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Markt für mobile Daten knackt 100 Milliarden Dollar-Marke

Asien in der Vorreiterrolle – Ericsson erwartet Durchbruch auch in Europa
marketing-BÖRSE | 28.07.2006

London/D&uuml;sseldorf/Bern, www.ne-na.de - Der mobile Datenverkehr hat den Mobilfunkbetreibern rund um den Globus im vergangenen Jahr Ums&auml;tze in H&ouml;he von 102,1 Mrd. Dollar eingespielt und damit zum ersten Mal die 100 Mrd. Dollar-Marke geknackt. Das geht aus Berechnungen der britischen Marktforscher von Informa Telecoms &amp; Media http://www.informatm.com hervor. Zum Vergleich: Ungef&auml;hr dieselbe Summe haben allein die europ&auml;ischen Betreiber f&uuml;r die UMTS-Lizenzen bezahlt.

Der Boom bei den Datendiensten soll sich auch im laufenden Jahr fortsetzen. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres hat der Datenumsatz um 17 Prozent auf 28,4 Mrd. Dollar zugelegt. &quot;Die Branche ist auf einem guten Weg den Rekord aus dem Vorjahr erneut zu brechen&quot;, prognostiziert Informa-Analyst Kester Mann. Hauptumsatztreiber f&uuml;r die Datendienste sind Mann zufolge die Einf&uuml;hrung neuerer Technologien wie 3G, die Aufr&uuml;stung bei den Handys sowie die allgemeine Steigerung der weltweiten Userzahlen. „In Asien und vor allem in Japan haben die Menschen eine h&ouml;here Affinit&auml;t zu neuen Technologien. Dar&uuml;ber hinaus ist dort etwa 3G sehr viel fr&uuml;her eingef&uuml;hrt worden&quot;, erkl&auml;rt RZB-Analyst Andreas Schiller im Gespr&auml;ch mit pressetext http://www.pressetext.de. Dementsprechend sei in Asien das Datenaufkommen h&ouml;her und die Nutzer w&uuml;rden eher f&uuml;r entsprechende Dienste zahlen. F&uuml;r Europa sieht der Experte Nachholbedarf: „Grundvoraussetzung ist, dass ein Angebot an Applikationen herrscht, die UMTS erfordern. Dann w&uuml;rde sich auch die Nachfrage nach Datendiensten in Europa beschleunigen&quot;, meint Schiller



Der schwedische TK-Konzern Ericsson http://www.ericsson.com/de sieht die Nachfrage nach mobilen Datendiensten besonders mit der Verbreitung von HSDPA und HSUPA ansteigen. „F&uuml;r die zweite Jahresh&auml;lfte 2006 rechnen wir mit den ersten Handys, die eine HDSPA-Integration aufweisen. Auch die neuen UMTS-Standards werden in Notebooks integriert“, so Mehdi Schr&ouml;der, Vice President Enterprise bei Ericsson Deutschland. In einer Studie, die auch die Schweiz und Deutschland umfasst, habe Ericsson festgestellt, dass besonders die Verf&uuml;gbarkeit von hohen mobilen Bandbreiten eine unerl&auml;ssliche Voraussetzung f&uuml;r erfolgreiche Business-Applikationen sei: „Mobile Datendienste f&uuml;r Gesch&auml;ftskunden sind wesentlich komplexer als f&uuml;r Privatkunden. Besonders die Integration branchenspezifischer Anwendungen, etwa Au&szlig;endienststeuerung f&uuml;r Vertrieb und Service, braucht seine Zeit. W&auml;hrend bei privatkundenorientierten Anwendungen h&auml;ufig schon nach drei bis sechs Monaten ein Res&uuml;mee &uuml;ber Erfolg oder Misserfolg gezogen wird, sehen bei Gesch&auml;ftskunden ein bis zwei Jahre Vorlaufzeit, bis die Anwendungen wirklich greifen. Daher steht bei Unternehmen das Thema mobile Datenanwendungen noch vor dem breiten Marktdurchbruch&quot;, wei&szlig; Schr&ouml;der.



In der Schweiz sieht Ericsson die Situation &auml;hnlich. „Wir erwarten, dass sich in den n&auml;chsten sechs bis zw&ouml;lf Monaten ein solides und attraktives Angebot an Operator-Diensten f&uuml;r die neuen 3G-Standards einstellen wird. Darauf aufbauend planen viele Unternehmen eigene vertikale, also branchenspezifische Anwendungen, besonders in den Branchen Versicherungen, Handel, Transport, Energie und Telekommunikation“, prognostiziert Schr&ouml;der.

Quelle:
Online-Nachrichtendienst, NeueNachricht, www.ne-na.de, medienb&uuml;ro.sohn, Ettighoffer Str. 26 A, 53123 Bonn, oder Fax: 0228 - 620 44 75