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Verborgene Bauhaus-Schriften zum Leben erweckt

„Adobe Hidden Treasures – Bauhaus Dessau“ vervollständigt unvollendete Typografie-Skizzen und Buchstabenfragmente legendärer Bauhaus-Meister.
Adobe Systems GmbH | 11.06.2018
© Adobe Systems GmbH
 

Ziel der Adobe Hidden Treasures Initiative ist es, historische Kreativwerkzeuge der heutigen Generation von Kreativen zur Verfügung zu stellen.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau und dem weltbekannten Typografen Erik Spiekermann hat Adobe das Projekt realisiert und wird ab heute sukzessive fünf neue Schriften auf Basis legendärer Bauhaus-Designs von Xanti Schawinsky, Joost Schmidt, Carl Marx, Alfred Arndt und Reinhold Rossig, veröffentlichen. Mit Hidden Treasures würdigt Adobe das Erbe des Bauhaus und das bevorstehende 100-jährige Jubiläum im nächsten Jahr.

„Schrift ist für die Kultur, wie für uns die Luft zum Atmen. Ohne das Geschriebene gäbe es keine Kultur“, erklärt der renommierte Schriftgestalter Erik Spiekermann. Er betreute die Umwandlung der Fragmente in vollständige Typekit-Schriftsätze: Spiekermann leitete ein Team aus internationalen Typografie-Profis und Design-Studenten, dessen Ziel es war, nachzuvollziehen wie die Meister ihre Entwürfe fertiggestellt hätten. Anhand dieser Daten vervollständigte und digitalisierte das Team die Schriftsätze erfolgreich: Die ersten beiden Schriften – namens Xants und Joschmi – stehen ab sofort zur Installation via Typekit zur Verfügung, die restlichen drei werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.

Obwohl das Bauhaus nach seiner Eröffnung nur 14 Jahre aktiv war, gilt es noch heute als die bekannteste moderne Schule für Architektur, Design und Kunst der letzten 100 Jahre. Die weltberühmte Designschule Bauhaus Dessau wurde 1932 von der Nationalsozialistischen Partei geschlossen. In den Archiven ruhten deshalb bis heute die unvollendeten Meisterwerke der Designer Xanti Schawinsky, Joost Schmidt, Carl Marx, Alfred Arndt und Reinhold Rossig. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau hat sich Adobe zum Ziel gesetzt, diese Arbeiten zu vervollständigen und in Form von Schriftsätzen zu digitalisieren, um die Nutzung dieser historischen Alphabete zu ermöglichen.

„Adobe hatte die großartige Idee, Schriftentwürfe neu zu interpretieren. Aktionen wie die Hidden Treasures-Kampagne zeigen ganz konkret wie aktuell und faszinierend das Bauhauserbe bis heute ist. Gerade auch für die junge Generation an Gestaltern“, sagt Dr. Claudia Perren, Direktorin am Bauhaus Dessau.

"Hidden Treasures of Creativity ist ein fortlaufendes Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, verlorengegangene kreative Geschichte wiederzubeleben um aktuelle Generationen zu inspirieren. Im vergangenen Jahr arbeitete Adobe mit dem Munch Museum und dem weltweit führenden Experten für Photoshop-Pinsel, Kyle T. Webster, zusammen, um die Pinsel von Edvard Munch nachzubilden. Zehntausende Menschen haben die Pinsel heruntergeladen und sich vom alten Meister inspirieren lassen. Dieses Jahr würdigt Adobe den ungebrochenen Einfluss des Bauhaus, dessen Ziel es war die Zukunft neu zu denken, in alltägliche Kreativität zu entfalten, um die Moderne in allen ihren Anforderungen zu gestalten – dazu gehörte von Anfang an auch Typographie und Design, was uns bis heute zu Innovation antreibt. Wir hoffen, dass wir durch die Übertragung dieser verborgenen Schätze in die heutige Zeit viele Kreative damit inspierieren können“, erklärt Sabina Strasser, Head of Brand Marketing, EMEA bei Adobe.

Die Schriften


• Schrift 1: „XANTS“ - Gestaltet von Luca Pellegrini, basierend auf der Arbeit von Bauhaus Meister Xanti Schawinsky
• Schrift 2: „JOSCHMI“ - Gestaltet von Flavia Zimbardi, basierend auf der Arbeit von Bauhaus Meister Joost Schmidt
• Schrift 3: ab Juli 2018 - Gestaltet von Hidetaka Yamasaki, basierend auf der Arbeit von Bauhaus Meister Carl Marx
• Schrift 4: ab August 2018 - Gestaltet von Celine Hurka, basierend auf der Arbeit von Bauhaus Meister Alfred Arndt
• Schrift 5: ab September 2018 - Gestaltet von Elia Preuss, basierend auf der Arbeit von Bauhaus Meister Reinhold Rossig