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Combots verdoppelt Verlust 2005

Die Web.de Nachfolgefirma hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Verlust fast verdoppelt. Schwerpunkt ist Personal Digital Communication.
marketing-BÖRSE | 17.03.2006


Die Internetfirma Combots AG pr&auml;sentierte auf ihrer Bilanzpressekonferenz die aktuellen Gesch&auml;ftszahlen. Sie hat im abgelaufenen Jahr ihren operativen Verlust fast verdoppelt. Der operative Fehlbetrag betr&auml;gt 17,3 Millionen Euro im Vergleich zu 9,3 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz sank von 700.000 Euro auf 600.000 Euro.

Die fr&uuml;here Web.de AG hat im vergangenen Jahr ihr Hauptgesch&auml;ftsfeld, das gleichnamige Internet-Portal, an United Internet abgegeben. Durch den Verkauf weist die Combots AG f&uuml;r 2005 ein positives Jahresergebnis von 273,1 Millionen Euro aus.

Derzeit entwickelt Combots eine Kommunikationsplattform, die k&uuml;nftig hohe Einnahmen liefern soll. Die &quot;Personal Digital Communication&quot; genannten Dienste sollen Mitte des Jahres an den Start gehen (ka-news berichtete). Was genau dahintersteckt, verr&auml;t Combots bisher nicht, das Produkt verspricht aber eine &quot;spam-freie, unterhaltende und vertrauliche Drag-and-Drop-Kommunikation&quot; zu gew&auml;hrleisten. (ps/thm)

Die ComBOTS AG berichtet mit ihren erstmals nach IFRS erstellten Zahlen f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2005 &uuml;ber ein Rekordergebnis auf Jahresbasis, erreicht durch die in 2005 vollst&auml;ndig abgeschlossene &Uuml;bertragung des Internet-Portalgesch&auml;fts auf die United Internet-Gruppe. Der Konzern pr&auml;sentiert auf der heutigen Bilanzpressekonferenz einen Jahres&uuml;berschuss von € 273,1 Millionen (Vorjahr € – 3,3 Millionen). Per 31.12.2005 verf&uuml;gte der Konzern &uuml;ber liquide Verm&ouml;genswerte in H&ouml;he von € 439 Millionen, entsprechend € 12,24 je gehandelter Aktie. Nach der Einbringung des gesamten Portalgesch&auml;fts in die United Internet-Gruppe fokussiert sich ComBOTS seit dem Q4/2005 nunmehr in vollem Umfang auf den Bereich der Personal Digital Communication. Der Jahresabschluss ist stark gepr&auml;gt durch diese strategische Positionierung des Konzerns.