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Projekt: Strategische Kommunikation

Los 1: Strategische Kommunikation - Kommunikationskonzept, Betreuung - Kampagnen, Einzelmaßnahmen, Veranstaltungen, Wanderausstellungen, Messeauftritte, Werbemittel, neue Medien, ...ohne MwSt. 250 000,00 EUR Los 2: Printleistungen und Versand, ... ohn
marketing-BÖRSE | 05.08.2011

weitere informationen siehe unten

Aus dem Amtsblatt der Europäischen Union
05/08/2011 S149 Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren

* I.
* II.
* III.
* IV.
* VI.

D-München: Werbe- und Marketingdienstleistungen

2011/S 149-248560

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1)NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)

Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Winzererstr. 9
Kontakt: Referat Z 2
z. H. Herrn Michael Städler
80797 München
DEUTSCHLAND
Tel. +49 8912611070
E-Mail: michael.staedler@stmas.bayern.de
Fax +49 891261181070

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen

Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2)ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Sozialwesen
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein

ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1)BESCHREIBUNG
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Rahmenvertrag 1 Strategische Kommunikation.
II.1.2)Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungsauftrag
Dienstleistungskategorie: Nr. 13
Hauptort der Dienstleistung Freistaat Bayern.

NUTS-Code DE2
II.1.3)Gegenstand der Bekanntmachung
Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Laufzeit der Rahmenvereinbarung: in Jahren 1
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung
geschätzter Wert ohne MwSt. 630 000,00 EUR
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Leistungen zur Erarbeitung und Umsetzung des Kommunikationskonzepts können derzeit nur sehr allgemein beschrieben und vorab auch nicht detaillierter dargestellt werden. Es ist gerade das Ziel des Auftrags, gemeinsam mit der beauftragten Agentur in einem intensiven Abstimmungsprozess die Vorstellungen des StMAS über die politisch und inhaltlich erwünschten Informationen unter Berücksichtigung des Budgets und der Kommunikationskompetenzen der Agentur in einem tragfähigen Konzept zu bündeln. Erst dieses Konzept kann detaillierte Aussagen zu den Werbebotschaften der Öffentlichkeitsarbeit enthalten, ihre Umsetzung mit geeigneten Medien be-schreiben und die Wege, mit denen Zielgruppen erreicht werden sollen, aufzeigen.
Die zu vergebenden Leistungen müssen aber mindestens die folgenden Aspekte berücksichtigen:
1. Erstellung eines integrierten Kommunikationskonzept im Hinblick auf die übergeordnete strategische Aufgabe, das StMAS zu profi-lieren und zu positionieren,
2. Entwicklung geeigneter Kommunikationsmaßnahmen mit breiter öffentlicher Wirkung, wie:
2.1. strategische Kampagnen, die aufgrund ihrer Wichtigkeit und Langfristigkeit das StMAS und sein Auftreten stark prägen,
2.2. strategische Einzelmaßnahmen, die als kurz- bis mittelfristige Maßnahmen mit aktuellem Bezug Profilierungsmöglichkeiten bieten, beispielsweise,
2.2.1. Veranstaltungen,
2.2.2. Wanderausstellungen,
2.2.3. aus der üblichen Kommunikation herausgehobene Broschüren, darunter,
2.2.3.1. jährlicher "kleiner" Sozialbericht und,
2.2.3.2. Sozialbericht 2012,
2.3. Beratung und Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung strategisch wichtiger Messeauftritte (bspw. Consozial oder Berufsbildung),
2.4. Konzeption und Gestaltung von Großflächenplakaten,
2.5. Konzeption und Gestaltung von Werbemitteln (ohne Produktion),
2.6. Beratung im Hinblick auf den Internetauftritt und die Microsites des Hauses,
2.7. Beratung im Hinblick auf den Auftritt des Hauses in den neuen Medien (Web 2.0),
3. Einbindung bereits erstellten Materials soweit möglich und sinnvoll,
4. Einbindung und Weiterentwicklung des bereits vorhandenen und zum Zeitpunkt der Vergabe umgesetzten Konzepts "Zukunftsministerium",
5. Vernetzung aller Kommunikationsmaßnahmen,
6. kontinuierliche Betreuung,
7. Unterstützung und Beratung für die Produktion anderer Materialien, insbesondere von Werbemitteln und Wanderausstellungen.
Der Auftrag umfasst auch die Produktion und den Versand der im Konzeptionsprozess festzulegenden und zu entwickelnden Printmaterialien, wie Broschüren, Flyern, Postern und Großflächen. Da die zu produzierenden Materialien im Wesentlichen von den Leistungen zur Erarbeitung und Umsetzung des Kommunikationskonzepts abhängen, können auch diese derzeit nur sehr allgemein beschrieben und vorab nicht detaillierter dargestellt werden.
Die zu vergebenden Leistungen müssen aber mindestens die folgenden Aspekte berücksichtigen:
1. Produktion der erforderlichen Printmaterialien, insbesondere Flyer, Broschüren, Plakate und Großplakate (18/1),
2. Konfektionierung und Versand des produzierten Materials an vom Auftraggeber festgelegte Empfänger (Zulieferung von Excel-Verteilern durch Auftragnehmer; Zusammenführung zu einem mailingfähigen Verteiler und Abgleich der gelieferten Daten durch Auf-tragnehmer, Erstellung von Serienbegleitschreiben).
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

