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Elektronische Weihnachtsgeschenke als Risikofaktor für Unternehmen

Private iPods, MP3-Player, USB-Sticks oder andere Mobilgeräte der Mitarbeiter können die Unternehmenssicherheit gefährden
marketing-BÖRSE | 19.12.2005


iPods, MP3-Player, USB-Sticks oder andere Mobilger&auml;te werden auch dieses Jahr wieder eine beliebte &Uuml;berraschung unter dem Weihnachtsbaum sein. Die meisten wollen die tragbaren Music-Player oder Mini-Computer jedoch nicht nur privat nutzen, sondern bringen sie auch in ihr Arbeitsumfeld mit. Das deutsche Sicherheitsunternehmen Utimaco r&auml;t daher allen IT-Administratoren, besonders nach Weihnachten die Einhaltung der IT-Sicherheitsrichtlinien verst&auml;rkt zu kontrollieren und den Einsatz von Privatger&auml;ten im Unternehmen einzuschr&auml;nken oder ganz zu unterbinden.

Die Stolpersteine f&uuml;r die IT-Sicherheit im Unternehmen sind vielf&auml;ltig:
Alleine vom iPod wurden im letzen Quartal fast 6,5 Millionen Ger&auml;te verkauft. Bei einer durchschnittlichen Speicherkapazit&auml;t von 3 Gigabyte bedeutet dies alleine f&uuml;r in diesem Zeitraum gekaufte iPods ein Gesamtspeichervolumen von mehr als 19 Petabyte. Die Gefahr, Malware &uuml;ber mobile Datentr&auml;ger wie MP3-Player oder USB-Sticks ins Firmennetzwerk einzuschleusen, w&auml;chst somit kontinuierlich. Es reicht bereits, dass Mitarbeiter unbewusst infizierte Dateien von den mobilen Fremdger&auml;ten auf den Arbeitsplatzrechner herunterladen und aktivieren. Die Beseitigung des Schadens ist kostenintensiv und kann im schlimmsten Fall zu Datenverlust mit schwerwiegenden Folgen f&uuml;r den laufenden Gesch&auml;ftsbetrieb f&uuml;hren.

Die mobilen Winzlinge verleiten au&szlig;erdem schnell dazu, Daten aus dem Unternehmensnetzwerk zu kopieren. Mit mobilen Festplatten lassen sich heutzutage in Minuten dutzende Gigabyte an Daten herunterladen. Ein Verlust der mobilen, privaten Datenspeicher kann unbeabsichtigt zu einer Ver&ouml;ffentlichung von Kundendaten oder internen Unternehmensanalysen f&uuml;hren. M&ouml;gliche Folgen sind erhebliche Imagesch&auml;den, Umsatzeinbu&szlig;en und der sp&uuml;rbare R&uuml;ckgang des Kundenvertrauens.

IT-Administratoren, die mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen wollen, sollten daher die Ports der Desktop-PCs und Notebooks im Unternehmen per Zugriffsrechte-Management kontrollieren und gegebenenfalls f&uuml;r Fremdger&auml;te sperren. F&uuml;r alle diejenigen, die nicht einfach rigoros alle Ports schlie&szlig;en wollen, sondern die Vorteile der mobilen Speichermedien bei der Arbeit nutzen wollen, hat Utimaco eine Liste mit f&uuml;nf Administratoren-Tipps zusammengestellt, die unter folgendem Link abrufbar ist: http://www.utimaco.de/toptipps

„Viele Mitarbeiter und auch IT-Administratoren sind sich den Sicherheitsbedrohungen, die von privaten mobilen Ger&auml;ten wie tragbaren Music-Playern, Speichermedien, PDAs und Smartphones ausgehen, gar nicht bewusst“, wei&szlig; Ansgar Heinen, Sicherheitsexperte von Utimaco. „Deshalb sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter durch Schulungen f&uuml;r den sicheren Umgang mit mobilen Ger&auml;ten sensibilisieren und auf Gefahren hinweisen. Au&szlig;erdem l&auml;sst sich das Risiko f&uuml;r alle Parteien erheblich minimieren, indem entsprechende Sicherheitsrichtlinien im Unternehmen eingef&uuml;hrt und von allen Mitarbeitern einige einfache Regeln beachtet werden.“