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28 Prozent der Online-Weihnachtseinkäufe mobil

Der Anteil mobiler Bestellungen am Online-Weihnachtsgeschäft lag 2016 in Deutschland, Großbritannien und Frankreich bei 28 Prozent.

In Großbritannien wurden „laut des Holiday Intelligence Reports 2017“ von CJ Affiliate 44 % der Onlinebestellungen mobil getätigt. Damit liegt das Land im Vergleich zu den USA mit 32 %, Frankreich mit 26 % und Deutschland mit 16 % deutlich an der Spitze. Aus diesen Zahlen wird ersichtlich, dass viele Nutzer in Kontinentaleuropa immer noch bevorzugt vom Desktop-Computer aus bestellen.

Tablet-Bestellungen rückläufig
Die Bestellungen über Tablets sind in den USA und Europa rückläufig. In Frankreich ist die Nutzung um 40 % gesunken, in den USA sowie in Deutschland um mehr als ein Viertel (26 %) und in Großbritannien um 19 %. Jules Bazley, Regional Vice President für CJ Affiliate in Europa, erläutert: „Der Bericht zeigt, dass Käufe per Smartphone steigen, über Tablets aber weniger gekauft wird. Das liegt zum einen daran, dass Smartphone-Bildschirme immer größer und ihre Auflösung immer besser werden. Zum anderen ist die mobile Datennutzung bei Smartphones verbreiteter. Damit sind sie besser für das Onlineshopping geeignet.“ Und weiter: „Das Erreichen der mobilen Käuferschaft ist eine Kunst für sich – E-Mail ist immer noch die erfolgreichste Art, sie zu adressieren. Interessanterweise konnten wir einen leichten Rückgang in der Beliebtheit des Search Advertisings feststellen."

E-Mail-Publisher mit dem größten Wachstum
Der Bericht verdeutlicht, dass E-Mail-Publisher, hauptsächlich auch weil sie Käufer auf ihren Smartphones erfolgreich erreichen, das größte Wachstum bei den Bestellungen auf Mobilgeräten (+53 %) verzeichneten. Social-, Content- und Mobile-Publisher konnten sich sowohl Desktop- als auch mobile Bestellungen sichern und verzeichnen eine fast 50/50-Verteilung der Bestellungen über beide Kanäle. Shopping- (-14 %) und Such- (-2 %) Publisher verbuchten einen Rückgang der mobilen Bestellungen aufgrund der weiterhin anhaltenden Präferenz der Käufer, Produkte via Desktop zu recherchieren und zu vergleichen.