79340000, 79341400, 79000000, 79400000, 79800000
II.1.7)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8)Aufteilung in Lose
Ja
sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose
II.1.9)Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2)MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang
Die Leistungen zur Erarbeitung und Umsetzung des Kommunikationskonzepts können derzeit nur sehr allgemein beschrieben und vorab auch nicht detaillierter dargestellt werden. Es ist gerade das Ziel des Auftrags, gemeinsam mit der beauftragten Agentur in einem intensiven Abstim-mungsprozess die Vorstellungen des StMAS über die politisch und inhaltlich erwünschten Infor-mationen unter Berücksichtigung des Budgets und der Kommunikationskompetenzen der Agentur in einem tragfähigen Konzept zu bündeln. Erst dieses Konzept kann detaillierte Aussagen zu den Werbebotschaften der Öffentlichkeitsarbeit enthalten, ihre Umsetzung mit geeigneten Medien be-schreiben und die Wege, mit denen Zielgruppen erreicht werden sollen, aufzeigen.
Die zu vergebenden Leistungen müssen aber mindestens die folgenden Aspekte berücksichtigen:
1. Erstellung eines integrierten Kommunikationskonzept im Hinblick auf die übergeordnete strategische Aufgabe, das StMAS zu profi-lieren und zu positionieren,
2. Entwicklung geeigneter Kommunikationsmaßnahmen mit breiter öffentlicher Wirkung, wie:
2.1. strategische Kampagnen, die aufgrund ihrer Wichtigkeit und Langfristigkeit das StMAS und sein Auftreten stark prägen,
2.2. strategische Einzelmaßnahmen, die als kurz- bis mittelfristige Maßnahmen mit aktuellem Bezug Profilierungsmöglichkeiten bieten, beispielsweise,
2.2.1. Veranstaltungen,
2.2.2. Wanderausstellungen,
2.2.3. aus der üblichen Kommunikation herausgehobene Broschüren, darunter,
2.2.3.1. jährlicher "kleiner" Sozialbericht und,
2.2.3.2. Sozialbericht 2012,
2.3. Beratung und Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchfüh-rung strategisch wichtiger Messeauftritte (bspw. Consozial oder Berufsbildung),
2.4. Konzeption und Gestaltung von Großflächenplakaten,
2.5. Konzeption und Gestaltung von Werbemitteln (ohne Produktion),
2.6. Beratung im Hinblick auf den Internetauftritt und die Microsites des Hauses,
2.7. Beratung im Hinblick auf den Auftritt des Hauses in den neuen Medien (Web 2.0),
3. Einbindung bereits erstellten Materials soweit möglich und sinnvoll,
4. Einbindung und Weiterentwicklung des bereits vorhandenen und zum Zeitpunkt der Vergabe umgesetzten Konzepts "Zukunftsministerium",
5. Vernetzung aller Kommunikationsmaßnahmen,
6. kontinuierliche Betreuung,
7. Unterstützung und Beratung für die Produktion anderer Materialien, insbesondere von Werbemitteln und Wanderausstellungen.
Der Auftrag umfasst auch die Produktion und den Versand der im Konzeptionsprozess festzule-genden und zu entwickelnden Printmaterialien, wie Broschüren, Flyern, Postern und Großflächen. Da die zu produzierenden Materialien im Wesentlichen von den Leistungen zur Erarbeitung und Umsetzung des Kommunikationskonzepts abhängen, können auch diese derzeit nur sehr allgemein beschrieben und vorab nicht detaillierter dargestellt werden.
Die zu vergebenden Leistungen müssen aber mindestens die folgenden Aspekte berücksichtigen:
1. Produktion der erforderlichen Printmaterialien, insbesondere Flyer, Broschüren, Plakate und Großplakate (18/1),
2. Konfektionierung und Versand des produzierten Materials an vom Auftraggeber festgelegte Empfänger (Zulieferung von Excel-Verteilern durch Auftragnehmer; Zusammenführung zu einem mailingfähigen Verteiler und Abgleich der gelieferten Daten durch Auftragnehmer, Erstellung von Serienbegleitschreiben).
Die Leistungen sind zunächst unmittelbar nach Zuschlagserteilung für einen Zeitraum von einem Jahr zu erbringen.
ohne MwSt. 2 520 000,00 EUR
II.2.2)Optionen
Ja
Beschreibung der Optionen: Es sind 2 Verlängerungsoptionen vorgesehen, wobei sich die erste auf 2 Jahre erstreckt und die zweite Verlängerung ein weiteres Jahr abdecken soll. Die Ausübung der Optionen ist abhängig von der Zuweisung der nötigen Haushaltsmittel, der gezeigten konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, sowie der Qualität der erbrachten Leistung (z.B. termingerechte Leistung auch bei engen Zeitplänen, korrektes Erfassen der Hausthemen, Erfüllungsgrad der Erwartungen des Auftraggebers durch adäquate Lösungsvorschläge etc.) durch den Auftragnehmer. Die Ausübung erfolgt durch einseitige schriftliche Erklärung des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer (unterschriebenes Telefax reicht). Die Erklärung erfolgt zur besseren Planbarkeit für den Auftragnehmer so rasch als möglich. - Die Erklärung erfolgt zur besseren Planbarkeit für den Auftragnehmer so rasch als möglich – voraussichtlich jeweils 6 Monate vor Vertragsablauf.
voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten 12 (ab Auftragsvergabe)
Zahl der möglichen Verlängerungen 2
II.3)VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Dauer in Monaten 12 (ab Auftragsvergabe)

