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Rekord-Jackpot: Umsätze beim Online-Lotto klettern auf 584 Millionen Euro

Annahmestellen im Internet profitieren von hoher Gewinnsumme / Markt wächst dieses Jahr um 26 Prozent

Berlin, 28. September 2006
Deutschland ist im Lotto-Fieber. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr hat der Jackpot die Marke von 21 Millionen Euro geknackt. Von der anhaltenden Lotto-Euphorie profitieren auch die Annahmestellen im Internet. Allein hier geben die Deutschen in diesem Jahr rund 584 Millionen Euro f&uuml;r Tippscheine aus. Das ist ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zu 2005. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mit. Grundlage f&uuml;r die Angaben ist eine exklusive Studie des Marktforschungsinstituts Goldmedia. „Mit dem Internet hat sich ein neuer, &uuml;beraus erfolgreicher Vertriebsweg f&uuml;r Lotterie-Produkte etabliert“, sagte BITKOM-Vizepr&auml;sident J&ouml;rg Menno Harms.



Hinter den Online-Annahmestellen verbergen sich neben den Lotto-Gesellschaften auch private Anbieter. Sie vermitteln die Gl&uuml;cksspiele der staatlichen Lotterien und erhalten daf&uuml;r eine Provision. Das Internet erm&ouml;glicht es den Kunden dabei, Tipps bequem am heimischen Computer abzugeben – wann immer sie wollen. S&auml;mtliche Spielscheine werden von den Anbietern virtuell aufbewahrt und mit den Gewinnzahlen abgeglichen. Bei richtigen Tipps erhalten die Kunden auf Wunsch sofort eine Email oder SMS. Ein paar Tage sp&auml;ter folgt der Gewinn.

Auch in Zukunft werden die Ums&auml;tze bei Lotto-Annahmestellen im Internet weiter steigen. „F&uuml;r 2010 rechnen wir bereits mit einem Volumen von einer Milliarde Euro. Voraussetzung daf&uuml;r ist allerdings, dass private Unternehmen weiterhin Lotterie-Produkte vermitteln d&uuml;rfen und ihnen keine Steine in den Weg gelegt werden“, sagte Harms. Erst vor kurzem hatte es in einem anderen Gl&uuml;cksspielmarkt – dem f&uuml;r Sportwetten – ein fragw&uuml;rdiges Verbot gegeben. Das Land Sachsen untersagte dem Online-Anbieter Bwin seine T&auml;tigkeit. Als Begr&uuml;ndung diente das staatliche Wettmonopol. Genau das war zuvor jedoch vom Bundesverfassungsgericht in seiner derzeitigen Handhabung f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt worden. Nach dem Spruch des h&ouml;chsten Gerichts muss der Gesetzgeber das Gl&uuml;cksspielrecht nun neu regeln. Der BITKOM setzt sich dabei f&uuml;r eine Liberalisierung des Online-Marktes ein.

Ansprechpartner
Stephan Kahl
Pressesprecher
Public Sector &amp; Neue M&auml;rkte
+49. 30. 27576-119
Fax +49. 30. 27576-400
s.kahl@bitkom.org

Florian Koch
Bereichsleiter Digitale Medien &amp; E-Dienste
+49. 30. 27576-249
Fax +49. 30. 27576-400
f.koch@bitkom.org

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. vertritt mehr als 1.000 Unternehmen, davon 800 Direktmitglieder mit etwa 120 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Besch&auml;ftigten. Hierzu z&auml;hlen Ger&auml;tehersteller, Anbieter von Software, IT-Services, Telekommunikationsdiensten und Content. Der BITKOM setzt sich insbesondere f&uuml;r bessere ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.