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Die Meisten nutzen beim Fernsehen weitere Screens

87 Prozent der Onliner geben in einer Studie an, mindestens einen digitalen Screen parallel zum TV zu nutzen.
© United Internet Media GmbH
 

Multi-Screen-Nutzung zu Hause beschränkt sich nicht auf das Wohnzimmer oder den Raum, wo PC oder Laptop stehen. Welche Bildschirme die Onliner zu Hause auf welche Art verwenden, zeigt die neue Studie „Screen-Nutzung@Home“ von United Internet Media (UIM) zur privaten Gerätenutzung beim linearen Fernsehen. 87 Prozent der Onliner beschäftigen sich beispielsweise während des Fernsehens mit weiteren digitalen Screens. Für sie ist es vollkommen normal, dabei über das Smartphone Nachrichten zu lesen und E-Mails zu beantworten, über das Tablet Informationen zur laufenden Serie zu checken oder am PC das Produkt aus der Werbung im Netz zu shoppen. Mit über 90 Prozent liegt das Smartphone mittlerweile bei der persönlichen Nutzung fast gleichauf mit dem Fernseher. Aber auch der Laptop ist nach wie vor sehr relevant und wird sogar noch stärker genutzt als das Tablet.

Außerhalb des Wohnzimmers wird fleißig weitergescreent


Gemeinsam mit dem Panel-Dienstleister Norstat Deutschland befragte United Internet Media (UIM) online-repräsentativ rund 2.000 Personen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Onliner in Deutschland sehr aktiv sind: Im Schnitt verlassen 95 Prozent irgendwann während des Fernsehens den Raum. Als Hauptgründe nannten die Befragten das Aufsuchen des Badezimmers, den Wunsch, „etwas zu holen“, sowie die Zubereitung von Mahlzeiten. Und dabei wird fleißig „weitergescreent“. Fast ein Drittel der Fernsehnutzer verwendet außerhalb des Wohnzimmers ein anderes digitales Gerät. Über 60 Prozent haben beispielsweise das Smartphone dabei und jeder fünfte Tablet-Nutzer nimmt sein Device beim Verlassen des TV-Zimmers mit.

Auch das stationäre Internet hat seinen Platz: Mehr als ein Viertel der befragten PC-Nutzer, die während der Werbepause den Raum verlassen und dabei einen digitalen Screen verwenden, suchen aktiv ihren Desktop-PC in einem anderen Raum auf. „Onliner lassen sich über intelligente Kampagnenstrategien jederzeit erreichen, denn die Geräte begleiten die Nutzer zu Hause in allen Räumen. Mobile- und Multi-Screen-Kampagnen bieten deshalb weit mehr Kontaktmöglichkeiten als einzelne Geräte. Die E-Mail ist dabei eine der zentralen Anwendungen“, sagt UIM CEO Rasmus Giese.

E-Mail-Nutzung auf Augenhöhe mit sozialen Netzwerken und Messengern


Knapp jeder Zweite der Befragten, die während des Fernsehens außerhalb des Raumes ein digitales Gerät nutzen, schaut in sein digitales Postfach. Damit befindet sich die E-Mail auf Augenhöhe mit sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten. Hinsichtlich der Screen-Nutzung bei diesen Tätigkeiten bestätigt das Smartphone seine persönliche Relevanz – es dominiert bei allen drei Tätigkeiten. Bei der E-Mail-Nutzung führt das Smartphone mit im Schnitt rund 60 Prozent, aber auch mit Laptop und Desktop-Computer wird die E-Mail als Anwendung verstärkt genutzt. Im Vergleich zu Messenger und sozialen Netzwerken zeigt sich damit bei der E-Mail eine gleichmäßigere Verteilung hinsichtlich der Screen-Nutzung.