ANGABEN ZU DEN LOSEN
LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Strategische Kommunikation.
1)KURZE BESCHREIBUNG
Die zu vergebenden Leistungen setzen sich zumindest aus den nachfolgenden Einzelleistungen zusammen. Es wird erwartet, dass aufbauend auf den aufgeführten Einzelleistungen weitere Kommunikationsansätze/-maßnahmen entwickelt werden.
1. Erstellung eines integrierten Kommunikationskonzept im Hinblick auf die übergeordnete strategische Aufgabe, das StMAS zu profilieren und zu positionieren,
2. Entwicklung geeigneter Kommunikationsmaßnahmen mit breiter öffentlicher Wirkung, wie:
2.1. strategische Kampagnen, die aufgrund ihrer Wichtigkeit und Langfristigkeit das StMAS und sein Auftreten stark prägen,
2.2. strategische Einzelmaßnahmen, die als kurz- bis mittelfristige Maßnahmen mit aktuellem Bezug Profilierungsmöglichkeiten bieten, beispielsweise,
2.2.1. Veranstaltungen,
2.2.2. Wanderausstellungen,
2.2.3. aus der üblichen Kommunikation herausgehobene Broschüren, darunter:
2.2.3.1. jährlicher "kleiner" Sozialbericht und,
2.2.3.2. Sozialbericht 2012,
2.3. Beratung und Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung strategisch wichtiger Messeauftritte (bspw. Consozial oder Berufsbildung),
2.4. Konzeption und Gestaltung von Großflächenplakaten,
2.5. Konzeption und Gestaltung von Werbemitteln,
2.6. Beratung im Hinblick auf den Internetauftritt und die Microsites des Hauses,
2.7. Beratung im Hinblick auf den Auftritt des Hauses in den neuen Medien (Web 2.0),
3. Einbindung bereits erstellten Materials soweit möglich und sinnvoll,
4. Einbindung und Weiterentwicklung des bereits vorhandenen und zum Zeitpunkt der Vergabe umgesetzten Konzepts "Zukunftsministerium",
5. Vernetzung aller Kommunikationsmaßnahmen,
6. kontinuierliche Betreuung,
7. Unterstützung und Beratung für die Produktion anderer Materialien, insbesondere von Werbemitteln und Wanderausstellungen.
2)GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)

