen ist.

• Qualität und Vertraulichkeit sind zentrale Bedenken: Gefragt zu den größten Herausforderungen beim Thema Daten, gaben 66 Prozent der Marketingverantwortlichen an, Datenqualität sicherzustellen, 65 Prozent nannten Vertraulichkeit der Daten sicherzustellen.

„Marketing-Führungskräfte weltweit haben den Umbruch in der Branche erkannt. Führenden CMOs unternehmen große Anstrengungen, um die Chancen dieses Umbruchs zu ihrem Vorteil zu nutzen“, sagt Eric Eichmann, CEO von Criteo. „Den Vorteil von Daten-Kollaborationen zu verstehen und Daten-Pools aufzubauen, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.“