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Mittelstand hinkt Visualisierungstrends hinterher

Für 92 Prozent der KMU sind Bilder in der Kundenansprache wichtig, doch nur die Hälfte lässt sie professionell produzieren.
Keine Bilder - keine Message © Pexels / Photomix Ltd.
 

Getty Images, weltweiter Anbieter für visuelle Kommunikation, veröffentlichte die Ergebnisse einer repräsentativen Studie zur Bildsprache von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland. Aus der Befragung geht unter anderem hervor, dass sich die KMUs zwar der Bedeutung ihres visuellen Auftritts und Identität bewusst sind, dem Bereich jedoch oftmals zu wenig Beachtung schenken.

Der Mittelstand ist mit 99 Prozent aller Unternehmen die Basis der deutschen Wirtschaft. Um auch zukünftig mit dem Wettbewerb mithalten zu können, sind aber nicht nur Innovationen, sondern auch ein zeitgemäßer Auftritt wichtig. Die von Getty Images beauftragte Studie setzt genau hier an. Die Ergebnisse zeigen, dass 92 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass Bilder dazu beitragen können, Neugeschäft zu gewinnen. Weitere 90 Prozent gaben an, dass ihnen der visuelle Auftritt zumindest auf ihrer Unternehmenswebseite wichtig ist.

Es überrascht allerdings, dass sich in der Umfrage herausstellt, dass 51 Prozent der befragten Unternehmen ihr Bildmaterial in-house produzieren und dies nicht in professionelle Hände übergeben. Zudem recherchieren 42 Prozent keine visuellen Trends, wenn es um die Auswahl von Bildern für beispielsweise ihre Vertriebskanäle geht. Dem Prozess wird also verhältnismäßig wenig Bedeutung beigemessen. Hindernis ist oft die fehlende Kenntnis einer passenden Bildsprache: Was passt zu meinem Unternehmen? Wie möchte ich in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden? Die Beantwortung solcher Fragen und deren stringente Umsetzung in einer kanalübergreifenden visuellen Kommunikation ist nicht nur für die Kundengewinnung wichtig, sondern kann auch weitreichende Folgen für ein erfolgreiches Employer Branding haben. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel und der Position von KMUs im Spannungsfeld zwischen großen Konzernen und Start-Ups kann der visuelle Auftritt die entscheidende Differenzierung vom Wettbewerb sein.

Die Nutzung von Bewegtbild wurde in der Studie ebenfalls abgefragt. Denn in Zeiten von YouTube & Co. dürfen Videos nicht außer acht gelassen werden. Bereits im Jahr 2022 werden geschätzt 80 Prozent aller Daten im Internet Videodaten sein. Auch in diesem Bereich gibt es noch viel Wachstumspotenzial bei den Mittelständlern: Fast ein Viertel der KMUs, die über ein YouTube-Kanal verfügen, bespielen diese Plattform nicht - und das, obwohl die Mehrheit die Bedeutung von Bewegtbild durchaus erkennt: 72 Prozent der Befragten glauben, dass Videos auf Webseiten dabei helfen können, Neukunden zu gewinnen. Zudem sind 70 Prozent der Ansicht, dass Videomaterial auf ihrer Website die Interaktion mit Kunden fördert. Das hier oftmals noch Verbesserungspotenzial besteht ist klar: 34 Prozent gaben an, dass sie mehr Videomaterial in ihren Verkaufsmaterialien verwenden sollten.

Aber wie sieht es in der bildgewaltigen Welt von Social Media aus? In einer Zeit, in der es heißt "Content is king", muss auf eine einheitliche visuelle Kommunikation gesetzt werden. Denn auch dort gibt es eine große Gruppe an potentiellen Neukunden: 65 Prozent der deutschen Facebook-Nutzer geben laut einer Befragung an, mindestens einmal pro Woche die Facebook- oder Instagram-Seite eines lokalen KMUs zu besuchen. Hier scheint es eine große Lücke zu geben, denn die Ergebnisse zeigen, dass die Bedeutung eigener Social-Media-Profile unterschätzt wird: Nur 2/3 aller Befragten halten es für wichtig ihre Corporate Identity auf diesen Plattformen zu zeigen. Das bedeutet, dass gerade im Bereich Social Media eine riesige Zielgruppe existiert, die derzeit von vielen KMUs nicht ausreichend angesprochen wird.

Antje Helch, Business Development Manager und Consultant bei Getty Images, zuständig für die Beratung von Unternehmen und Agenturen bei allen Belangen der visuellen Kommunikation, fasst die Bedeutung der Umfrage zusammen: "Für uns hat die Studie wichtige Ergebnisse hervorgebracht: Zwar ist sich die Mehrheit kleiner und mittelständischer Unternehmen der Bedeutung von Bild- und Videomaterial bewusst, es scheitert jedoch noch an der Umsetzung. Ziel muss es sein, diesen Unternehmen, die einen so großen Teil der deutschen Wirtschaft ausmachen, genügend Hilfestellung und Optionen aufzuzeigen und sie zu unterstützen. Hier kann Getty Images als Partner bei der Auswahl von passendem Bild- oder Videomaterial beratend zur Seite stehen. Wir stellen unseren Kunden einfache und vor allem bezahlbare Tools zur Verfügung, die mit wenig Aufwand eine umfassende und nachvollziehbare visuelle Kommunikation ermöglichen."

Bei der Entwicklung einer konkreten visuellen Identität bietet zum Beispiel Getty Images iStock eine große Auswahl an Bildern, Illustrationen und Videos an, die auf verschiedenen Plattformen verwendet werden können. Dabei werden die Inhalte ständig überprüft und kuratiert, um sicherzustellen, dass Kunden relevanter und authentischer Content angeboten wird. Mit dem iStock-Editor, einem Bildbearbeitungs-Tool, und dem iStock-Plug-In können sich Unternehmen zudem Hilfe holen und Prozesse vereinfachen. Das Wissen über die Bedeutung einer stringenten Bildsprache ist der erste Schritt, jetzt gilt es den nächsten zu gehen.


Über die Studie: Bei der Studie wurden 400 Entscheidungsträger aus Marketing, Werbung oder Vertrieb in kleinen und mittelständischen Unternehmen aus ganz Deutschland zu ihrer Nutzung von Bild- und Videomaterial befragt.