79400000, 79000000
3)MENGE ODER UMFANG
Das Jahresbudget für die Leistungen im Zusammenhang mit der strategischen Kommunikation beträgt als Richtwert.
ohne MwSt. 250 000,00 EUR
4)ABWEICHUNG VON DER VERTRAGSLAUFZEIT ODER DEM BEGINN BZW. ENDE DES AUFTRAGS
5)WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Printleistungen und Versand.
1)KURZE BESCHREIBUNG
Die in Los 2 zu vergebenden Leistungen setzen sich zumindest aus den nachfolgenden Einzelleistungen zusammen.
1. Produktion der erforderlichen Printmaterialien, insbesondere Flyer, Broschüren, Plakate und Großplakate (18/1),
2. Konfektionierung und Versand des produzierten Materials an vom Auftraggeber festgelegte Empfänger (Zulieferung von Excel-Verteilern durch Auftragnehmer; Zusammenführung zu einem mailingfähigen Verteiler und Abgleich der gelieferten Daten durch Auftragnehmer, Erstellung von Serienbegleitschreiben).
2)GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)

79800000, 79000000
3)MENGE ODER UMFANG
Siehe Kurzbeschreibung; i.Ü. abhängig von den im Rahmen von Los 1 entwickelten strategischen Konzepten.
ohne MwSt. 336 000,00 EUR
4)ABWEICHUNG VON DER VERTRAGSLAUFZEIT ODER DEM BEGINN BZW. ENDE DES AUFTRAGS
5)WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN

ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1)BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2)TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Gemäß der nachfolgenden Auflistung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Erklärungen und Unterlagen vorzulegen:
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es unterschiedliche Eignungskriterien im Hinblick auf Los 1 und Los 2 gibt.
Soweit sich nicht aus den Kriterien oder dort enthaltenen Rechtsnormen etwas anderes ergibt, haben sich alle Unterlagen und Erklärungen auf die Bewerberin bzw. den Bewerber, also diejenige natürlich oder juristische Person, die sich bewirbt, zu beziehen.
Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die Zuverlässigkeit (hier die Erklärungen unter III.2.1)) anhand der geforderten Erklärungen für jeden Teilnehmer gesondert nachzuweisen. Bei der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit (III.2.2) und III.2.3)) können sich die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ergänzen.
Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern sind alle geforderten Unterlagen und Erklärungen (III.2.1) bis III.2.3)) für jeden einzelnen Subunternehmer vorzulegen.
Die mit (A) gekennzeichneten Kriterien sind Auschlusskriterien. Die mit (B) bezeichneten sind Bewertungskriterien. Kriterien, die mit (A/B) versehen sind, sind sowohl Ausschluss- als auch Bewertungskriterien.

Soweit bei vorzulegenden Erklärungen der Klammerzusatz "(online verfügbar)" aufgeführt ist, können Sie entsprechende Formulare unter http://www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm abrufen.
Für Los 1 und 2:
1a) Unterschriebene Eigenerklärung, dass die in § 4 Absatz 9 lit. a), b), c), e) VOF genannten Gründe für einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren nicht vorliegen und sich der Erklärende bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Abgabe der vorstehenden Erklärung seinen Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben kann. (online verfügbar) (A);
1b) Unterschriebene Eigenerklärung über die zuverlässige Zahlung von Steuern und Abgaben; (online verfügbar) (A);
1c) Unterschriebene Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, wegen eines in § 4 Absatz 6 Buchstaben a) bis g) VOF genannten Straftatbestandes oder wegen mehrerer dieser Straftatbestände rechtskräftig verurteilt ist (einem Verstoß gegen diese Strafvorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten) und dass der Erklärende sich bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Abgabe der vorstehenden Erklärung einen Ausschluss des Bewerbers von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben kann. Der Auftraggeber behält sich vor, einen Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes oder einen sonst in § 7 EG Abs. 7 VOL/A genannten Nachweis einzuholen. (online verfügbar) (A);
1d) Unterschriebene Scientology-Schutzerklärung; (online verfügbar) (A);
1e) Unterschriebene Eigenerklärung zum Ausschluss bei Schwarzarbeit; (online verfügbar) (A);
1f) Unterschriebene Erklärung zum Ausschluss bei Kinderarbeit; (online verfügbar) (A);
1g) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
— Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters; (A).
1h) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. (online verfügbar) (A).
1i) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Erklärung aller Mitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung; (online verfügbar) (A).
1j) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Erklärung, ob ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft ein selbständiges Angebot abgibt; (A).
1k) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Ausführliche Darstellung der Arbeitsteilung bei der Durchführung des Auftrages; (A).
1l) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Eigenerklärung, wie sichergestellt ist, dass sich die Bewerberin bzw. der Bewerber der Mittel und Fähigkeiten der anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bedienen kann (z.B. Verpflichtungserklärung, Vorvertrag) und Vorlage einer Kopie der entsprechenden Vereinbarung. (A);
1m) Unterschriebene Eigenerklärung, ob der Einsatz von Subunternehmern vorgesehen ist. (A);
1n) Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern:
Benennung aller einzusetzenden Subunternehmer und Beschreibung der Teilbereiche, für die der Einsatz eines Subunternehmers jeweils vorgesehen ist. (A).
1o) Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern:
Unterschriebene Eigenerklärung von jedem Subunternehmer, dessen Einsatz geplant ist, in der dieser unter Angabe seiner Firma, Anschrift (Straße, Ort), Telefon, Telefax, Ansprechpartner und Firma des Bewerbers erklärt, welche für die Erfüllung des Auftrages notwendigen Ressourcen er der Firma des Bewerbers zur Verfügung stellt. (Online verfügbar) (A).
1p) Unterschriebene Eigenerklärung, in der bestätigt wird, dass die für den Auftrag Hauptverantwortlichen und die mit der Auftragsausführung betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift verfügen und die gesamte schriftliche und mündliche Projektkommunikation in deutscher Sprache erfolgt. (online verfügbar) (A).
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für Los 1:
2a) Erklärung über den Geamtumsatz des Unternehms (in Euro) während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. (A);
2b) Erklärung über den Umsatz bezogen auf mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte (in Euro) während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. (B 5 %);
2c) Unterschriebene Erklärung zum Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung (online verfügbar) (A);
2d) Unterschriebene Erklärung zur finanziellen Situation (online verfügbar). (A);
2e) Aufstellung, wie viele feste und freie Mitarbeiter (bitte getrennt angeben) beim Bewerber jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsfahren insgesamt beschäftigt waren. (A);
2f) Aufstellung, wie viele feste und freie Mitarbeiter (bitte getrennt angeben) beim Bewerber bei den mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Projekten jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsfahre beschäftigt waren. (B 5 %);
2g) Erklärung,
— ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, insbesondere potentiellen Mitbewerbern, bestehen,
— ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen eine relevante Zusammenarbeit mit anderen besteht.
Die Erklärung muss nicht abgegeben werden, sofern berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen. (A).
2h) Angabe aller Standorte und Niederlassungen des Unternehmens in der Bundesrepublik Deutschland. (A);
2i) Darstellung der Organisationsstruktur und des Leistungsspektrums des Unternehmens. (B 10 %).
Für Los 2:
2a) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens (in Euro) während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. (A);
2b) Unterschriebene Erklärung zum Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung. (online verfügbar) (A);
2c) Unterschriebene Erklärung zur finanziellen Situation. (online verfügbar) (A);
2d) Aufstellung, wie viele Mitarbeiter beim Bewerber jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren insgesamt beschäftigt waren. (A);
2e) Erklärung:
— ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, insbesondere potentiellen Mitbewerbern, bestehen,
— ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen eine relevante Zusammenarbeit mit anderen besteht.
Die Erklärung muss nicht abgegeben werden, sofern berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen. (A).
2f) Angabe aller Standorte und Niederlassungen des Unternehmens in der Bundesrepublik Deutschland. (A);
2g) Darstellung der Organisationsstruktur und eines detaillierten Leistungsspektrums des Unternehmens (inkl. Aufstellung zum Maschinenpark) (B 40 %).
I.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Für Los 1:
3a) Angabe, welche Mitarbeiter/innen im Fall der Auftragserteilung den Auftrag durchführen werden und welche Mitarbeiter/innen die Projektleitung und die Vertretung übernehmen werden;
3b) Für die Qualifikation des für den Auftrag vorgesehenen Personals, der Projektleitung und ihrer Vertretung gelten folgende Mindestanforderungen:
Gefordert wird für die Projektmitarbeiter mindestens eine Fachausbildung im Bereich Projektmanagement, Kommunikation und Gestaltung, auf Ebene der Projektleitung und ihrer Vertretung ein Hochschulabschluss.
Darüber hinaus soll die weitere Eignung des für den Auftrag vorgesehenen Personals wie folgt nachgewiesen werden:
aa) detaillierte Lebensläufe und berufliche Qualifikationen;
bb) Darstellung einschlägiger Kenntnisse und Erfahrungen in der Durchführung von Projekten aus dem Bereich der Sozialpolitik (insbesondere zu den Bereichen Frauen, Familie, Senioren, Pflege, Menschen mit Behinderung, Migration, Arbeitsschutz, Produktsicherheit, Gleichstellung von Männern und Frauen, Gewaltschutz, Bürgerschaftliches Engagement);
cc) Darstellung einschlägiger Erfahrungen in der Durchführung von Projekten mit der öffentlichen Verwaltung (bezogen auf Mindestanforderungen: A; darüber hinaus: B 30 %);
3c) Darstellung der Verteilung der voraussichtlich zu erbringenden Aufgaben auf das für den Auftrag vorgesehene Personal. (B 10 %),
3d) Darstellung des Workflows zwischen Projektleitung und den einzelnen Projektmitarbeitern/innen und zwischen unterschiedlichen Niederlassungen des Auftragnehmers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. des Auftragnehmers und der Subunternehmer. (B 5 %),
3e) Vorlage von drei Referenzen bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand – möglichst aus der öffentlichen Verwaltung. Die Referenzen sollen sich auf den Zeitraum 2008 bis Juli 2011 beziehen; die Aufträge sollen abgeschlossen sein.
Die Angabe der Referenzen soll wie folgt gegliedert sein:
— Name des Auftraggebers,
— Bezeichnung des Projektes,
— inhaltliche Darstellung des Projekts,
— gewählte Kommunikationsstrategie,
— Projektdauer (Anfangs- und Enddatum),
— aufgebrachtes Budget,
— Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Funktion, Tel, E-Mail, Postadresse).
(B 35 %).
Für Los 2:
3a) Angabe, welche Mitarbeiter/innen im Fall der Auftragserteilung die Projektleitung und die Vertretung übernehmen werden. (A),
3b) Vorlage eines Zertifikats von PEFC, FSC, eines vergleichbaren Zertifikats oder von Einzelnachweisen, dass es sich bei dem für die Produktion aller Druckerzeugnisse zu verwendenden Papier um Papier mit Umweltlabel handelt. (A),
3c) Vorlage von drei Referenzen bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand – möglichst aus der öffentlichen Verwaltung. Die Referenzen sollen sich auf den Zeitraum 2008 bis Juli 2011 beziehen; die Aufträge sollen abgeschlossen sein.
Die Angabe der Referenzen soll wie folgt gegliedert sein:
— Name des Auftraggebers,
— Bezeichnung des Projektes,
— Darstellung des Projekts,
— aufgebrachtes Budget,
— Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Funktion, Tel, E-Mail, Postadresse) (B 60 %).
Amerkung: Unter Beachtung von § 10 Abs. 4 VOF werden bei hinreichender Anzahl geeignter Bewerber mindestens 3 Bewerber für die Verhandlunsrunde ausgewählt.
III.2.4)Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3)BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1)Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Nein
III.3.2)Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
Ja

ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1)VERFAHRENSART
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Zur Angebotsabgabe werden nur die Bewerber aufgefordert, die insgesamt mindestens 70 % der zu erreichenden Bewertungspunkte erzielt haben. Die Bewertung der unter III.2.2) und III.2.3) dargestellten Bewertungskriterien (B-Kriterien) ergibt sich aus dem als Anlage 3 zum Aufforderungsschreiben vom 2.8.2011 (Bewertung der Eignungskriterien) unter http://www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm unter der Rubrik "Rahmenvertrag 1 Strategische Kommunikation" bekannt gemachtem Dokument, auf das ausdrücklich verwiesen wird.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2)ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3)VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
Z2/0272.01-1/40
IV.3.2)Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen
Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
2.9.2011 - 23:59
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1)DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2)AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
Nein
VI.3)SONSTIGE INFORMATIONEN

Für weitere Informationen wird auf die Internet-Präsenz des Auftraggebers verwiesen. Dort finden Sie unter http://www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm insbesondere verschiedene vorformulierte Eigenerklärungen und das Aufforderungsschreiben zur Stellung eines Teilnahmeantrags samt Anlagen 1-3. In diesem Aufforderungsschreiben enthalten sind insbesondere auch die formalen Hinweise für etwaige Fragen und Antworten zum Verfahren sowie die relevanten Fristen.
VI.4)NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1)Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
80534 München
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Tel. +49 895143647
Fax +49 895143767
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auskünfte zu den nicht abstrakt bezeichenbaren Fristen für Rechtsbehelfe erteilt unten stehende Stelle. Zudem wird auf § 107 GWB mit dem Wortlaut:
"(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt." hingewiesen.
VI.4.3)Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind

Bundeskartellamt
Kaiser-Friedrich-Str. 16
53113 Bonn
DEUTSCHLAND
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VI.5)TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
2.8.2011